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Triebwagen Type A Nr. 1 |
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Gebaut 1944 von Waggonfabrik Fuchs, Heidelberg - Vor-Programm-Nr:
45
elektrische Ausrüstung: Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe
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Länge
über Puffer: 11300 mm, Achsstand: 3000 mm, Eigengewicht: 10600 kg, Leistung: 120 kW,
Fahrschaltertype: OR8 (SSW 1944), Motortype:
WD 641
(ELIN 1951) |
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12
Sitzplätze / 59 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1972
Rekonstruktionszustand 1955 |
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Der
sogenannte "Kriegsstraßenbahnwagen" (KSW) wurde als 2-achsiger
Einheitstriebwagen zum Einsatz im gesamten Deutschen Reich geplant. Davon wurden 30
Triebwagen ohne elektrische Ausrüstung im Herbst 1944 nach Wien
geliefert. Die Wagen haben einen geschweißten Stahlkasten ohne Innenverkleidung und waren
die ersten Wiener Triebwagen mit durchgehenden Innenraum, Zielschildkasten über den
Frontscheiben und Schienenbremsen. Der Wagen hat nur 12 Sitzplätze, aber ein
Gesamtfassungsvermögen von 71 Fahrgästen. |
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Der
Wagenkasten ruht auf einem Fahrgestell mit einem Achsstand von nur 3 Metern, um den
Wagentyp auch auf Schmalspurstrecken mit engen Gleisradien einsetzen zu können. |
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Der Wagen
Nr. 1 wurde von Fuchs, Heidelberg mit der Vorprogramm-Nummer 45 am 28.
Juni 1944 ausgeliefert, in der Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe
elektrisch ausgerüstet und am 4. Juli 1946 in Betrieb genommen. |
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Die Fahrzeuge
wurden von der Fabrik in Heidelberg in sandbraunem Lack (vorhandener Tarnlack für den
"Rommel-Feldzug" in Afrika) geliefert und hatten ursprünglich
Schleifbügel und kein Dach-Liniensignal erhalten. Die Triebwagen haben zwei Feinstufen-Nockenfahrschalter
Type OR8 für sitzenden Fahrer und ursprünglich zwei Motore älterer Bauart (Nr.1: WD571)
und zwei Schienenbremsmagnete in Verbundschaltung. Der Wagen Nr.1 wurde schließlich im
April 1948 mit einem Scherenstromabnehmer Type SS46 ausgestattet, am 4.5.1949 mit
weiß-roter Wiener Lackierung und im Dezember 1949 mit
Zweisicht-Dachsignalen dem Wiener Standard angeglichen. Im März 1953 bekam er
neue starke Motore Type WD641, am 8.11.1954 ELIN-Vielfachkupplungsdosen und
Batterie-Vorerregung und im August 1955 geänderte Schaltung der
Schienenbremsen mit Netzstrom-Erregung und eigenem Schienenbremsschalter (vorher durch
Schalten auf Bremsstufen mitbetätigt) eingebaut. |
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Anläßlich
einer Hauptrevision am 27.7.1967 wurden die Nummern zwischen den Wagen Nr. 1 und
Nr. 11 getauscht und der Wagen Nr. 1 am 30. Dezember 1972 als
Nr. 11 aus dem Betriebsstand der Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe ausgeschieden
und in den Stand des "Wiener Tramwaymuseums" übernommen, wo er seine
ursprüngliche Nummer 1 wieder erhielt. |
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Der Heimatbahnhof
der Wagen der Type A war seit der Auslieferung der Betriebsbahnhof
Rudolfsheim, teilweise auch der Bhf. Speising, von wo sie in den
Linien 52, 58, 59 und 60 (Verlängerung bis
Kaiserstraße) zu Beginn mit Beiwagen der Typen g, g2, k, k1,
k2, k3, k4, k5 und schließlich als
Standard mit den Typen m2 und m3
oder als Solotriebwagen eingesetzt wurden. Letzter Betriebstag im
Linienverkehr - Linie 52 und 58 - der Type A war der 17. Oktober 1975. |
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Triebwagen-Type K |
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Nr. 2319 und 2423 |
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Die in den Jahren 1912 bis 1915 gebaute Type der Type K war die erste große
Triebwagen-Serie mit Tonnendach und Lüftungsklappen oberhalb der acht Seitenwandfenster.
Sie ist eine Weiterentwicklung der ab 1910 gebauten Type H, welche aber noch mit einem
Lüftungsaufsatz, dem sogenannten "Laternendach", ausführt wurde. Die Wagen
haben 22 Quersitze in Abteilanordnung und erstmals Gepäcknetze, welche später zu
Gepäckträger mit Holzleisten umgebaut wurden. |
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Die Plattformen waren seit
Lieferung auf der dem Einstieg gegenüberliegenden Seite durch Schub- bzw. Schwenktüren
vollkommen geschlossen. Ab 1927 erfolgten Kastenumbauten mit Doppeleinstiegen und
Klapptüren für den Rechtsverkehr. |
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Insgesamt wurden 262 Stück
geliefert, nämlich 58 von der Grazer Waggonfabrik (2281-2305 und 2506-2538), 25 von der
Staudinger (2306-2330), 140 von der Simmeringer (2331-2470), 35 von der
Nesselsdorfer
Waggonfabrik (2471-2505) und 4 Stück (2539-2542) von der Hauptwerkstätte der
Städtischen Straßenbahnen selbst. Damit war ein besonderes Meisterstück einer Wiener
Triebwagen-Type geglückt, die sich seit ihrem Bestehen besonders
bewährte.
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Triebwagen Type K Nr. 2319 |
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Gebaut 1912 von
Staudinger Waggonfabrik, Borenwald bei Stauding
Länge über Puffer: 10650 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 13600 kg, Leistung: 98
kW,
Fahrschaltertype: FBV (AEG 1927), Motortype:
BBF 60/75
(ELIN 1924) |
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22 Sitzplätze
/ 36 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1972
Rekonstruktionszustand 1938 |
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Der Triebwagen Nr. 2319
wurde von der Waggonfabrik Stauding am 20. Juli 1912 mit Motoren der Type
D78w (SSW 1912) und Fahrschalter Type B54v (AEG-Union 1912) an die Gemeinde
Wien-städtische Straßenbahnen ausgeliefert, aber erst am 7. Mai 1913 beim Bahnhof
Vorgarten in den Linienbetrieb gesetzt. Im ersten Betriebsjahr war er in den
Betriebsbahnhöfen Wienzeile, Meidling und Ottakring im Einsatz. Im Jahre 1914 in Gürtel,
Meidling und Ottakring. 1915 in Hernals, Wienzeile, Meidling, Favoriten und wieder
Wienzeile. Die folgenden Jahre fuhr der Wagen in Linien der Bahnhöfe Hernals, Breitensee,
Koppreiter, Speising, Favoriten, Simmering und Erdberg. |
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An technischen Veränderungen am
Fahrzeug sind der Ausbau des Handsandstreuers im Jahre 1915, der Unterleitung 1916 und der
Stromuhr im Jahre 1922 zu erwähnen. |
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Der Umbau auf
Rechtsverkehr mit 8 Doppeltüren wurde von der Waggonfabrik Simmering
durchgeführt und am 20. Juli 1928 wurde der Wagen in dieser Form
ausgeliefert. Der Wagen ist seit 27.2.1929 mit 2 Motoren der Type BBF 60/75 (ELIN 1924)
mit je 49kW und mit Schleifring-Fahrschalter der Type FBV (AEG-Union 1927) ausgestattet.
Der Einsatz war dann in den Betriebsbahnhöfen Rudolfsheim, Ottakring, Breitensee,
Favoriten und Simmering. |
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Im Jahre 1958
wurde der Wagen von Gräf & Stift mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Schienenbremse und erweiterte Sandstreumechanismus für die linke Schiene ausgerüstet. In
dieser Form wurde er am 16.1.1959 ausgeliefert. Sein erster Einsatz
dieser Form war der Bahnhof Währing, dann Favoriten, Gürtel, Breitensee, Hernals,
Speising, Brigittenau und zuletzt in Floridsdorf für die Linie 31/5. |
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Das Fahrzeug wurde am 30.12.1972
vom WTM übernommen und war zuletzt bei den Wochenend-Stadtrundfahrten
,,Rund um Wien" bis ins Jahr 1985 im regelmäßigen Einsatz. Danach wurde
der Wagen vom Verein Wiener Tramwaymuseum äußerlich in den
Umbau-Zustand von 1928 mit 4 Doppeleinstiegen
(Fahrtrichtungsanzeiger 1938) rekonstruiert. Die Seite
A präsentiert sich mit alter einpoliger funktionsfähiger Triebwagen-Bremssteckdose und
Lichtkupplungsdose. Der Außenlack und der Innenraum entspricht dem Zustand von 1928.
Belassen wurden die Schienenbremsen und die Vielfachkupplungsdose ELIN ED16 auf
der Seite B zur Versorgung der Beiwagen-Schienenbremse und der
Beiwagen-Frischstromheizung. Der Wagen wird mit dem Beiwagen k5 3964 als
Einheit für besondere Sonderfahrten eingesetzt und ist der bevorzugte
„Hochzeitssonderzug“. |
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Triebwagen Type K Nr. 2423 |
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Gebaut 1913 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering
Länge über Puffer: 10650 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 13600 kg, Leistung: 101
kW,
Fahrschaltertype: C (SSW 1929), Motortype:
US 521
(AEG 1923) |
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22 Sitzplätze
/ 36 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 28.12.1970
Rekonstruktionszustand 1960 |
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Der Triebwagen Nr. 2423
wurde am 10. September 1913 von der Waggonfabrik Simmering mit Motoren
der Type D78w (SSW 1912) und Fahrschalter Type B54v (AEG-Union 1912) an die Gemeinde
Wien-städtische Straßenbahnen ausgeliefert. und am 11.9.1913 in Betrieb gesetzt. |
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Ab 27. Mai 1921
kam der Wagen zum Bahnhof Perchtoldsdorf und wurde am 7. November
1924 für den Einsatz auf der neuen Überlandlinie 360 (elektrifizierte
Dampftramwaystrecke Mauer - Mödling) mit stärkeren Motoren der Type US 521
(AEG-Union 1923) mit je 50,5 kW = 101 kW Leistung ausgestattet. |
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Der Umbau für Rechtsverkehr
mit 8 Doppeltüren erfolgte April 1927 durch Lohner und neue Fahrschalter
der Type C (SSW 1929) wurden dann 1932 eingebaut. Der Heimatbahnhof war dann bis
21.11.1938 Speising, ab diesen Tag Rudolfsheim bis 28.8.1941, dann wieder Speising und
Perchtoldsdorf mit kurzen Abstecher nach Floridsdorf (März 1942). |
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1947/48 erfolgte bei dem durch
Fliegerangriffe beschädigten Wagen in der Waggonfabrik Simmerung eine umfassende
Kastenreparatur. Der Betriebsbahnhof war danach wieder Speising. Vom 4.September 1952 bis 12.
Juni 1953 wurde der Wagen mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen und
Zweisicht-Eck-Dachsignallampen ausgerüstet. Danach wieder in Speising, dann in Favoriten,
wieder Perchtoldsdorf. Im Dezember 1953 wurde die Schienenbremsaufhängung montiert und
April 1954 die Schienenbremse eingebaut. Heimatbahnhof war danach Favoriten (4.1954 -
1.1956), Ottakring (1.1956-8.1958), Währing und wieder Perchtoldsdorf. Im Mai bis Juni
1960 wurde bei Gräf & Stift die Erweiterung des Sandstreumechanismus für die linke
Schiene und die Plattformmittelfenster mit Doppelhartglas und Scheibenwischer und in der
Hauptwerkstätte Abblendscheinwerfer eingebaut. |
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In dieser Form kam er wieder nach
Perchtoldsdorf für die Linie 360 und wurde nach Neubau der Schleifenanlage in Rodaun und
der Verlängerung der Linie 60 dorthin (24.11.1963) und der damit verbundenen Auflassung
des Betriebsbahnhofs Perchtolsdorf nach Speising überstellt, von wo er weiterhin auf der
Linie 360 verkehrte. Nach Einstellung der Linie 360 am 30.11.1967 kam der Wagen 2423 nach
Erdberg und am 1.12.1969 wieder nach Speising, um schließlich per 28.12.1970
in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum aufgenommen zu
werden. |
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Triebwagen Type L1 Nr. 2597 |
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Gebaut 1921 von
Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG
Länge über Puffer: 10900 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 12800 kg, Leistung: 91
kW,
Fahrschaltertype: F (SSW 1930),
Motortype: WD 571
(BES 1929) |
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24 Sitzplätze
/ 34 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 25.05.1973
Rekonstruktionszustand 1958 |
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Der Triebwagen
Nr. 2597 der Type L1 ist eine Weiterentwicklung der ab dem
Jahre 1912 beschafften Type K mit einem 8-fenstrigen Wagenkasten. Die 90 Stück
umfassende Serie hatte ursprünglich ein eigenes Fahrgestell und wurde als Type L
bezeichnet. Obwohl schon 1914 bestellt, kamen die ersten Wagen kriegsbedingt erst ab 1919
zur Auslieferung. |
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Der Wagen
2597 wurde als Type L in den Jahren 1920-21 in der Waggonfabrik
Graz gebaut und von der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen am 17. März
1921 in Betrieb genommen. Er hatte bei der Auslieferung Motore der
Type D78w und Schleifring-Fahrschalter der Type LH. |
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1928
wurde das eigene Fahrgestell entfernt und dem Untergestell der Type K angeglichen. Dieser
Umbau wurde bei 53 Wagen der Type L durchgeführt, die danach als Type L1
bezeichnet wurden. Als L1 kam der 2597 am 19. Jänner 1929 in
Betrieb. Im März 1930 wurden Motore der Type WD571 eingebaut, welche im Juli 1932 durch
USL323 getauscht wurden. Die Fahrschalter der Type F hat der Wagen seit Juli 1931. |
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Im Jahre
1951 erhielt der Wagen eine gründliche Kastenausbesserung mit geraden
Seitenwänden und am 10. Jänner 1958 Schienenbremse und ELIN-Vielfachkupplungsdosen.
Das originale mittig angeordnete Liniendachsignal blieb erhalten und
wurde nicht, wie bei diesen Umbauten üblich, durch ein Zweisicht-Dachsignal ersetzt. Der
Triebwagen hat seit 16.8.1967 wieder Motore der Type WD571 mit je 45,5kW
Leistung, welche mittels Schleifring-Fahrschalter der Type F
(SSW 1930) und kam nach seiner Ausscheidung aus dem Wagenstand der Wiener Verkehrsbetriebe
am 25. Mai 1973 in den Museumswagenstand des Wiener Tramwaymuseums. Der
Wagen hat noch die Original-Lampen-Beleuchtung (sogenannte
"Tulpenlampen") und nicht die bei Nachkriegsreparaturen und Neubauten üblichen
Leuchtstoffröhren. |
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Die
Heimatbahnhöfe des Wagens 2597 als L1 waren bis 18.1.1937 der Bahnhof Gürtel,
dann bis 13.11.1945 Favoriten mit einer Kurzvisite vom 26.2.1942 bis 3.3.1942 Brigittenau.
Ab 22.11.1945 bis 16.3.1946 Ottakring, dann wieder Favoriten bis 5.2.1954, dann kurz
in Rudolfsheim und Favoriten um dann von 12.6.1955 an in Ottakring beheimatet zu
sein. Nach dem Umbau mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen und Schienenbremse zwischen
15.10.1957 und 10. Jänner 1958 durch Gräf&Stift und Hauptwerkstätte kam der Wagen
kurz nach Erdberg um ab 6.2.1958 wieder in Ottakring zu fahren. Ab 3.10.1958 wieder in
Favoriten bis 16.4.1968, dazwischen von 20.10.1962 bis 12.3.1963 in Brigittenau. Von
16.4.1968 bis 12.9.1968 im Bahnhof Vorgarten, dann ab 27.2.1969 in Ottakring bis
11.9.1971. Dann bis 2.1.1973 Erdberg und bis 21.5.1973 in Breitensee, um danach vom
Wiener
Tramwaymuseum übernommen zu werden. |
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Triebwagen Type M
Nr. 4013, 4048, 4077, 4101, 4148 |
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Die 150 Stück umfassenden Type M wurde in den Jahren 1927 bis 1929 von den
Waggonfabriken "Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG" (4001-4030),
"Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering" (4031-4070, 4121-4150) und
"Lohnerwerke Wien" (4071-4120) gebaut.
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Die
Fahrzeuge haben einen hölzernen Wagenkasten mit vier ein Meter großen
Seitenwandfenstern, sehr geräumige Plattformen mit Doppeleinstiegen, welche mittels
Teleskoptüren vollkommen abgeschlossen werden können. Die Fenstereinteilung ermöglicht
es, doppelte, miteinander verbundene Kastensäulen zu verwenden, die dem Wagenkasten
größte Steifigkeit verleihen. Das Wageninnere ist durch Doppelschubtüren abgeschlossen
und weist dieselbe Sitzanordung wie die 1919 gebaute Type L mit Längs- und
Querbänken auf, gleich der für die Wiener Elektrische Stadtbahn 1925 gelieferten Type N,
von der der Wagenkasten fast unverändert übernommen wurde. Das Untergestell dagegen ist
grundlegend anders gestaltet. Es ist kein eigenes Fahrgestell wie bei der Stadtbahn-Type
N, sondern die Hauptträger der Untergestelle sind tiefgezogene
Stahlbleche, Blechlangträger mit Walzprofilen verstärkt. Es ist mit entsprechend
angeordneten Querträgern versteift und überträgt das Gewicht mittels unter den
Gleitachslagern angebrachten Blattfedern auf die Radsätze. |
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Um eine
sanfte und stoßfreie Einfahrt in Gleisbögen zu erreichen, ist eine pendelnde
Lageraufhängung nach Bauart "Peckham" eingebaut, die zuerst beim T-Triebwagen
Nr. 401 versuchsweise verwendet worden ist. Bei dieser Type wurde zum ersten Mal in Wien
die Wagen nicht mittels einer Klotzbremse mechanisch abgebremst, sondern durch eine
Trommelbremse. Die Wagen hatten ein Leergewicht von 13.430 kg, nach
Einbau der Schienenbremse 14.100 kg. Mittels
Schleifringfahrschalter der Type FBV (AEG Union 1927) bzw. Nockenfahrschalter OK55 (Wagen
4148-4149) werden die zwei Motoren der Type USL 323 (AEG Union 1926) mit je 45,6 kW =
91,20 kW (Wagen Nr. 4001-4075, 4138-4150) bzw. Type WD 571 (BBC/ELIN/SSW 1929) mit je 45,5
kW = 91 kW (Wagen 4076-4137), geschaltet. |
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Triebwagen
Type M Nr. 4013 |
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Gebaut 1927 von Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG, FbNr. 32530 |
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Länge über
Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 14100 kg, Leistung: 91,2 kW,
Fahrschaltertype: FBV Spez 141
(AEG 1927), Motortype: USL 323
(AEG 1926) |
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24 Sitzplätze
/ 42 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 29.06.1975
Rekonstruktionszustand 1955 |
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Der Triebwagen
Nummer 4013 stammt aus der ersten Lieferung (4001-4030) der 150 Stück
umfassenden Type M und wurde am 9. September 1927 von der "Gemeinde
Wien - Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er ist der
älteste erhalten gebliebene M-Triebwagen und präsentiert
sich - ELIN-Vielfachkupplungsdosen und Schienenbremse - nahezu im
Originalzustand. |
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Er war ab
dieser Zeit - außer 1945 in Ottakring und 1946 in Rudolfsheim und Gürtel - bis zum Umbau
im September 1951 im Betriebsbahnhof Vorgarten beheimatet und hauptsächlich auf den
Ringlinien eingesetzt. |
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Am 1.
März 1952 kam er zum Betriebsbahnhof Speising und wurde mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Batterie-Vorerregung und Schienenbremsschalter (Umbau durch die Hauptwerkstätte) zum
Betrieb mit der Umbau-Beiwagen-Type k6 (erste Ganzstahlbeiwagen mit
durchgehenden Innenraum und Schienenbremse) auf der Linie 62 eingesetzt, wo er bis März
1955 - bis zur Lieferung der T1-Triebwagen - im Einsatz war. Die Schienenbremse
wurde erst im November 1955 durch Gräf&Stift und Hauptwerkstätte (HW) eingebaut.
Oktober 1960 erhielt er ED16, Verbundglas-Frontscheiben mit Scheibenwischer und
Dosenwecker zum Betrieb mit vierachsigen Großraum-Beiwagen der Type c2. |
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Nach
dem Einsatz auf der Linie 62 war er von April bis Juni 1955 im Bahnhof Brigittenau, von
Juni 1955 bis Dezember 1958 im Bahnhof Favoriten, dann von Jänner bis September 1959 in
Vorgarten, dann wieder bis Juni 1965 in Favoriten, um schließlich im September 1965
zurück zu seinem Ursprungsbahnhof Vorgarten zu kommen, wo er bis 12.9.1971 blieb. |
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Ab
diesen Tag war er im Bahnhof Ottakring bereits für die Sammlung "Wiener
Tramwaymuseum" reserviert, kam aber noch in Linien der Bahnhöfe Ottakring (Linie J)
und Floridsdorf (12.2. - 27.12.1974) zum Einsatz und wurde schließlich aus dem
Betriebsstand am 29. Juni 1975 ausgeschieden und in den Stand des WTM
übernommen, wo er in den Zustand von 1952 (außer Beibehaltung der
Schienenbremse) rekonstruiert wurde. Der Wagen hat einen Innenraum mit
Holztäfelung und Glühlampenbeleuchtung, Mitteldachsignal und altes Frontfenster in
Original-Lieferausführung. |
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Triebwagen
Type M Nr. 4048 |
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Gebaut 1928 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 61614 |
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Länge über
Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 14100 kg, Leistung: 91,2 kW,
Fahrschaltertype: FBV Spez 43 (AEG
1927), Motortype: USL 323
(AEG 1926) |
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24 Sitzplätze
/ 42 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 19.01.1979
Rekonstruktionszustand 1962 |
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Der Triebwagen
Nummer 4048 stammt aus der zweiten Lieferung (4031-4070) der 150 Stück
umfassenden Type M, welche in den Jahren 1927 bis 1929 von den Waggonfabriken "Grazer
Wagen- und Waggonfabriks AG" (4001-4030), "Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG
Simmering" (4031-4070, 4121-4150) und "Lohnerwerke Wien" (4071-4120) gebaut
wurden. |
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Mittels Schleifringfahrschalter
der Type FBV (AEG Union 1927) werden die zwei Motoren der Type USL 323
(AEG Union 1926) mit je 45,6 kW = 91,20 kW geschaltet. |
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Der Wagen Nr.
4048 wurde am 24. Mai 1928 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war vorerst im Betriebsbahnhof Vorgarten,
dann in Speising und Koppreiter beheimatet. Im August 1955 wurde der
Wagen durch Gräf & Stift mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Batterie-Vorerregung und durch die Hauptwerkstätte mit der Schienenbremse ausgerüstet.
In dieser Form war er im Bahnhof Brigittenau bis August 1956, dann in Vorgarten bis März
1958, dann in Favoriten bis Oktober 1959, dann in Koppreiter, Favoriten und wieder
Vorgarten. |
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Im März 1962
erhielt er Zweisicht-Dachsignallampen, Leuchtstoffröhren, ED16,
Verbundglas-Frontscheiben mit Scheibenwischer und Dosenwecker zum Betrieb mit vierachsigen
Großraum-Beiwagen der Type c2 , Fahrschalter der Type FBV anstatt LH, neuen
Überstromschalter Te 2 und wurde in diesem Zusammenhang vollkommen neu verkabelt. |
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Nach dem Umbau
war er hauptsächlich wieder in Vorgarten beheimatet und kam dann am 7. Dezember 1974 nach
Hernals wo er bis November 1976 blieb. Dann wurde er nach Floridsdorf für die Linie 31/5
überstellt. Am 6. April 1978 kam er zurück nach Hernals, und war
bereits für die Sammlung "Wiener Tramwaymuseum" reserviert. Er
wurde schließlich offiziell per 19.1.1979 mit allen anderen noch
vorhandenen M aus dem Betriebsstand ausgeschieden und in den Stand des WTM
übernommen, wo er in den Zustand von 1962 erhalten bleibt. |
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Triebwagen Type M Nr. 4077 |
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-4077-3921-3920-Speisinger%20Str.JPG)
Unser Wagen 4077 auf der Linie 62 in der Speisinger
Straße am 11.5.1957 (Foto: Portele).
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Gebaut 1928 von Lohnerwerke Wien GesmbH, FbNr. 37177 |
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Länge über
Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 14100 kg, Leistung: 91 kW,
Fahrschaltertype: FBV Spez 141 (AEG
1927), Motortype: WD 571
(BES 1929) |
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24 Sitzplätze / 42 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 17.09.1981
Rekonstruktionszustand
1955 |
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Der Triebwagen
Nummer 4077 stammt aus der dritten Lieferung (4071-4120) der 150 Stück
umfassenden Type M, welche in den Jahren 1927 bis 1929 von den Waggonfabriken "Grazer
Wagen- und Waggonfabriks AG" (4001-4030), "Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG
Simmering" (4031-4070, 4121-4150) und "Lohnerwerke Wien" (4071-4120) gebaut
wurden. |
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Mittels Schleifringfahrschalter
der Type FBV (AEG Union 1927) werden die zwei Motoren der Type WD 571
(BBC/ELIN/SSW 1928) mit je 45,5 kW = 91 kW geschaltet. |
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Der Wagen Nr.
4077 wurde am 21. Februar 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war vorerst im Betriebsbahnhof Vorgarten,
dann in Speising und Koppreiter beheimatet. Im November 1954 wurde der
Wagen durch Hauptwerkstätte mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Leuchtstoffröhren, Batterie-Vorerregung und neuen Überstromschalter Te 2 ausgerüstet.
In dieser Form war er im Bahnhof Favoriten im Einsatz. Im Oktober 1955 wurde dann die
Schienenbremse durch Gräf & Stift und Hauptwerkstätte montiert. |
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Im November
1960 erhielt er Verbundglas-Frontscheiben mit Scheibenwischer und Dosenwecker zum Betrieb
mit vierachsigen Großraum-Beiwagen der Type c2 . Im Oktober 1963 wurde dann
die ELIN-Vielfachupplungsdose auf ED16 getauscht. |
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Im
Jahre 1969
erfolgte dann eine größere Kastenreparatur mit Neuverkabelung und Ausrüstung mit
Zweisicht-Dachsignallampen. |
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Am 19.
Jänner 1979 erfolgte seine Umzeichnung in den Arbeitswagenstand als MH
6313. |
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Per 17.
September 1981 wurde er schließlich aus dem Wagenstand ausgeschieden und an
einen Privatinteressenten verkauft. Dieser verkaufte schließlich den Wagen an die
Sammlung Wiener Tramwaymuseum weiter und so blieb das Fahrzeug der
Nachwelt erhalten. Das WTM rekonstruierte den
M 4077 wieder in den Zustand von 1955 mit Mittelsignal,
Leuchtstoffröhren und Tulpenlampen auf den Plattformen. |
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Triebwagen Type M Nr. 4101 |
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Gebaut 1928 von Lohnerwerke Wien GesmbH, FbNr. 37201 |
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Länge über
Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 14100 kg, Leistung: 91 kW,
Fahrschaltertype: FBV Spez 43 (AEG
1927), Motortype: WD 571
(BES 1929) |
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24 Sitzplätze
/ 42 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 29.06.1975
Rekonstruktionszustand 1972 |
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Der Triebwagen
Nummer 4101 stammt aus der dritten Lieferung (4071-4120) der 150 Stück umfassenden Type
M, welche in den Jahren 1927 bis 1929 von den Waggonfabriken "Grazer Wagen- und
Waggonfabriks AG" (4001-4030), "Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG
Simmering" (4031-4070, 4121-4150) und "Lohnerwerke Wien" (4071-4120) gebaut
wurden. |
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Mittels Schleifringfahrschalter
der Type FBV (AEG Union 1927) werden die zwei Motoren der Type WD 571
(BBC/ELIN/SSW 1928) mit je 45,5 kW = 91 kW geschaltet. |
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Der Wagen Nr.
4101 wurde am 18. April 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war vorerst im Betriebsbahnhof Vorgarten,
dann in Speising, Koppreiter, Favoriten und Hernals beheimatet. |
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Im Juni 1945
wurde der Wagen mit Radreifen mit Übergangsprofil ausgerüstet, um sowohl auf der
Stadtbahn als auch auf der Strecke der Wiener Lokalbahnen eingesetzt werden zu
können. |
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Im September
1955 wurde der Wagen durch Gräf & Stift mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Batterie-Vorerregung, und am 5. Oktober 1955 mit Schienenbremse ausgerüstet. In dieser
Form war er im Bahnhof Vorgarten im Einsatz. Im Februar 1956 kam er dann wieder nach
Hernals, 1961 erhielt er Verbundglas-Frontscheiben mit Scheibenwischer und Dosenwecker zum
Betrieb mit vierachsigen Großraum-Beiwagen der Type c2 . |
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Im Oktober
1962 wurde dann die ELIN-Vielfachupplungsdose auf ED16 getauscht und
Zweisicht-Dachsignallampen eingebaut. Einsatz in Vorgarten, Kagran, Brigittenau und
Favoriten. |
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Per 3.
Novemder 1967 erfolgte dann eine größere Kastenreparatur mit Neuverkabelung und
Ausrüstung mit Leuchtstoffröhren und Scherenbügel Type SS 53. Danach
war er im Bahnhof Favoriten bis 27. Dezember 1974 in Betrieb. Dann kam er bereits nach
Ottakring, um als modernste Ausführung der Type M für die Sammlung WTM hinterstellt zu
werden. Am 29. Juni 1975 wurde er dann offiziell in den Stand des Wiener
Tramwaymuseums übernommen. |
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Triebwagen Type M Nr. 4148 |
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Gebaut 1928 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 62456 |
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Länge über
Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 14100 kg, Leistung: 91,2 kW,
Fahrschaltertype: OK 55 (SSW 1941),
Motortype: USL 323
(AEG 1926) |
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24 Sitzplätze
/ 42 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Rekonstruktionszustand 1956 |
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Der Triebwagen
Nummer 4148 stammt aus der letzten Lieferung (4121-4150) der 150 Stück
umfassenden Type M, welche in den Jahren 1927 bis 1929 von den Waggonfabriken "Grazer
Wagen- und Waggonfabriks AG" (4001-4030), "Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG
Simmering" (4031-4070, 4121-4150) und "Lohnerwerke, Wien" (4071-4120)
gebaut wurden. |
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Mittels Feinstufen-Nockenfahrschalter
der Type OK 55 (SSW 1941) für sitzenden Fahrer werden die zwei Motoren
der Type USL 323 (AEG Union 1926) mit je 45,6 kW = 91,20 kW geschaltet. |
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Der Wagen Nr.
4148 wurde am 29. August 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war ab dieser Zeit im Betriebsbahnhof
Ottakring beheimatet. |
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Der Wagen
wurde wie alle der letzten zehn (4141-4150) dieser Bauserie anstatt mit
Kurbel-Handbremse mit Hebel-Handbremse ausgerüstet. |
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Im Mai
1942 wurde der Wagen mit Nocken-Fahrschalter Type OK 55 (SSW
1941) ausgerüstet und die Plattformen für Fahrersitz geändert. Außerdem wurde
gleichzeitig eine doppelte Sandstreuvorrichtung eingebaut. Sein Heimatbahnhof war damals
Rudolfsheim, später Gürtel, wo er bis zur Ausscheidung aus dem Betriebsstand
blieb. |
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Im März
1956 wurde die Hebel-Handbremse auf Kurbel- (Spindel-) Handbremse
durch Gräf & Stift normalisiert und der Wagen mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen,
Batterie-Vorerregung und Schienenbremse ausgerüstet. |
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März 1963
erhielt er ED16, Verbundglas-Frontscheiben mit Scheibenwischer und Dosenwecker
zum Betrieb mit vierachsigen Großraum-Beiwagen der Type c2. |
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Am 30.
Dezember 1974 wurde der Wagen aus dem Betriebsstand ausgeschieden und als letzter
mit Original-Wagenkasten erhalten gebliebener M-Triebwagen mit Fahrersitz
in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum übernommen, wo er wieder in den Zustand
1956 mit alten Frontfenstern rekonstruiert wurde. |
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Triebwagen Type GS
Nr. 6857 und 6858 |
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Um dem Fahrpersonals, welcher einer erhöhten Unfallgefahr infolge des immer weiter
wachsenden Straßenverkehr ausgesetzt ist, ein Höchstmaß an Fahr- und Bremssicherheit zu
vermitteln, wurden in den Jahren 1952-53 zwei Schulungswagen aus Linienfahrzeugen
umgebaut. Ein Wagen mit Schleifringfahrschalter und einer mit Nockenfahrschalter. Diese
Wagen bieten die Möglichkeit, fast alle erdenklichen Störungen und Ausfälle, wie sie
während des Betriebes vorkommen können, wie zum Beispiel Bremsversagen, bewußt
herbeizuführen und damit den Fahrer das Erkennen solcher Betriebs-Unregelmäßigkeiten in
Wageneinrichtung zu gewöhnen, so daß in Ernstfällen bei kürzester Reaktionszeit
automatisch die richtigen Handgriffe ausgeführt werden.
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Die Schulungswagen enthalten alle
erforderlichen Schaltgeräte, die von der Firma Kiepe für diesen Zweck eigens entwickelt
wurden und längs der Seitenwand des Wagens in einem Schrank untergebracht sind. Dieser
Schrank bietet eine große Seitenablage, die für Präsentationsmaterial oder bei
Sonderfahrten für ein Buffet ideal geeignet ist. |
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Das Wageninnere wurde als
Unterrichtsraum ausgebildet mit 12 quergestellten Einzelsitzen, welche an der Rückseite
ihrer Rückenlehne klappbare Tischchen mit Pultfächern eingebaut haben. Der Platz des
Fahrlehrers ist mit einem Pult und einer abnehmbarer Schultafel ausgestattet. |
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Triebwagen Type GS Nr. 6857
(ex Gaw Nr. 2000 - AW 77-2002) |
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Der
Schulungstriebwagen GS 6857 vor und nach der Lackierung zum "Manner"-Werbewagen. |
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Gebaut 1906 als AW 2002 von Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG - Umbau 1952 von
Hauptwerkstätte
Länge über Puffer: 10400 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 12800 kg, Leistung: 91
kW,
Fahrschaltertype: LH (SSW 1910),
Motortype: WD 571
(BES 1929)
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12 Sitzplätze
/ 9 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 10.09.1973
Rekonstruktionszustand 1965 (1996 Manner) |
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Der Schulungswagen
Nr. 6857 entstand aus dem ehemaligen Ausflugswagen (Excursionswagen)
Nr. 2000,
welcher als Nr. 2002 im Jahre 1906 von der Grazer Waggonfabrik als erster
Serienwagen der sieben Wagen der Type AW mit ihren typischen vier
Aussichtswagenfenstern in Betrieb genommen wurde. (Der Wagen 2001 war ein besonders
luxuriös ausgestatteter Galawagen, der 1906 auf der Mailänder Weltausstellung
präsentiert wurde). |
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Der Wagen kam ab 16.
Jänner 1907 für die sogenannten Salonwagen-Stadtrundfahrten beim
Betriebsbahnhof Vorgarten zum Einsatz, wo er bis 16.2.1920 stationiert war. |
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Der Ausflugswagen Nr. 2002 bei
seiner Auslieferung im Jahre 1907
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In den Jahren 1913/14 wurden die
Aussichtswagen in der Nummerngruppe 76 bis 82 zusammengefaßt und der 2002 bekam
am 11.2.1914 die neuer Nummer 77. |
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Nachdem die planmäßigen
Stadtrundfahrten bereits 1915 kriegsbedingt eingestellt wurden, kam der Wagen am 28.1.1921
nach Simmering, wo er bis zu seinem Umbau im Jahre 1931 für den Linienbetrieb mit
Plattformverglasung und Doppeleinstiegen für Rechtsfahren abgestellt war. |
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Bei diesem Umbau durch die
Hauptwerkstätte erhielt er Längsbänke, Silominfenster, Fahrschalter Type LH, Motore der
Type WD 571 und seine neue Nummer 2000. |
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Sein erster Einsatz im
Linienbetrieb war ab 11.6.1931 beim Bahnhof Gürtel und dann ab 16.3.1933 beim Bahnhof
Hernals. Ab 30.5.1938 bis 2.4.1942 war dann der Bahnhof Erdberg und dann bis 1950
Favoriten sein Heimatbahnhof. |
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Dann war er, bis zu seinem
endgültigen Umbau in einen Schulungswagen für das Fahrpersonal mit einem neuen, der Type
G4 nachempfundenen, Wagenkasten mit acht Seitenfenstern, Tonnendach ohne
Liniendachsignal, Scherenstromabnehmer SS46, Schienenbremse und durchgehenden Innenraum
mit Frischstromheizung im Jahre 1952, in der Hauptwerkstätte abgestellt, wo er offiziell
am 1. April 1952 die neue Bezeichnung GS Nr. 6857 erhielt. |
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Als Schulungswagen
ausgeliefert wurde er am 25. März 1953 zum Betriebsbahnhof Favoriten,
von wo er vom Schulbüro im gesamten Straßenbahnnetz der Wiener Verkehrsbetriebe bis zum
Jahre 1970 eingesetzt wurde. Im Jahre 1965 (19.8.1965) wurde die alten einpoligen Brems-
und Lichtdosen durch ELIN-Vielfachkupplungsdosen Type ED16 ersetzt und Dosenwecker zum
Betrieb von Großraumbeiwagen eingebaut. |
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Durch den immer mehr steigenden
Straßenverkehr und dem Wegfall von beliebten Schulungsstrecken (zum Beispiel 80 und 81
Rotundenbrücke Lusthaus/Freudenau), auf denen man Bremsversagen ungestört
simulieren konnte, kamen die Schulungswagen immer weniger zum Einsatz, bis sie im Bahnhof
Hernals für die Sammlung Wiener Tramwaymuseum abgestellt wurden. |
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Am 10.9.1973 wurde der GS
6857 dann in den Stand des Wiener Tramwaymuseums übernommen.
Vorerst vom WTM hauptsächlich als Hilfsfahrzeug verwendet, konnte der Wagen wegen seiner
12 Sitzplätzen nur von sehr kleinen Gruppen als Sonderwagen verwendet werden und kam
dementsprechend selten bei Tramway-Sonderfahrten zum Einsatz.

Der Innenraum des GS 6857 mit Buffet
am Geräteschrank
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Im Jahre 1996 kam die Anfrage von
der Firma "Josef Manner & Comp. AG" nach einem historischen Zweiwagenzug
für die "Manner"-Werbung. Das WTM bot daraufhin das interessante
Fahrzeug, gemeinsam mit den Beiwagen k3 1620, der als Salzstreubeiwagen sz3
7220 von den Wiener Verkehrsbetrieben gekauft wurde, als historischen
8-Fenster-Zweiwagenzug für diesen Zweck an. |
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Um den historischen Charakter der
Fahrzeuge zu erhalten, wurden nur die bisher rot lackierten Teile in
"Manner"-Rosa geändert. Durch diese Lackierung blieb der Gesamteindruck der
Wagen gewahrt und weist auch auf das Traditionsbewußsein der Firma Manner hin, einer
Firma, die ja bereits ebenso zur Geschichte Wiens gehört, wie unsere Tramway. |
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Triebwagen Type GS Nr. 6858
(ex G3 Nr. 2150 - 2130) |
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Gebaut 1909 als G3 2130 von
Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG - Umbau: 1953 von Hauptwerkstätte
Länge über Puffer: 10800 mm, Achsstand: 3600 mm, Eigengewicht: 12400 kg, Leistung: 121
kW,
Fahrschaltertype: VNFB 385 (AEG 1943),
Motortype: Dv 503d
(SSW 1928) |
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12 Sitzplätze
/ 9 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 10.09.1973
Rekonstruktionszustand 1954 |
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Der Triebwagen GS 6858
war der zweite Schulungswagen System Kiepe, welcher aus einem Linienfahrzeug für diesen
Zweck umgebaut wurde. Er entstand aus G3 2150,
welcher mit der Nummer 2130 im Jahre 1909 von der Waggonfabrik Graz
gebaut wurde. Die Type G3 ist eine Weiterentwicklung der Type G2 mit
8-fenstrigen Wagenkasten mit Laternendach und offenen Plattformen von der 49 Stück
(2102-2150) geliefert wurden. |
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Der Wagen 2130 hatte bei der
Lieferung Fahrschalter Type B 37 (Union 1909) und Motore der Type D 80 (SSW 1909). Am
4.11.1924 wurde er mit Fahrschalter Type LH und Motore der Type D78w ausgestattet. Die
Verglasung der Plattformen mit Klapptüren für Rechtsfahren wurde im Jahre 1930
durchgeführt und das Fahrzeug in dieser Form am 25.8.1930 in Betrieb genommen. |
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Im Jahre 1941
wurde der Wagen mit Motoren der Type Dv503d (SSW 1928) und feinstufigen
Nockenfahrschalter Type Cc2 von ELIN ausgerüstet und per 31.10.1941 in
2150 umgezeichnet. In dieser Form war er im Bahnhof Kagran und Vorgarten
eingesetzt. |
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Per 10.6.1943
wurde im Triebwagen 2150 ein Unterflur-Zentralfahrschalter Type DS9 in
der Wagenmitte eingebaut, welcher über zwei Steuerfahrschalter für sitzenden Fahrer
betätigt wurde. Gleichzeitig erhielt der Wagen einen Scherenstromabnehmer, der erst 1946
wieder auf normalen Schleifbügel umgebaut wurde. Sein Einsatzgebiet war zu dieser Zeit
wieder Kagran und Rudolfsheim. |
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Ab 6.4.1951 wurde der Wagen
wieder auf Fahrschalter Cc2 normalisiert. Im selben Jahr begann der Umbau zum
Schulungswagen, wobei im Wageninneren nur die Kastenportale für einen durchgehenden
Innenraum ausgebaut und die Einbauten zum Schulungsraum, wie bereits beim ersten
Schulungswagen 6857, durchgeführt wurden. Er bekam sofort ELIN-Vielfachkupplungsdosen und
Schienenbremse und zum Unterschied zum 6857 Fahrschalter Type VNFB 3.85 (AEG
1943) für sitzenden Fahrer. Sonstige Änderungen am G3-Wagenkasten wurden
nicht durchgeführt, so daß dieser Wagen derzeit der einzige Betriebswagen für
Tramway-Sonderfahrten mit Laternendach ist. Am 16. Jänner 1954 wurde das
Fahrzeug in dieser Form an den Betriebsbahnhof Favoriten abgeliefert, von wo er vom
Schulbüro im gesamten Straßenbahnnetz der Wiener Verkehrsbetriebe bis zum Jahre 1970
eingesetzt wurde. |
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Durch den immer mehr steigenden
Straßenverkehr und dem Wegfall von beliebten Schulungsstrecken (zum Beispiel
die Strecken 80 und 81
Rotundenbrücke Lusthaus/Freudenau), auf denen man Bremsversagen ungestört
simulieren konnte, kamen die Schulungswagen immer weniger zum Einsatz, bis sie im Bahnhof
Hernals für die Sammlung Wiener Tramwaymuseum abgestellt wurden. Am 10.9.1973
wurde der GS 6858 dann gemeinsam mit dem 6857 in den Stand des Wiener
Tramwaymuseums übernommen. |
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Triebwagen
Type H1
2248
(ehemaliger Revisionstriebwagen
HR
Nr. 6155)

Die
Fotos zeigen den Zustand unseres Wagen am 18. Jänner 1955 am Ring auf
der Linie L und die Einrichtung des Fahrgastraumes.
Gebaut
1910 von Waggonfabrik
Simmering – umgebaut 1938 von Lohnerwerke Wien /
umgebaut 1963 in Revisiontriebwagen für die elektrische
Meßpartie HR 6155 von HW
Rekonstruktion in Personentriebwagen H1 2248 vorsehen
Länge über Puffer: 10650 mm, Achsstand: 3600 mm,
Eigengewicht: 13140 kg, Leistung: 76 kW,
Fahrschaltertype: LH (SSW
1932), Motortype: D88w (SSW 1910)
22 Sitzplätze /
39 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1972
Rekonstruktionszustand 1963 - Rekonstruktionsziel 1945
Der
Triebwagen der Type H1 Nummer 2248 wurde von der
Waggonfabrik Simmering im Jahre 1910 gebaut und am 15. Februar 1911
von der „Gemeinde Wien-städtische Straßenbahnen“ in Betrieb übernommen.
Die
Type H war die erste Wiener Triebwagentype, welche bereits mit
geschlossenen Plattformen gebaut wurde, hat aber noch das typische
Laternendach.
Der
Wagen hat Motore der Type D88w und Fahrschalter der Type LH.
Im September 1938
wurde der 2248 bei den Lohnerwerken auf Rechtsverkehr
mit Klapptüren und optischen Fahrtrichtungsanzeigern umgebaut und
im August 1944 wurde die Motorübersetzung auf 70:17 geändert
und damit in die schneller laufende Type H1
geändert.
Am
1. November 1963 umgezeichnet und bis 6. Mai 1964 zum Wagen als Büro-
und Werkstättenwagen für die „Elektrische Messpartie“ adaptiert,
als Type HR mit
der Betriebsnummer 6155 bezeichnet und kam als
solcher am
30. Dezember 1972 in die Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“.

Der Zustand als HR Nr. 6155 mit der
Inneneinrichtung als Büro- und Werkstättenwagen.
Der
Wagen ist weitestgehend im Kastenzustand des Umbaues auf Rechtsverkehr
des Jahres 1938 (Umbau durch Lohner September 1938) mit
Doppeleinstiegen und optischen Fahrtrichtungsanzeigern. Bei diesem
Umbau wurde auch die Motorübersetzung auf die schnellere Type H1
geändert. Die Regenleisten (Scheuerleisten) an den Seitenwänden sind
erhalten geblieben.
Der
Wagen wurden von den WVB mit einem schadhaften Motor (Anker) übernommen.
Ersatzteile (Anker D88w) wurden vom WTM gekauft und sind vorhanden.
Das
WTM rekonstruiert derzeit den Wagen wieder für den Personenverkehr in den Zustand der
Jahre 1938 bis 1956 mit der für diese Zeit typische Lackierung
mit großen goldenen Ziffern.
Um das Fahrzeug freizügig für den Sonderzugverkehr einsetzen zu
können, wird der Wagen mit Schienenbremse ausgerüstet, wie sie auch
in den Aufbauwagen der Type H2 (Umbau aus Type H und H1) eingebaut wurde.

Triebwagen Type B Nr. 71
derzeit noch Betriebsfahrzeug BH 6400 der „Wiener Linien“

Der
B Nr.71 bei seinem letzten Einsatz im Liniendienst am 6. Jänner 1974
auf der Linie 11 und im WTM in Ottakring.
Gebaut 1951 als B 71 von Simmering-Graz-Pauker - Werk Simmering,
FbNr. 73387
Umbau zu BH 6400 im Jahre 1983 von Hauptwerkstätte der Wiener Stadtwerke
- Verkehrsbetriebe
Länge über Puffer: 11600 mm, Achsstand: 3300 mm,
Eigengewicht: 15500 kg, Leistung: 120 kW,
Fahrschaltertype: NFBGw7 (SSW 1951), Motortype: WD641 (BES
1951)
20 Sitzplätze / 47 Stehplätze.
B Nr. 71
Museumsfahrzeug des WTM seit 30.12.1974 / ab 14.02.1975 als BH 6471 bezeichnet
am 30.06.1982 aus dem WTM ausgeschieden / seit 10.01.1983 WVB als BH
6400
Wagenkasten von BH2 6371 (ex B 56)
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit
26.07.2010
Rekonstruktionszustand 1983 / Rekonstruktionsziel
1952
Der B-Triebwagen
Nr.71 wurde am 20. November 1951 von SGP - Simmering
ausgeliefert und am 10. Dezember 1951 im Bahnhof Vorgarten
in Betrieb genommen.
Da
die dazugehörigen Beiwagen der Type b noch nicht geliefert waren, wurde
der B 71 vorerst mit Beiwagen der Typen m2 und m3
und später dann mit den neuen Aufbaubeiwagen der Type k6
auf den Ringlinien eingesetzt.
Am
14. Dezember 1953 kam er zum Bahnhof Erdberg, wo er bis 7.1.1960 blieb.
Ab 6. April 1960 war sein Heimatbahnhof Rudolfsheim bis
zum 19.11.1971.
Am
30.3.1966 wurden die Soffittenlampen für die Türanzeigen gegen
Widerstände getauscht und am 2.8.1966 wurden rote
Türsignallampen statt der Soffittentüranzeigen montiert.
Dann
kam er am 19.11.1971 wieder bis zu seiner Ausscheidung nach
Vorgarten, von wo wir ihn nach Speising holten.
Am
30.12.1974 wurde er offiziell in den Stand des WTM
übernommen. Es war vorgesehen – neben den als Ausstellungsobjekte zu
erhaltenen B Nr.51 und den b-Beiwagen Nr.1401 und 1482 - den
B-Triebwagen Nr.71 gemeinsam mit den zwei b-Beiwagen 1426 und 1490
als Betriebsfahrzeuge für die WTM-Tramway-Sonderfahrten
einzusetzen. Diese beiden Beiwagen mussten im Zuge der von den
Verkehrsbetrieben angeordneten ersten Fahrzeugreduzierung „wegen
Platzmangel“ 1979 ausgeschieden werden.
Der
Triebwagen Nr. 71 blieb als BH 6471 ohne Veränderung
weiter im WTM-Stand. Als im Jahre 1981 eine weitere, wesentlich
umfangreichere, Museumsfahrzeugreduzierung angeordnet wurde, ersuchte
die Hauptwerkstätte den B 71, als zwanzigsten BH, zurücknehmen zu
dürfen, da ein B zuviel verschrottet wurde. Sollte in späterer Zeit der
BH von den Verkehrsbetrieben nicht mehr gebraucht werden, so könnte das
WTM ihn ja wieder zurück haben. So wurde aus unserem BH 6471 ein
umgebauter BH mit der Nummer 6400.
Die offizielle Ausscheidung aus dem WTM-Stand erfolgte am 30.
Juni 1982, die Instandnahme bei den Wiener Verkehrsbetriebe als
BH 6400 am 10. Jänner 1983.
Am
25.10.1984 wurde der B 71 als BH 6400 von der
Hauptwerkstätte als letzter BH modern umgebaut ausgeliefert.
Da der Wagenkasten
des B 71 zum BH 6400 umfangreichen Umbauten unterzogen wurde,
wurde der BH 6371 (ex B 56) - welcher seit 1979 als
U-Bahn-Verschubtriebwagen adaptiert in der Hauptwerkstätte Simmering
eingesetzt war - gekauft, um dessen nahezu im Originalzustand
befindlichen Wagenkasten für die Rekonstruktion des B 71 zu
verwenden. Das komplette Fahrgestell samt Einbauten wird vom
BH 6400 verwendet werden.
-Marchfeldstr-Kudrna.jpeg)
Der um 15 cm höher gesetzte U-Bahn-Verschubtriebwagen 6371 mit Schaku der
Hauptwerkstätte ohne Tastgitter und Fangkörbe bei der Übernahme durch das WTM am 26.7.2010 und der aus
dem WTM-Triebwagen Type B Nr. 71 umgebaute BH 6400 mit Wechselblinker
und Lüftungsöffnung.
Damit können dann nach Rekonstruktion Sonderzüge mit B+k6+k6
und B+m2+m3, wie sie im Jahre 1952 vor der
Lieferung der b-Beiwagen im Einsatz waren.

Die Type B mit Beiwagen der Type k6 und mit der Type m3 auf den
Ringlinien im Jahre 1952.

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Beiwagen Type k6
Nr. 1518 und Nr. 1530 |
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Die in den Jahren 1951-52 gebaute Aufbau-Type k6 Nr.1501-1530 (später
1571-1600) wurde unter Verwendung von Untergestellen der Typen k1 und k2
(Baujahre 1910 - 13) von den Lohner-Werken gebaut. Der achtfenstrige
Ganzstahl-Wagenkasten ist mit dem Wagengerippe in selbsttragender Bauweise aus T-Profilen
geschweißt, wobei die aufgeschweißte Dachhaut und die aufgenieteten Seitenwandbleche
mittragend ausgeführt wurden. Die zur Verwendung kommenden Längsträger haben
hauptsächlich die Aufgabe, die Plattformen und die Pufferaufhängung zu tragen sowie die
Bauteile zur Spurhaltung aufzunehmen. Durch die Verwendung von Schwingmetall zur
Federaufhängung wird weitgehende Geräuschdämpfung und ruhiger Lauf erzielt. Die
Wagen
Nr. 1501-1520 besitzen die ursprünglichen Gleitachslager, bei den Wagen Nr. 1521-1530
stützt sich der Wagenkasten über Schubgummi-Elemente auf Rollenachslager
ab.
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Im Wageninneren wird
das Spantengerippe durch lasierte bzw. lackierte Sperrholzplatten
verkleidet. Die nach amerikanischer Art ausgeführte Fensterteilung
mit 8 Seitenfenstern bietet ein Maximum an Licht und Aussicht.
Eine Besonderheit für Wiener Straßenbahnwagen sind die in den
Abteilen zwischen den Fenstern angeordneten Tischchen. Die
Lüftung erfolgt außerdem über vier statische Stabeg-Dachlüfter.
Die Plattformen sind mit handbetätigten Teleskop-Schubtüren
verschlossen, die Wagen haben 22 Sitzplätze in Abteilanordnung,
Signalglocke mit Riemenzug, ELIN-Vielfach-Kupplungsdosen, Solenoid-
und Handbremse auf 8 Klötze wirkend sowie zwei Schienenbremsmagneten
mit je 4000 kp Anpreßdruck.
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Die Type k6
war die erste Beiwagentype Wiens, welche einen durchgehenden Innenraum,
Frischstrom-Heizung und beleuchtete Zielschildkästen über den Wagenstirnwänden
hatten. |
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Von
dieser interessanten Beiwagentype blieben in der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum"
drei Wagen erhalten. |
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Der Musterwagen
Nr.1501 als allererster Wiener Beiwagen mit durchgehenden Innenraum - der
Öffentlichkeit auf Wiener Herbstmesse 1951 präsentiert - als Ausstellungsfahrzeug im
Wiener Straßenbahnmuseum, die Wagen 1518 und 1530 als Betriebsfahrzeuge für die
WTM- Tramway-Sonderfahrten. |
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Beiwagen Type k6 Nr. 1518 |
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Gebaut 1912 als k2 3437 von
Staudinger Waggonfabrik - Umbau 1952 von Lohnerwerke Wien, Fabriks-Nr.
7018
Länge über Puffer: 11450 mm, Achsstand: 3400 mm, Eigengewicht: 8200 kg, |
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22
Sitzplätze / 52 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Rekonstruktionszustand 1960 |
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Der Wagen Nr.
1518 wurde von Lohner auf dem Untergestell des im Jahre 1912 von
der Staudinger Waggonfabrik hergestellten Beiwagen der Type k2 Nr. 3437
aufgebaut und am 10. Februar 1952 an die Wiener Verkehrsbetriebe
ausgeliefert. |
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Er war von
22.4.1952 bis 22.1.1953 im Betriebsbahnhof Vorgarten für den Betrieb mit der
Triebwagentype B auf den Ringlinien stationiert. Ab 10.2.1953, mit neu eingebauten
Schienenbremse, war dann sein Heimatbahnhof Speising, wo er mit der Type
M, später dann
mit den für die Type k6 gebauten Umbau-Triebwagen der Type T1, auf
der Linie 62, aber auch auf der Linie 60, eingesetzt wurde. |
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Im November
1958 wurden die Telekoptüren umgebaut und der Versuch des Einbaues einer elektrischen
Türsteuerung durchgeführt, welcher seit Lieferung dieser Type vorgesehen war. In dieser
Ausführung nie in den Betrieb gekommen, wurde die Einrichtung wenig später wieder
ausgebaut. |
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Nach
Umstellung der Linie 62 auf die Neubauwagen L4 und l3 kam der Wagen
1518 - ab 1.9.1960 in 1588 umgezeichnet - am 28.1.1961 nach Erdberg, wo er gemeinsam mit
den T1 hauptsächlich auf der Linie T verwendet wurde. |
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Der
Beiwagen k6 1530 (1588) bei der Übernahme durch das Wiener Tramwaymuseum als
Sandstreuwagen sa 7565 bezeichnet. |
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Am 30.12.1972
wurde der Wagen 1588 auf 7565 umgeschrieben und war zum Umbau
bei Knotz in einen elektrischen Sandstreuwagen für die Haltestellenbereiche Type sa
vorgesehen. Glücklicherweise unterblieb der Umbau und das interessante Fahrzeug konnte am
30. Dezember 1974 vom Wiener Tramwaymuseum übernommen werden und wieder
als Nr. 1518 bezeichnet werden. |
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Beiwagen Type k6 Nr. 1530 |
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Gebaut 1913 als k2 3555 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering -
Umbau 1953 von Lohnerwerke Wien, Fabriks-Nr. 7029
Länge über Puffer: 11450 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8200 kg, |
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22 Sitzplätze
/ 52 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1973
Rekonstruktionszustand 1953 |
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Der Wagen Nr.
1530 wurde 1952 von Lohner auf das Untergestell des im Jahre 1913 von
der Simmeringer Waggonfabrik gebauten Beiwagen der Type k2 Nr. 3555
gebaut und am 3. Februar 1953 von den Wiener Verkehrsbetrieben
übernommen. Er ist der letzte Wagen dieser Type und bereits mit Rollenachslager und
Gummischubfederung ausgestattet. Er wurde am 20.2.1953 bereits mit
eingebauten Schienenbremse direkt an den Heimatbahnhof Speising ausgeliefert, wo er mit
der Type M, später dann mit den für die Type k6 gebauten Umbau-Triebwagen der
Type T1, auf der Linie 62, aber auch auf der Linie 60, eingesetzt wurde. |
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Im Jänner
1956 wurde der Versuch des Einbaues einer elektrischen Türsteuerung durchgeführt,
welcher seit Lieferung dieser Type vorgesehen war. In dieser Ausführung nie in den
Betrieb gekommen, wurde die Einrichtung wenig später wieder ausgebaut. |
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Nach
Umstellung der Linie 62 auf die Neubauwagen L4 und l3 kam der Wagen
1530 - ab 1.9.1960 in 1600 umgezeichnet - am 12.6.1961 nach Erdberg, wo er gemeinsam mit
den T1 hauptsächlich auf der Linie T verwendet wurde. Nach dem Ausscheiden aus
dem Betriebsstand wurde der Wagen am 30.12.1973 vom Wiener Tramwaymuseum
übernommen, wo
er seine Original-Nummer wieder erhielt. |
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Beiwagen Type k3
(neu)
Nr. 1608 und 1620 |
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Im Jahre 1957 wurden auf Untergestellen von 30 Wagen der Typen k1 und k2 neue
Holzwagenkasten nach Plänen der Type k3 von Gräf & Stift aufgebaut. Diese
als Type k9 vorgesehenen Umbau-Beiwagen sind, nach der Type k8
(1901-1940), die letzten Beiwagen mit Holzkasten, welche in Wien gebaut
wurden.
Schließlich kamen sie als k3 (neu) mit den Nummern 1601-1630
bezeichnet in Betrieb.
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Der
achtfenstrige Wagenkasten mit Tonnendach stützt sich über Blattfedern direkt auf die
Gleitachslager ab. Die Wagen haben 22 Sitzplätze in Abteilanordnung, Signalglocke mit
Riemenzug, ELIN-Vielfach-Kupplungsdose, Frischstromheizung, Leuchtstoffröhrenlampen,
Schienenbremse, Solenoid- und Handbremse auf acht Bremsklötze wirkend.
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Beiwagen
Type k3 Nr. 1608 |
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Gebaut 1910 als k2 3341 von Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriksgesellschaft - Umbau 1957
von Gräf & Stift, FbNr. 7615/3
Länge über Puffer: 10500 mm, Achsstand: 3400 mm, Eigengewicht: 6990 kg, |
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22 Sitzplätze
/ 45 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 27.10.1970
Rekonstruktionszustand 1957 |
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Der Beiwagen k3 neu 1608
entstand aus dem Neuaufbau des am 8.11.1910 von der Waggonfabrik Nesselsdorf
ausgelieferten Beiwagen Type k2 Nr. 3341. Diese Type war
bereits ein großer Beiwagen mit einen achtfenstrigen Holzwagenkasten mit Laternendach und
22 Sitzplätzen in Abteilanordnung. |
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Mit Neukasten als k3neu
1608 wurde der Wagen am 6. März 1957 von Gräf &
Stift an die Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe abgeliefert. |
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Am 22.3.1957 folgte die
Inbetriebnahme beim Bahnhof Ottakring, wo er bis 27.3.1961 eingesetzt war. Danach in
Breitensee bis 1.6.1961, dann wieder in Ottakring bis 24.1.1963, Breitensee bis 12.6.1968,
um dann bis zu seiner Übernahme in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum am 27.
Oktober 1970 wieder in Ottakring im Linienbetrieb zu sein. Der Wagen 1608 ist der
einzige im Originalzustand erhalten gebliebene k3 neu, welcher nicht zu einem Salzstreubeiwagen umgebaut wurde. |
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Beiwagen Type k3 Nr. 1620 |
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Gebaut 1911 als k2 3421 von
Staudinger Waggonfabrik - Umbau 1957 von Gräf & Stift, FbNr. 7617/5
Länge über Puffer: 10500 mm, Achsstand: 3400 mm, Eigengewicht: 6990 kg, |
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22 Sitzplätze
/ 45 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 06.07.1987
Rekonstruktionszustand 1970 (1996 Manner) |
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Der Beiwagen k3 neu 1620
wurde im September 1957 von Gräf & Stift an die Wiener
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe abgeliefert. Der Wagen ist ein k3-Kastenaufbau auf
dem Untergestell des k2 3431, welcher 1911 von der
Waggonfabrik Stauding hergestellt wurde. |
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Per 20.7.1970 wurde der
Wagen in sz3 7220 umgezeichnet und durch Entfernung der Sitzbänke und
der Schienenbremse und durch Einbau von Salzbehältern als Salzstreuwagen adaptiert. |
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Das Fahrzeug wurde am 6.7.1987
aus dem Hilfswagenstand der WStW-VB ausgeschieden und am 21.8.1987 vom WTM
übernommen. |
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Nach der Rekonstruktion zum
Personenbeiwagen durch Entfernung der Salzbehälter, Wiedereinbau der Frischstrom-Heizung,
der Sitzbänke (22 Sitzplätze mit vorhandenen Sitzbänken), Wiedereinbau der
Schienenbremse Typ Hardy L75/0 und einer Wagenkasten-Aufarbeitung (Ersetzen von
Verkleidungsleisten im Wageninneren, Verkitten, Schleifen und Lackierung / innen und
außen) wurde das Fahrzeug als Werbewagen für die Firma "Josef Manner & Comp.
AG" adaptiert. |
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Um den historischen Charakter des
Fahrzeuges zu erhalten, wurden nur die bisher rot lackierten Teile in
"Manner"-Rosa geändert. Der Wagen wird gemeinsam mit dem GS 6857 als
Zweiwagenzug für Werbefahrten auch mit Personenbeförderung - eingesetzt. |
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Beiwagen-Type k5
Nr. 3940, 3964, 3965 |
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Die von der Simmeringer Waggonfabrik in den Jahren 1918/19 erbauten offenen Lastanhänger
der Type gm1 Nr. 7301-7400, waren nur in den ersten Jahren voll eingesetzt.
Später standen sie mangels einer geeigneten Verwendung zum Großteil in den
Betriebsbahnhöfen abgestellt. Da Ersatz für viele ausgeschiedene Pferdebahnwagen
dringend notwendig war, wurden im Jahre 1936 in der Hauptwerkstätte versuchsweise auf
zwei gm1-Untergestellen ein der Type k4 entsprechender Wagenkasten aufgebaut.
Die Wagen kamen mit den Nummern 3901 und 3902 als Type k5 in der Verkehr. In
darauffolgenden Jahr wurde diese neue Beiwagentype von der Simmeringer Waggonfabrik um
weiter 48 Stück vermehrt (3903-3950), denen im Jahre 1938 noch 40 (Nr. 3951-3990) von
Simmering und 1 Stück von der Hauptwerkstätte (Nr. 3995) folgten. Mit den von Rohrbacher
im Jahre 1939 gelieferten 4 Stück (Nr. 3991-1994) ergab sich ein Endstand von 95 k5-Beiwagen. |
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Die Wagen haben einen
achtfenstrigen Wagenkasten mit Tonnendach, 24 Sitzplätzen (12 Sitzplätze in
Abteilanordnung und 12 Sitzplätze auf Längsbänken) und Doppeleinstiegen mit
Klapptüren. In den fünfziger Jahren erhielten alle nach dem 2. Weltkrieg erhalten
gebliebenen Wagen ELIN-Vielfachkupplungsdosen, Schienenbremse und Frischstromheizung. |
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Beiwagen
Type k5 Nr. 3940 |
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Gebaut 1919 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering -
1937
Umbau zu k5 3940
Länge über Puffer: 10700 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 7200 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 44 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 18.04.1984
Rekonstruktionszustand 1953 |
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Der Beiwagen
Nr. 3940 der Type k5 wurde in der Waggonfabrik Simmering auf dem
Untergestell des im Jahre 1919 gebauten offenen Güterwagens Nr. 7398 der
Type gm1 nach Plänen der Type k4 aufgebaut. In dieser Form wurde er
im Jahre 1937 in Betrieb genommen. Im Jahre 1953 erfolgte der Umbau auf
ELIN-Vielfachkupplungsdosen, 1954 der Einbau der Schienenbremse und schließlich 1956 der
Frischstrom-Heizung. |
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Am 18.
Dezember 1969 wurde das Fahrzeug dann aus dem Betriebsstand ausgeschieden und im
Kinderheim Kaasgrabengasse weit ab vom Gleisnetz auf einer Wiese aufgestellt. |
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Der Beiwagen 3940 beim Transport
zum Aufstellungsplatz Kaasgrabengasse und im Zustand der Übernahme durch die Sammlung
Wiener Tramwaymuseum. |
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Im Jahre 1984
wurde der Beiwagen dann vom WTM übernommen und in der Nacht vom 17. auf den 18. April
1984 mittels Straßenroller zum Betriebsbahnhof Gürtel wieder zurück auf das Wiener
Straßenbahngleisnetz gebracht und kam damit per 18. April 1984 in den Museumswagenstand
des Wiener Tramwaymuseums. Der Wagenkasten hat durch seine jahrelange Aufstellung im
Freien, infolge einer zwar unfachmännisch durchgeführten aber effektiven konservierenden
Überlackierung aller Außenteile, nicht gelitten und so mußten bei den
Rekonstruktionsarbeiten durch den Verein Wiener Tramwaymuseum nur alle Teile abgeschliffen
und neu lackiert, fehlende Einbauteile ergänzt und das Untergestell überarbeitet werden.
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Beiwagen
Type k5 Nr. 3964 |
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Gebaut 1919 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering -
1938
Umbau
zu k5 3964
Länge über Puffer: 10700 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 7200 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 44 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 27.10.1970
Rekonstruktionszustand 1938 |
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Der Beiwagen Nr. 3964
der Type k5 wurde am 10.9.1938 von der
Waggonfabrik Simmering an die Städtischen Straßenbahnen abgeliefert. Der Wagen ist ein k4-Kastenaufbau
auf dem Untergestell des gm1 7338 (Baujahr 1919 Simmering). |
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Im Jahre 1948 wurde eine
Kastenreparatur nach Kriegsschaden von Lohner durchgeführt, im August 1953 erhielt er bei
Lohner ELIN-Vielfachkupplungsdosen, im Mai 1954 Schienenbremse und im Dezember 1956
Frischstromheizkörper eingebaut. |
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Der Wagen wurde, wie die meisten
k5 , vorerst vom Bahnhof Vorgarten auf den Ringlinien im Dreiwagenzug mit den
Triebwagen der Type M eingesetzt. Erst nachdem die M mit den m2 und m3
im Dreiwagenzug verwendet werden durften, kamen die Wagen der Type k5 zu
anderen Betriebsbahnhöfen. Der 3964 wurde dann hauptsächlich im Bahnhof Koppreiter, aber
auch in den Bahnhöfen Währing, Breitensee, Favoriten und Erdberg eingesetzt. |
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Das Fahrzeug wurde am 27.10.1970
vom WTM übernommen und im Jahre 1985 in Bezug auf Außenlack und
Innenraum in den Zustand von 1938 rekonstruiert. Belassen wurden die
Schienenbremsen und die Vielfachkupplungsdose ELIN ED16 auf der Seite A zur
Versorgung der Beiwagen-Schienenbremse und der Beiwagen-Frischstromheizung. Die Seite B
präsentiert sich mit alter einpoliger funktionsfähiger Beiwagen-Bremssteckdose und
Lichtkupplungsdose. Der Wagen wird mit dem Triebwagen K 2319 als Einheit für besondere
Sonderfahrten eingesetzt. |
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Beiwagen Type k5 Nr.
3965 |
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Gebaut 1919 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering -
1938
Umbau
zu k5 3965
Länge über Puffer: 10700 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 7200 kg, |
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24
Sitzplätze / 44 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 27.10.1970
Rekonstruktionszustand 1953 |
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Der Beiwagen
Nr. 3965 der Type k5 wurde in der Waggonfabrik Simmering auf dem
Untergestell des im Jahre 1919 gebauten offenen Güterwagens Nr.
7339 der Type gm1 nach Plänen der Type k4 aufgebaut. In
dieser Form wurde er am 14. September 1938 in Betrieb genommen. Im Jahre
1953 erfolgte der Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen, 1954 der Einbau der
Schienenbremse und schließlich 1956 der Frischstrom-Heizung. Bis zu diesem Zeitpunkt
waren alle Beiwagen - außer ab 1951 die Neubauten - ohne Heizung. |
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Der Wagen wurde, wie die meisten
k5 , vorerst vom Bahnhof Vorgarten auf den Ringlinien im Dreiwagenzug mit den
Triebwagen der Type M eingesetzt. Erst nachdem die M mit den m2 und m3
im Dreiwagenzug verwendet werden durften, kamen die Wagen der Type k5 zu
anderen Betriebsbahnhöfen. Der 3965 wurde dann hauptsächlich im Bahnhof Gürtel,
Koppreiter, aber auch in den Bahnhöfen Währing, Breitensee, Favoriten, Perchtoldsdorf,
Speising und Erdberg eingesetzt. |
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In den
Wagenstand des Wiener Tramwaymuseums wurde das Fahrzeug am 27.
Oktober 1970 übernommen. |
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Beiwagen-Type m2
Nr. 5210 und 5211 |
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Als Weiterentwicklung der 1927 gelieferten Stadtbahnbeiwagentype n1, welche
sich gut bewährte, wurde 1928 die Beiwagentype m2 zu den im Jahre 1927
gelieferten Triebwagen der Type M bestellt. Die Lieferung erfolgte von Lohner
(Untergestell WLF) 5181-5195 und Simmering 5196-5230. Der Wagenkasten ist in Holzbauweise
der Type M angepaßt, nur entfiel die Stufe zwischen Plattform und Wageninneren. Die
Sitzanordnung entspricht den Wagen der Type k4, also Längs- und Querbänke mit
24 Sitzplätzen. Das Untergestell hat Langträger aus tiefgezogenen Stahlblechen mit
Winkeleisen verstärkt und Gleitachslager "Isothermos". Durch das sehr
tiefliegende Untergestell gestaltete sich der Einbau der Schienenbremse sehr schwierig und
konnte erst ab 1961 serienmäßig durchgeführt werden. Die Kastentragfedern sind nicht
wie beim Triebwagen unterhalb, sondern ober den Achsen angeordnet. Für die Lüftung
sorgen zwei am Dach angeordneten End-Schlitzlüfter wie bei der Type M. Die Wagen hatten
die, auch bei den alten Stadtbahnwagen verwendeten, charaktaristischen rechteckigen
Dach-Schlußlichter, welche im Zuge des Umbaues mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen entfernt
und durch normale Schlußlichter in der Mitte der Brustwand ersetzt wurden. Der
Musterwagen m2 5200 für den Einbau von Tageslicht-Leuchtstoffröhrenlampen
(1952) und Schienenbremsen (1957) konnte für die Sammlung Wiener Tramwaymuseum als
Ausstellungswagen erhalten werden. Der zur Sammlung gehörende Wagen 5194 ist zur
Rekonstruktion in den Ursprungszustand 1928 geplant.
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Beiwagen Type m2 Nr. 5210 |
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Gebaut 1928 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 61641
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8300 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 19.01.1979
Rekonstruktionszustand 1954 |
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Der Wagen Nr.
5210 wurde am 24. April 1928 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war ab dieser Zeit im Betriebsbahnhof
Gürtel beheimatet. Später war sein Einsatzgebiet Wienzeile, Erdberg, Ottakring und
Floridsdorf, wo er das Kriegsende erlebte und einen Bombenschaden erlitt. |
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Im März 1946
erfolgte die Reparatur des Bombenschaden durch die Firma Saurer in Simmering. |
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Ab dem Jahre
1947 war er dann in Favoriten, Gürtel, Kagran, Währing und zuletzt ab 1958 in Vorgarten
beheimatet. |
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Im Juli
1954 wurden beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen die
rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt, Schlußlichter in den Brustwänden unterhalb
der ELIN-Dosen, Leuchtstoffröhren und Frischstrom-Heizkörper eingebaut. Die
End-Schlitzlüfter am Dach wurden durch 4 weite Stabeg-Lüfter ersetzt. |
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Erst im
Oktober 1962 wurde durch Lohner die Schienenbremsaufhängung, die Schienenbremse selbst
erst im April 1963 durch die Hauptwerkstätte, eingebaut. |
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Die Übernahme
in den Betriebsstand der Sammlung Wiener Tramwaymuseum erfolgte offiziell am 19. Jänner
1979. |
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Beiwagen
Type m2 Nr. 5211 |
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Gebaut 1928 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 61642
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8300 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Rekonstruktionszustand 1963 |
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Der Wagen Nr.
5211 wurde am 30. April 1928 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war ab dieser Zeit im Betriebsbahnhof
Gürtel beheimatet. Später war sein Einsatzgebiet Wienzeile, Koppreiter, Ottakring und
Erdberg, wo er das Kriegsende erlebte. |
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Ab dem Jahre
1948 war er in Favoriten, Erdberg und ab 1957 in Rudolfsheim und dann ab 1958 in Vorgarten
beheimatet. |
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Im Juni
1957 wurden beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen die
rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt, Schlußlichter in den Brustwänden unterhalb
der ELIN-Dosen und Frischstrom-Heizkörper eingebaut. |
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Erst im April
1963 wurden durch Lohner Leuchtstoffröhren und die Schienenbremse eingebaut, die Original
End-Schlitzlüfter am Wagendach blieben aber erhalten. |
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Die Übernahme
in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum erfolgte am 30. Dezember
1974. |
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Beiwagen Type m3
Nr. 5311, 5358, 5364, 5417 |
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Die Weiterentwicklung der Type m2, die ab 1928 von den Waggonfabriken Simmerung
(5231-5370) und Graz (5371-5430) gebaute Type m3, besitzt ein eisernes
Kastengerippe und etwas weniger stark heruntergezogene Hauptrahmenträger. |
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Die Lüftung erfolgte
ursprünglich von sechs am Dach vom Fahrtwind bewegten routierenden Flettnerlüftern. In
den Fünfziger Jahren wurden diese bei Hauptrevisionen durch feststehende Stabeg-Lüfter
ersetzt, einige m3-Beiwagen bekamen bei Kastenreparaturen End-Schlitzlüfter
wie die Type m2. Der Wagen Nr. 5337 hat als einziger 6 rotierende
Flettnerlüfter behalten und zählt zu den Ausstellungswagen der Sammlung Wiener
Tramwaymuseum. Die Rekonstruktion des 5337 in den Lieferzustand von 1928 mit rechteckigen
Dach-Schlußsignalen, welche wie bei der Type m2 beim Umbau mit ELIN-Vielfachkupplungsdosen entfernt wurden, ist
geplant.
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Beiwagen Type m3 Nr. 5311 |
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Gebaut 1928 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 61975
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8450 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1972
Rekonstruktionszustand 1955 |
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Der Wagen Nr.
5311 wurde am 3. Jänner 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er war ab dieser Zeit im Betriebsbahnhof
Ottakring beheimatet. |
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Nach dem Krieg
war er in Vorgarten, Ottakring, Rudolfsheim und Erdberg. |
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Im Mai
1955 wurden beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen die
rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt, Schlußlichter in den Brustwänden unterhalb
der ELIN-Dosen, Schienenbremse und Frischstrom-Heizkörper eingebaut. |
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In dieser Form
war er in Vorgarten, Ottakring, Speising, Favoriten, Währing, Hernals, Gürtel,
Rudolfsheim und zuletzt in Kagran eingesetzt. |
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Vier
rotierende Flettner-Dachlüfter in Originalanordnung blieben ebenso erhalten wie
die Original-Lampenbeleuchtung. So befindet sich der Wagen-Innenraum
nahezu im originalen Lieferzustand. Die Achslagen sind zum Unterschied zu den meisten m3,
welche meist Isothermos-Lager haben, mit Steyr-Achslager ausgestattet. |
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Die Übernahme
in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum erfolgte am 30. Dezember
1972. |
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Beiwagen Type m3 Nr. 5358 |
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-5358-Speis.JPG) |
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Gebaut 1929 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 62189
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8450 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Rekonstruktionszustand 1955 |
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Der Wagen
Nr. 5358 wurde am 9. Februar 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er wurde als erstes im Betriebsbahnhof
Währing eingesetzt. Danach kam er nach Koppreiter, dann nach Erdberg, Speising und
Rudolsheim. Während des Krieges war er in Währing und Floridsdorf beheimatet, wo er auch
das Kriegsende erlebte. |
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Nach dem Krieg
kam er nach Vorgarten, Favoriten, Gürtel und Erdberg. |
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Im Juli
1955 wurden von Lohner beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen
die rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt und die Schlußlichter in den Brustwänden
unterhalb der ELIN-Dosen eingebaut. Im September 1955 wurden dann von Lohner
Frischstrom-Heizkörper, im Dezember 1955 die Schienenbremse montiert. |
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Nach dem Umbau
war er zuerst bis Oktober 1958 in Vorgarten, dann in Favoriten, Rudolfsheim, Währing,
Koppreiter, Gürtel wieder in Rudolfsheim bis 1972 und bis zu seiner Ausscheidung in
Simmering eingesetzt. |
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Die Übernahme
in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum erfolgte am 30. Dezember
1974.
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Beiwagen Type m3 Nr. 5364 |
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Gebaut 1929 von
Maschinen- und Waggonbau Fabriks AG Simmering, FbNr. 62195
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm,
Eigengewicht: 8450 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 19.01.1979
Rekonstruktionszustand 1955 |
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Der Wagen Nr.
5364 wurde am 16. Februar 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er wurde als erstes im Betriebsbahnhof
Hernals eingesetzt. Danach kam er nach Währing, dann nach Rudolsheim, Gürtel und wieder
nach Hernals, wo er auch das Kriegsende erlebte. |
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Nach dem Krieg
kam er nach Vorgarten, Favoriten, Gürtel, Simmering und Rudolfsheim. |
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Am 4.
Juli 1955 kam er zu Lohner, wo beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen
die rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt und die Schlußlichter in den Brustwänden
unterhalb der ELIN-Dosen eingebaut wurden. Im September 1955 wurden dann von Lohner
Frischstrom-Heizkörper, im Dezember 1955 von der Hauptwerkstätte die Schienenbremse
montiert. |
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Nach dem Umbau
war er ab 4. Jänner 1956 zuerst in Simmering, dann in Rudolfsheim, Vorgarten, Währing,
Favoriten, Erdberg, Vorgarten, Rudolfsheim, Koppreiter, wieder in Favoriten, Rudolfsheim
und Hernals. Im Mai 1975 kam er noch über die Donau nach Floridsdorf, aber bereits am
31.10.1975 wieder nach Rudolfsheim, wo er bis 5. September 1978 beheimatet war. Danach
wurde er bereits nach Hernals für die Sammlung Wiener Tramwaymuseum
überstellt, wo er am 19.Jänner 1979 offiziell übernommen wurde. |
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Der Wagen ist
mit vier enge Stabeg-Dachlüfter und Original-Lampenbeleuchtung
erhalten geblieben.
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Beiwagen Type m3 Nr. 5417 |
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Gebaut 1929 von
Grazer Wagen- und Waggonfabriks AG, FbNr. 33441
Länge über Puffer: 11400 mm, Achsstand: 3400 mm, Eigengewicht: 8450 kg, |
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24 Sitzplätze
/ 49 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum - Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Rekonstruktionszustand 1958 |
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Der Wagen Nr.
5417 wurde am 16. Februar 1929 von der "Gemeinde Wien -
Städtische Straßenbahnen" übernommen. Er wurde als erstes im Betriebsbahnhof
Währing eingesetzt. Danach kam er nach Koppreiter, dann nach Wienzeile, Rudolfsheim,
wieder nach Währing, Rudolfsheim und Ottakring, wo er auch das Kriegsende erlebte. |
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Nach dem Krieg
wurde er bis zu seinem Umbau in Erdberg, Währing, Kagran, Vorgarten, Gürtel, und Hernals
eingesetzt. |
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In den Fünfziger Jahren wurden
diese bei Hauptrevisionen durch feststehende Stabeg-Lüfter ersetzt, einige m3-Beiwagen
bekamen bei Kastenreparaturen End-Schlitzlüfter wie die Type m2. Der
Wagen Nr. 5417 hat solche End-Schlitzlüfter und
unterscheidet sich so von den übrigen m3-Beiwagen. |
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Am 24.
September 1957 kam er zu Gräf & Stift, wo beim Umbau auf ELIN-Vielfachkupplungsdosen
die rechteckigen Dach-Schlußlichter entfernt und die Schlußlichter in den Brustwänden
unterhalb der ELIN-Dosen eingebaut wurden. Gleichzeitig wurden Frischstrom-Heizkörper und
im Oktober 1957 von der Hauptwerkstätte die Schienenbremse montiert. |
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Nach dem Umbau
war er vorerst in Speising abgestellt und ab 17. November 1958 zuerst in Erdberg, dann in
Rudolfsheim, Währing, Grinzing, Ottakring, Rudolfsheim, Vorgarten, und Gürtel.
Brigittenau, Rudolfsheim und Hernals. Im August 1969 kam er dann wieder nach Brigittenau,
wo er bis zu seiner Ausscheidung aus dem Betriebsdienst beheimatet war. Die offizelle
Übernahme in die Sammlung Wiener Tramwaymuseum war am 30. Dezember 1974.
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Beiwagen Type
d2 5022
(ehemaliger
Salzbeiwagen Type sz1 Nr.
7194)
-Otg-5032-innen-WTM_001.jpg)
Der Zustand unseres Wagens als d2 Nr.
5022 im Jahre 1951 im Bahnhof Rudolfsheim als Beiwagen der Linie 57
und sein Fahrgastraum.
Gebaut
1900
als D 237
von der
Grazer Waggonfabrik
umgebaut 1924
von der Waggonfabrik Simmering
in d2 5022
umgebaut 1961 in Salzstreubeiwagen sz1 7194
derzeit in
Rekonstruktion zu Personenbeiwagen d2 5022
Länge über Puffer: 8400 mm, Achsstand: 2400 mm,
Eigengewicht: 4700 kg,
18 Sitzplätze
/ 33 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer:
WTM - Wiener
Tramwaymuseum
- Museumsfahrzeug seit 10.09.1973
Rekonstruktionszustand 1961 -
Rekonstruktionsziel 1945
Der
Beiwagen der Type d2 Nummer 5022 wurde von der
Waggonfabrik Graz im Jahre 1900 als Triebwagen Type D Nr. 237 gebaut
und von der „Gemeinde Wien-städtische Straßenbahnen“ übernommen.
Am 2. Mai 1924 wurde er von der Waggonfabrik Simmering zum
Beiwagen Type d2 Nummer 5022 umgebaut.
Als d2-Beiwagen waren seine Heimatbahnhöfe Wienzeile, Erdberg,
Gürtel, Favoriten, Vorgarten, Hernals dann wieder Gürtel, Währing,
Hernals, Favoriten, Ottakring, Grinzing und Gürtel.
Seit 5.
Oktober 1959 ist der Wagen zum Salzbeiwagen adaptiert – Entfernung
der Längs-Sitzbänke, Einbau von Salzkisten - als Type sz1
Nr. 7194 bezeichnet. Sonstige
Änderungen am Wagenkasten wurden nicht vorgenommen.
Als Salzbeiwagen Nr. 7194 war er im Betriebsbahnhof Vorgarten
stationiert.
Am 10. September 1973 wurde er gemeinsam mit den Salzbeiwagen
7174, 7180 und 7192 (alle ex Type d2) in die Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“
übernommen.

Der
Zustand als
Salzbeiwagen sz1 Nr.7194 von außen und der Innenraum mit den Salzkisten.
Das
WTM rekonstruiert derzeit den Wagen wieder für den Personenverkehr in den Zustand der
Jahre 1938 bis 1951 mit der für diese Zeit typische Lackierung
mit großen goldenen Ziffern.
Um das Fahrzeug freizügig für den Sonderzugverkehr einsetzen zu
können, wird der Wagen zusätzlich mit Schienenbremse ausgerüstet.

Beiwagen Type
c3 Nr. 1101
derzeit als c3 1163 bezeichnet
-Rdh-Lin5-Bader.JPG)
Der Großraumbeiwagen der Type c3 Nr. 1101 in
der Ursprungsausführung am 29.4.1963. (Foto: Bader)
Gebaut 1959 als c3 1101 von Lohnerwerke Wien, FbNr. 1A290
Umbezeichnet 1973 in 1163
Länge über Puffer: 14700 mm, Achsstand: 1800/4200/1800 mm,
Eigengewicht: 11580 kg,
27 Sitzplätze / 55 Stehplätze.
Fahrzeugeigentümer: WTM-Wiener Tramwaymuseum
Museumsfahrzeug seit 26.07.2010
Rekonstruktionszustand 1984 – Rekonstruktionsziel 1959
Der c3 1101 wurde im August 1959 von
Lohner ausgeliefert und vorerst in Brigittenau abgestellt, da die
Aufsichtsbehörde die Genehmigung dieser Type von einer besseren
Kontrolle des vorderen Ausstiegs durch den Schaffner abhängig macht.
Der
erste Einsatz im Linienverkehr war für den 1101 der 5.
Juni 1960 auf der Linie 5 vom Bahnhof Rudolfsheim mit
Triebwagen der Type M.
Am
13. April 1973 erfolgte ein Nummerntausch mit dem Beiwagen
1163, welcher nach einem Verkehrsunfall als erster c3-Beiwagen bei
der anschließenden Reparatur seinen Schaffnerplatz verlor.
Im Jahre 1984 wurde der c3-Beiwagen 1163 bei Lohner
für schaffnerlosen Betrieb umgebaut und der Schaffnerplatz und
die Handbremse ausgebaut. Er bekam dabei eine Türautomatik, GfK-Türen,
Notbrems- und Notsignaleinrichtungen für die Fahrgäste sowie eine
Federspeicherbremse („Abrissbremse“), die den Beiwagen im Falle einer
Zugstrennung selbsttätig zum Stillstand bringt. In dieser Form wurde er
am 13.10.1984 aus der Hauptwerkstätte ausgeliefert.
Der
letzte Einsatz des 1101 als 1163 im Linienverkehr war am 16. Juni 2009
vom Bahnhof Rudolfsheim
auf der Linie 5.
-Lin5-Bader.jpg)
Der 1101 auf der Linie 5 am Praterstern bereits ohne doppelter Zierlinie
am 26.10.1966. (Foto: Bader)
-Anschutzgasse-Bild%2007-Kudrna.jpg)
Der 1101 als 1163 am 31.7..2006 in der Haltestelle "Anschützgasse" auf der Linie 58 im Letztzustand. (Foto:
Kudrna)
Der Wagen wird im
Lieferzustand von 1959 mit Schaffnersitz, drei Hecktüren und doppelter
Zierlinie rekonstruiert werden, um einen in den Jahren 1955 bis 1973
üblichen Mischbetrieb mit Alttriebwagen und Großraumbeiwagen
bieten zu können.
-LinT-Portele.JPG)

Offener Anhänge-Lastwagen Type al
Nr. 7008

Gebaut 1904 mit Nr. 369 von der Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien -
städtische Straßenbahnen
unter Verwendung von Untergestellteilen eines Pferdebahnwagens.
Länge über Puffer: 5600 mm, Achsstand:
1800 mm, Eigengewicht: 3300 kg, Ladegewicht: 6000 kg
Umzeichnung am 18.2.1914 von Nr. 369 in al Nr. 7008
Fahrzeugeigentümer: WTM-Wiener Tramwaymuseum
Museumsfahrzeug seit 15.12.1978
Betriebsfahrzeug des WTM - Wiener
Tramwaymuseum
Rekonstruktionszustand 1976 / Rekonstruktionsziel 1922
Der Offene
Anhänge-Lastwagen der Type al Nr.7008 wurde im Jahre 1904 von
der Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien - städtische Straßenbahnen in
Rudolfsheim unter Verwendung von Untergestellteilen eines ehemaligen
Pferdebahnwagens mit der Nummer 369 gebaut und am 20. Jänner 1905 an
den Betriebsbahnhof Gürtel abgeliefert.
Im September 1907 wurde ein Drehkran für Biertransport montiert,
welcher im Jahre 1912 wieder abmontiert wurde.
Am 18. Februar 1914 erfolgte die Umzeichnung in der Nummer 7008. Mit
dieser Betriebsnummer wurde er im Bahnhof Grinzing in Betrieb
genommen. Im November 1922 wurde der Bremssitz eingebaut. Februar 1929
wurde die Holzrungen auf Eisenrungen umgebaut. Im November 1957 wurden
die Schutzgeländer montiert.
Die Lackierung des
Wagens war bis zum 14.11.1911 grau, dann bis 25.9.1941 braun und ab
dieser Zeit wieder grau mit großen goldenen Ziffern. Ab 15. Mai 1957
war der Wagen graugrün mit kleinen modernen goldenen Ziffern, ab 13.
Mai 1970 mit kleinen modernen weißen Ziffern und schließlich ab 13.
Jänner 1976 mit gelben Lack. In diesem Zustand kam er am 15.12.1978
in Stand der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“.
Der Wagen ist als
Hilfsfahrzeug für Transport und Werbung im Betriebswagenstand des WTM.
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Historische
Tramwaywagen für den Sonderzugsbetrieb |
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der
Betriebsgemeinschaft WTM-VEF |
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Triebwagen
Bezeichnung
Type Nr |
Bau-
/ Ub
Fb- / Jahr |
Reko-
Zustand |
|
Eigen-
tümer |
Museum
seit |
| |
|
|
|
|
|
| A |
1 |
Fu1944/46HW |
1955 |
Kriegsstraßenbahnwagen
/ FaNr.45 / ES / ex 11 - 1- 45 |
WTM
|
30.12.72 |
|
B |
71°°) |
Si1951/84HW |
1952 # |
1. Tw-Type nach 1945 /
Reko aus BH 6371 (WK) & 6400 (FG) / ex WTM 6471 - 71 |
WTM |
30.12.74°°°) |
| T1 |
408 |
Ri1912/54Lo |
1954 |
Ub-Zweirichtgs-Tw m
handbed Teleskoptüren zu Bw-k6 / ex T 408 |
VEF |
01.02.85 |
|
L |
548 |
Si1961/75Si |
1975 |
Zweiachsiger Einrichtungstriebwagen /
zu l3 1852 |
VEF |
01.05.04*** |
| F |
711 |
Si1963/70Si |
1970 |
4-achsiger
Einrichtungs-Gelenktriebwagen |
VEF |
14.11.96 |
|
H1 |
2248°°) |
Si1910/63HW |
1945 # |
Revisions-Tw
HR 6155 / Meßpartie-Büro-Werkzeugwagen /
Reko zu H1 2248 geplant |
WTM
|
30.12.72 |
| K |
2319 |
St1912/28SI |
1938 |
Ub f Rechtsverkehr / 4
Doppeleinstiege / Mot BBF60/75 f Stadtb-Betr |
WTM
|
30.12.72 |
| K |
2423 |
Si1913/27Lo |
1960 |
Tw f Linie 360 m US 521
-Motoren/Abblendscheinwerfer (1960) |
WTM
|
28.12.70 |
| K |
2447 |
Si1913/38Lo |
1958 |
Letzter Neukasten-K von
Gräf&Stift / ES/TL/ED/SB/Scheibenwischer |
VEF* |
02.12.74 |
| L1 |
2597 |
Gr1921/29HW |
1958 |
Neukasten m gerader
Seitenwand/Mittelsignal/Lampen/WD 571/L-Ub |
WTM
|
25.05.73 |
| M |
4013 |
Gr1927/53HW |
1955 |
M-Erstlieferung /
Lampen / Mittelsignal / Originalkasten / Ub f Betr m k6 |
WTM
|
29.06.75 |
| M |
4023 |
Gr1927/55GS |
1961 |
Kastenreparatur m ED /
Lampen / Mittelsignal / Max / ex 6335-4167-4023 |
VEF |
13.07.81 |
| M |
4048 |
Si1928/62HW |
1962 |
Modernisierte
Ausführung mit Lyra / USL 323 / ES / TL |
WTM
|
19.01.79 |
| M |
4077 |
Lo1929/69HW |
1955
# |
Modernisierte
Ausführung m Lyra / WD 571 / ES / TL / ex MH 6313-4077 |
WTM
|
17.09.81 |
| M |
4101 |
Lo1929/55GS |
1972 |
Modernste Ausführung
mit Scherenstromabnehmer/ES/TL/MAX |
WTM
|
29.06.75 |
| M |
4134 |
Si1929/54HW |
1970 |
Modernisierte
Ausführg/Lyra/ES/TL/ Letzter M-Betriebswgen / ex 6329-4134 |
VEF |
13.07.81 |
| M |
4148 |
Si1929/42HW |
1956 |
Fahrersitz OK
55-Fahrsch/Innenraum-Ursprungsausf/Lampen/Mittelsignal |
WTM |
30.12.74 |
| M |
4149 |
Si1929/42HW |
1962 |
Fahrersitz OK
55-Fahrsch/modernisierte Ausführung / ES / TL / ex 6306-4149 / ex AOT |
VEF |
19.12.90 |
| M1 |
4152 |
Si1930/72HW |
1973 |
Fahrersitz
NFBGw7-Fahrsch / modAusf / ES / TL / ex MR 6152-4152 |
VEF |
17.04.86 |
| |
|
|
|
|
|
|
| GS |
6857 |
Gr1906/52HW |
1965 |
Schulungswagen / LH-FS/
Neukasten / Ub aus Gaw 2000-AW 77- 2002 / "Manner"-Wagen |
WTM |
10.09.73 |
| GS |
6858 |
Gr1909/53HW |
1954 |
Schulungswagen /
VNFB3.85-Sitzfahrschalter / Ub aus G3 2150" ex 2130 |
WTM |
10.09.73 |
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Bezeichnung
Type Nr |
Bau-
/ Ub
Fb- / Jahr |
Reko-
Zustand |
|
Eigen-
tümer |
Museum
seit |
| |
|
|
|
|
|
|
c3 |
1101°°) |
Lo1959/60HW |
1960 # |
Großraumbeiwagen für alte Triebwagen
adaptiert / ab 13.4.72 Uz>1163 / Reko in 1101 |
WTM |
26.07.10 |
| k6 |
1518 |
St1912/52Lo |
1960 |
2.Lieferg/Versuch:Einbau
el Türsteuerg / ex 7565-1588-1518-Ub aus k2 3437 |
WTM
|
30.12.74 |
| k6 |
1530 |
Si1913/52Lo |
1953 |
3.Lieferung /
Gummischubfederung / ex 1600-1530-Ub aus k2 3555 |
WTM
|
30.12.73 |
| k3 (9) |
1608 |
Ne1910/57GS |
1957 |
Letzter
Original-Neubau-k3 (k9) / TL / ED / SB / FH / Ub aus k2
3341 |
WTM
|
27.10.70 |
| k3 (9) |
1620 |
St1911/57GS |
1970 |
Neukasten nach k3-Plänen
/ ex: sz3 7220-k3 1620-Ub aus k2 3431 |
WTM
|
06.07.87 |
| k3 (9) |
1627 |
St1911/57GS |
1970 |
Neukasten nach k3-Plänen
/ ex sz3 7227-k3 1627-Ub aus k2 3429 |
VEF |
25.07.88 |
| k3 (9) |
1630 |
Ne1910/57GS |
1970 |
Neukasten nach k3-Plänen
/ ex sz3 7208-k3 1630-Ub aus k1 3208 |
VEF |
25.07.88 |
| l3 |
1852 |
GS1962/69GS |
1969 |
Zweiachsiger
Einrichtungsbeiwagen mit Schaffnerplatz zu L4 und F |
VEF |
28.05.98 |
| k5 |
3940 |
Si1919/37Si |
1953 |
k4-Wagenkasten
auf gm1 7398-Untergestell / FH / Lampen |
WTM
|
18.04.84 |
| k5 |
3964 |
Si1919/38Si |
1938 |
Ursprungsausführung/Aufbau
auf gm1 7338 / Lampen / FH / SB |
WTM
|
27.10.70 |
| k5 |
3965 |
Si1919/38Si |
1953 |
Modernisierte
Ausführung / MAX / ED / SB / FH / Aufbau auf gm1 7339 |
WTM
|
27.10.70 |
| d2 |
5022°°) |
Gr1900/59Lo |
1945
# |
Reko in
d2
5022 vorgesehen / Salzstreuwagen sz1 7194 / ex d2 5022 - D 237 |
WTM
|
10.09.73 |
| m2 |
5210 |
Si1928/54HW |
1954 |
Kastenreparatur durch
Saurer 1946 / 4 weite Stabeg-Lüfter / TL / FH |
WTM
|
19.01.79 |
| m2 |
5211 |
Si1928/48GS |
1963 |
Modernisierte
Ausführung / Schlitzlüfter / TL / FH / Isothermos-Achslager |
WTM
|
30.12.74 |
| m3 |
5235 |
Si1928/55GS |
1968 |
Modernisierte Ausführg
/ weite Stabeg / Steyr-Lager / glattes Innendach |
VEF |
18.10.79 |
| m3 |
5311 |
Si1928/55Lo |
1955 |
Originalkasten / 4 enge
Flettner-Lüfter / Steyr-Achslager / Lampen |
WTM
|
30.12.72 |
| m3 |
5312 |
Si1928/55Lo |
1976 |
4 weite
Stabeg-Lüfter / Steyr-Achslager / ex Straßenbahnmuseum Amsterdam |
VEF |
19.04.08 |
| m3 |
5358 |
Si1929/52Lo |
1955 |
4 neu angeordnete weite
Stabeg-Lüfter / Isothermos-Achslager / Lampen |
WTM
|
30.12.74 |
| m3 |
5364 |
Si1929/55Lo |
1955 |
4 enge Stabeg-Lüfter /
Lampen / Isothermos-Achslager / alte Max |
WTM
|
19.01.79 |
| m3 |
5376 |
Gr1929/55Lo |
1970 |
Modernisierte
Ausführung / 4 enge Stabeg-Lüfter / Isothermos-Achslager |
VEF |
20.01.79 |
| m3 |
5400 |
Gr1928/46GS |
1971 |
Uz 1946 aus 5397 wegen
Bombenschaden/4 weite Stabeg-Lüfter / TL/"Manner" |
VEF** |
18.04.84 |
| m3 |
5417 |
Gr1929/48GS |
1958 |
Alt-Kasten-Reparatur m3
mit Schlitzlüfter von m2 / Lampen / Isothermos-Axl |
WTM
|
30.12.74 |
| m3 |
5419 |
Gr1929/69HW |
1969 |
Kastenreparatur / Reko
mit Lampen / 4 weite Flettner-Lüfter / ex AOT |
VEF |
01.12.87 |
| |
|
|
|
|
|
|
| al |
7008°) |
HW1904/22HW |
1922
# |
Anhängelowry / offener
Güterwagen / ex 369 / Ub aus Pferdebahnwagen |
WTM
|
15.12.78 |
| ab |
7250°) |
HW1903/33HW |
1966 |
Achsbruchwagerl zum
Wagentransport / 20 t Tragfähigkeit |
WTM
|
15.12.66 |
|
|
| |
|
°) |
= Hilfsfahrzeug ‑ nicht für den Personenverkehr |
|
# |
= Rekonstruktion in diesen Zustand vorgesehen |
|
°°) |
= als historisches Betriebsfahrzeug des WTM vorgesehen |
|
°°°) |
=
von 30.12.1974 bis 30.06.1982 WTM-Betriebsfahrzeug / ab 10.01.1983
als BH 6400 bei WStW-VB |
|
WTM |
= Eigentum des „WTM ‑Wiener Tramwaymuseum“ insgesamt 13
Triebwagen & 16 (17) Beiwagen als Betriebsfahrzeuge |
|
VEF |
= Eigentum des Vereins „Verband der Eisenbahnfreunde“ (VEF)
insgesamt 8 Triebwagen und 8 Beiwagen als Betriebsfahrzeuge |
|
VEF* |
= 2447 ursprünglich privat in St. Pölten abgestellt, ab 02.12.1974
WTM bis 28.2.1979, seit 1.3.79 VEF |
|
VEF** |
= 5400 ursprünglich AOT, ab 18.04.84 WTM, seit 14.08.1996 VEF |
|
VEF*** |
= 548 ursprünglich Privatbesitz, seit 1.05.2004 offiziell
Betriebsfahrzeug des VEF |
|
AOT |
= Arbeitsgemeinschaft Oldtimertramway (Peter Hasslacher) |
Abkürzungen
Reihenfolge der Angaben
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| |
| Bau-Fb |
Hersteller (Bau-Fabrik
/ Lokomotiv-Fabrik / Waggon-Fabrik) |
| Fb/Jahr |
Fabrikations-Jahr /
Herstellungs-Jahr |
| Ub Jahr |
Umbau-Jahr /
Rekonstruktions-Jahr - Umbau Durchführender |
| |
|
| Fu |
Waggonfabrik Fuchs,
Heidelberg |
| Gb |
Goldeband, Wien |
| Gr |
Grazer Wagen- und
Waggonfabriks AG - vormals k.k.priv.Wagenfabrik Johann Weitzer, Graz |
| GS |
Gräf&Stift, Werk
Liesing |
| HW |
Hauptwerkstätte der
Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahn, bzw. WT und BBG |
| Lo |
Lohnerwerke
GesmbH (vormals Jakob Lohner 1868 bis 1973),
1973 Bombadier-Rotax, 1991 BWS - Bombardier Wien Schienenfahrzeugtechnik |
| Ne |
Nesselsdorfer
Wagenbau-Fabriksgesellschaft (vormals k.k.priv. Wagenfabrik Schustala & Co) |
| Ri |
F. Ringhoffer Waggon-
und Tenderfabrik, Smichow |
| Si |
Maschinen- und
Waggonbau Fabriks AG Simmering (vormals H.D.Schmid), SGP, Simmering |
| St |
Staudinger
Waggonfabrik, Borenwald bei Stauding |
| Stabeg |
Stabeg Apparatebau
GmbH, Wien 14 |
| WLF |
Wiener
Lokomotiv-Fabrik Floridsdorf |
| |
|
| |
|
| Reko-Zustand |
Rekonstruktions-Zustand
/ für die museale Erhaltung vorgesehener Zustand |
| |
|
| 2-ax |
2-achsiges |
| 4-ax |
4-achsiger |
| AbSchw |
Abblendscheinwerfer |
| achs. |
achsiger |
| Axl |
Achslager |
| Adapt |
adaptierter |
| Ausf |
Ausführung |
| BBF60/75 |
Motortype BBF 60/75 |
| Betr |
Betrieb |
| Bw |
Beiwagen |
| Doppeleinst |
Doppeleinstiege |
| DT |
Dampftramway |
| durchgeh |
durchgehender |
| ED |
ELIN-Zentral-Vielfach-Kupplungdose |
| el |
elektrische |
| ES |
Zweisichtdachsignal /
Eck-Liniensignal |
| ex |
ehemalige (Bezeichnung) |
| f |
für |
| Fahrsch |
Fahrschalter |
| FbNr |
Fabriksnummer |
| FG |
Fahrgestell |
| FH |
Frischstrom-Wagenheizung |
| geschl |
geschlossenen |
| gr |
groß(er) |
| GS |
Gräf&Stift |
| handbed |
handbediente |
| HS |
Halbscheren-Stromabnehmer
Siemens - Klappstromabnehmer Type HS 62/64 |
| ID |
Innendach |
| KSW |
Kriegsstraßenbahnwagen
(Einheits-Straßenbahntriebwagen für das Deutschen Reich) |
| Laternend |
Laternendach |
| LH-FS |
Fahrschalter Type LH |
| Lieferg |
Lieferung |
| Lyra |
Lyra-Schleifbügel-Stromabnehmer |
| m |
mit |
| MAX |
Innenverkleidung mit
MAX-Kunststoffplatten |
| mech |
mechanische |
| modAusf |
modernisierte
Ausführung |
| modern |
modernisierte |
| Mot |
Motore |
| NFBG7 |
Nockenfahrschalter Type
NFBG7 |
| Nr |
Nummer |
| orig |
originaler |
| Plattf |
Plattformen |
| pneurn |
pneumatische |
| pneumFaltt |
pneumatische Falttüren |
| Res |
Reserve |
| Rüstw |
Rüstwagen |
| SB |
Schienenbremse |
| schalo |
schaffnerloser |
| Seitenw |
Wagenkasten-Seitenwände
(unter dem Fensterband) |
| selbstschl |
selbstschließende |
| sog |
sogenannter |
| SS |
Scheren-Stromabnehmer |
| Stabeg |
Stabeg-Dachlüfter |
| Strab |
Straßenbahn(betrieb) |
| TL |
Tageslicht-Leuchtstoffröhrenlampen |
| Tw |
Triebwagen |
| u |
und |
| Ub |
Umbau |
| UG |
Untergestell /
Fahrgestell |
| Urspr |
Ursprungsausführung |
| US 521 |
Motortype US 521 |
| USL 323 |
Motortype USL 323 |
| UStrab |
Unterpflaster-Straßenbahn |
| v |
von |
| Vielfachst |
Vielfachsteuerung |
| VNFB3.85 |
Nockenfahrschalter Type
VNFB 3.85 |
| vorg |
vorgesehen |
| WD 571 |
Motortype WD 571 |
| WK |
Wagenkasten |
| |
|
|
|