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Klicken Sie hier für nähere Informationen ! |
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Eine
kleine Auswahl
aus vergangenen Veröffentlichungen
der Wiener Tramwaymuseums-Website
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Die Stadt Wien und die Wiener
Linien laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 12. Juni 2010
zur ersten Probefahrt auf der neuen U2-Strecke nach Aspern ein.
Überzeugen Sie sich vom Baufortschritt sowie von den
Leistungen der Stadt Wien und der Wiener Linien im U-Bahn-Bau!

Rund vier Monate vor der Eröffnung der U2-Verlängerung zur Aspernstraße
sind die Bauarbeiten der Wiener Linien an Trasse und Stationen im
Endspurt.
Am 12. Juni 2010 laden die Wiener
Linien zum
Tag der Offenen Tür auf der U2-Strecke zwischen
Stadion und Aspernstraße.
Exklusiv die neue Trasse erleben
Erstmals steht die neue U-Bahn-Strecke dem Publikum zu Testfahrten zur
Verfügung.
Von 10.00 bis 17.00 Uhr wird zwischen Stadion und
Aspernstraße ein Pendelverkehr mit U-Bahn-Zügen eingerichtet, wo
zukünftige Fahrgäste und Interessierte einen Blick auf die noch unfertigen
Gleise und Stationen werfen können.
Ein buntes Programm in den Stationen Stadion und Donauspital sorgt
für zusätzliche Unterhaltung.
Shuttlebusse mit Oldtimer-Fahrzeugen verbinden ab Station Stadion
die neue U2-Strecke zudem mit dem
Straßenbahnmuseum in Wien-Erdberg,
neue Bus-Prototypen fahren vom
Donauspital nach Aspern, wo der Spatenstich für den See mit einem
"Seefest" begangen wird.
U2-Verlängerung: Eröffnung am 2. Oktober
Die neue Strecke der U2 zwischen Stadion und Aspernstraße umfasst
sechs Stationen (Donaumarina, Donaustadtbrücke, Stadlau, Hardeggasse,
Donauspital, Aspernstraße) und ist 5,3 Kilometer lang. Mit der
Verlängerung der U2 wird das Wiener U-Bahn-Netz auf beinahe 75 Kilometer
anwachsen und über 101 Stationen verfügen.
In Betrieb genommen wird die neue Strecke am 2. Oktober 2010.
Derzeit läuft ein umfangreiches Testprogramm, bei dem die elektrische
Ausrüstung, der Zustand der Gleise, die Zugsicherung etc. der Strecke auf
Herz und Nieren geprüft wird.
Deutlich kürzere Fahrzeiten
Die Donaustadt - sie ist nicht nur der flächenmäßig mit Abstand größte
Bezirk, sondern mit mehr als 151.000 EinwohnerInnen auch der an
Bevölkerung zweitreichste Bezirk Wiens - wird dann neben der U1 mit einer
zweiten U-Bahn-Linie erschlossen.
Die Reisezeiten verkürzen sich deutlich: So ist man ab Oktober vom
Donauspital in nur 15 Minuten im 1. Bezirk. In die Errichtung dieses
Teilabschnittes der U2 investieren die Wiener Linien insgesamt rund 490
Millionen Euro und geben damit Wachstumsimpulse auch für die regionale
Wirtschaft. Mit dem U-Bahn-Ausbau können im Jahr 2010 rund 7.000
Arbeitsplätze gesichert werden.
© Wiener Stadtwerke - Wiener Linien


Die
Sammlung
Wiener Tramwaymuseum
gestaltete
am
Mittwoch, 7. April 2010 von 13 bis 15 Uhr,
im Lokal der ehemaligen Galerie Haslinger
in der
Gumpendorfer Straße 134-136 ,
in Zusammenarbeit mit der Wiener Gebietsbetreuung,
eine kleine Ausstellung mit Fotos der Straßenbahnlinie 57 über


Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die Bezirksvorsteherin von
Mariahilf, Frau Renate Kaufmann, wies in ihrer Eröffnungsansprache
auf die Bedeutung der nach wie vor vorhandenen Nahversorgung und die
umfangreichen Förderungen durch die Stadt Wien hin.
Die von der Sammlung Wiener Tramwaymuseum gestaltete kleine
Fotoausstellung war während der gesamten Öffnungszeit gut besucht.
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Am
Freitag, 26. , Samstag, 27., Montag, 29. und
Dienstag, 30. März 2010 war die
Manner-Tramway wieder am Ring und
Kai unterwegs. Helfer des Osterhasens verteilten in unserem
Manner-Sonderzug
kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment.
Abfahrt vom Karlsplatz
war
jeweils
um 12:10, 13:00, 13:50, 14:40,
15:30, 16:20 und 17:10
letzter Zug an Karlsplatz 17:50 Uhr.
Der Manner
Oster-Sonderzug fuhr vom
Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon
-
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien U1,
U2, U4,
Tram-Linien 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A -
über den Ring und Kai gegen den
Uhrzeigersinn über Schwedenplatz U1-U4,
Schottentor-Universität U2, Dr.
Karl-Renner-Ring-Volkstheater U3, Staatsoper
U1, zurück zum Karlsplatz.

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Unser Manner-Christkindl-Sonderzug
in der Lothringer Straße vor dem Schwarzenbergplatz
Wie jedes Jahr war auch heuer wieder die
historische
Manner-Tramway am
Ring und Kai unterwegs:
Samstag,
14. November 2009
Samstag, 21. November 2009
Samstag, 28. und
Sonntag, 29. November 2009
Samstag, 5. und
Sonntag, 6. Dezember 2009
Samstag, 12. und
Sonntag, 13. Dezember 2009
Samstag, 19. und
Sonntag, 20. Dezember 2009
jeweils ab
Karlsplatz um
15:10, 16:00, 16:50, 17:40 und
18:25 Uhr,
Montag, 21. Dezember 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009
Mittwoch, 23. Dezember 2009
jeweils ab Karlsplatz um
18:05, 18:50 und
19:35 Uhr.
Der
Manner-Christkindl-Sonderzug
fuhr vom
Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon
(Nähe Adventmarkt vor der Karlskirche)
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien
U1, U2, U4,
Tram-Linien 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A -
über den äußeren Ring gegen den
Uhrzeigersinn über Schwedenplatz U1-U4,
Schottentor-Universität U2,
Burgtheater-Rathaus
(Christkindlmarkt am Rathausplatz),
Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater-MQ
U3 zurück zum Karlsplatz.

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Buchpräsentation
im KSW-Triebwagen Type A Nummer 1 des WTM
in der Schleife Gallgasse / Speising
am Sonntag, 13. Dezember 2009
10.30 – 12.00 Uhr

Die Railway-Media-Group (www.strassenbahn-europa.at)
präsentiert ihre neue Broschüre über die „Kriegsstraßenbahnen (KSW)
in Österreich“ mit 28 Seiten im Kern und 4 Seiten Umschlag, 20
historischen Schwarzweißfotos, 17 Farbfotos, zwei Typenpläne und zwei
Ablieferungslisten, in einem historischen Wiener Kriegsstraßenbahntriebwagen
der Type A Nummer 1
(Heidelberger-KSW-Fabriksnummer 45) aus der Sammlung WTM.
Dazu präsentieren noch zwei Autoren ihre Straßenbahnbücher:
Helmut Portele präsentiert die
Dokumentation „Sammlung Wiener Tramwaymuseum“, Geschichte
der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ und ihrer Exponate. Auf 970
Seiten mit 1013 Farbfotos, 940 Schwarzweißfotos, 113
Typenskizzen und 135 Fahrzeugdokumenten der
Museumsfahrzeuge.
Zusätzlich die Kurzgeschichte des Wiener Stadtverkehrs „Vom
Sesseltrager zur U-Bahn“, eine Fahrzeug-Übersicht, eine Strecken-
und Linienübersicht sowie die Betriebsbahnhöfe der Wiener Tramway und
die von diesen betriebenen Linien. Das Werk wurde am heurigen Tramwaytag
am 12. September 2009 in der Hauptwerkstätte in Simmering vorgestelt.
Heinz Fink präsentiert in seiner
bekannten Bezirkstramwaybücher-Reihe sein Buch „Tramway in der
Leopoldstadt und Donaustadt“. Dieses Buch wurde am 5. September im
M-Triebwagen 4013 des WTM präsentiert und beinhaltet viele historische
Bilder aus den Bezirken.
Sollten Sie noch kein
Weihnachtsgeschenk haben, können Sie alle drei Bücher bei der Präsentation
erwerben.
Dies ist auch eine Gelegenheit, den
Triebwagen Type A Nummer 1 in der Schleife Gallgasse, in der
ehemaligen Anfang- und Endstelle der Linie 59 (von 16.11.1959 bis
28.6.1972), zu fotografieren.
Auf Ihr Erscheinen freuen sich die
Autoren
Martin Ortner - Franz Straka - Georg Pavel (Railway-Media-Group), Ing.
Helmut Portele und Prof. Heinz Fink (WTM).
Sonntag 13. Dezember
2009 / 10.30 – 12.00 Uhr
Wien 13,
Gallgasse 1 (gegenüber der Volkshochschule Hietzing)
Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 60 und 62 bis Haltestelle „Hofwiesengasse“.

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25. Tramwaytag
„35 Jahre Hauptwerkstätte
Simmering 1974-2009“
Samstag, 12. September 2009 10:00 bis 17:30

in der Hauptwerkstätte der Wiener Linien
Wien 11, Simmeringer Hauptstraße 252
erreichbar mit den Linie 6 und 71
bis Zentralfriedhof 3. Tor oder
im 12 Minuten-Intervall mit dem
Oldtimer-Zubringerdienst der
Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
ab der S-Bahn-Station
„St. Marx“ und „U3 Simmering“.
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Informationsstand der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
mit Informationen über die
Sonderfahrten mit historischen Wiener Tramwaywagen
und Buch- und DVD-Verkauf
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Der Informationsstand der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF war den ganzen
Tramwaytag über gut besucht und fand viele Interessenten. Es war auch
der Erscheinungstag unserer Dokumentation "Sammlung »Wiener
Tramwaymuseum«".
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Information |
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Fahrzeugausstellung des Wagenparks der
Wiener Linien |
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Publikum-Selbstfahren |
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Oldtimer-Fahrten |
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Unterhaltungsprogamm auf zwei Bühnen |
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Kinderprogramm |
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Ab 18:00 Open Air
Disco mit internationalen Top Acts
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Am Rundkurs um die Hauptwerkstätte fuhren historische Züger aus der
Ausstellung des Wiener Straßenbahnmuseums. Unter anderem unser
Stadtbahnzug der Linie 60 Type N+n1+n1
2714+5814+5786 und der offene Triebwagen Type D Nummer 244. |
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Der Zubringerdienst mit historischen Wiener
Tramwaywagen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF zeigte der Jugend auch den
Straßenbahnbetrieb im Wien der Fünfziger Jahre. Hier der älteste erhalten
gebliebene M Nr. 4013 mit Beiwagen k5 Nr. 3940.

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Rosa Fasching im Technischen
Museum
Eine besonderer Tag im Rahmen der Ausstellung „Geschmacksache.
Was Essen zum Genuss macht.“ wird der Faschingssamstag werden! Auf
alle BesucherInnen des Technischen Museums warten rosa Überraschungen
aus dem Hause Manner. Von 11 bis 17 Uhr finden im Technischen Museum
süße Schwerpunkte rund um das Thema Schokolade statt: Kinder und
Erwachsene können bei betreuten Stationen Manner Schnitten backen,
Manner Schokolade am Schokobrunnen verkosten und selber Mozartkugeln
rollen!
ROSA FASCHING
am Samstag, 21. Februar 2009
von 11.00 – 17.00 Uhr
im Technischen Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
www.technischesmuseum.at
Gratis Eintritt für alle, die an diesem Tag rosa verkleidet ins Museum
kommen!
ALLES SCHOKO oder was?!
Am Faschingsamstag dreht sich bei uns im Museum alles um die
Farbe Rosa und die süße Köstlichkeit Schokolade.
Aktionen im Geschmackslabor
 | Mozartkugeln und Waffeln tunken |
 | Waffeln backen und füllen |
 | Schokoladetafel gießen |
 | Führungen durch die Sonderausstellung »Geschmacksache. Was essen
zum Genuss macht.«
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Gewinnspiel
Einfach kommen, mitmachen und Fragen beantworten. Zu gewinnen
gibt es eine riesige Manner
Überraschungsbox.
Alle Aktionen sind kostenlos! Auf alle großen und kleinen
BesucherInnen wartet eine kleine rosarote Überraschung.
Mit der
Manner-Tramway zum Rosa Fasching

Speziell zum Rosa Fasching im Technischen Museum
ist die Manner Tramway 6857+1620 im Einsatz. Fahren Sie gratis
vom Westbahnhof beziehungsweise von Hietzing mit der nostalgischen
Manner Straßenbahn zum Technischen Museum! Dieses Fahrerlebnis bildet
das ideale "Rahmenprogramm" für einen unterhaltsamen Samstag! Um nicht
zu lange auf die Manner Straßenbahn warten zu müssen, entnehmen Sie
einfach alle Zeiten dem untenstehenden Fahrplan der Manner Straßenbahn
vom
21.2.2009.
Wir wünschen viel Vergnügen!
ab
Hietzing |
an / ab
Technisches Museum Haltestelle Penzinger Str. |
an / ab
Westbahnhof |
an / ab
Technisches Museum Haltestelle Penzinger Str. |
an
Hietzing |
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Ausstellungstipp
"Geschmacksache"
Am 22. Oktober startete die
Ausstellung „Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht“ im Wiener
Technischen Museum.
Im Rahmen dieser spannenden Ausstellung können BesucherInnen selber
Manner Original Neapolitaner Schnitten herstellen und
Wissenswertes zum Thema Schokoladeherstellung erfahren.
Schokoladenwerkstatt
In einer der interaktiven "Geschmackswerkstätten" geht es um das Thema
Schokolade. Da Manner als einziger großer Süßwarenhersteller
Österreichs Schokolade noch selber von der Röstung der Kakaobohne weg
herstellt, hat sich Manner bei der Entwicklung dieser spannenden
Ausstellungsstation beteiligt. So werden auch erfahrene "Schokolade-ExpertInnen"
aus dem Hause Manner Ihre Fragen zum Thema Schokoladenherstellung
gerne beantworten. 
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Unsere
Geburtagskinder 2009:
Zum 125.
Geburtstag gratulieren wir
dem kleinen offenen Lastbeiwagen
Type kl Nr. 11023
gebaut 1884 in der k.k.priv.Wagenfabrik Johann Weitzer in Graz als
Dampftramwayanhänger Nr.23
Museumsfahrzeug
seit 6.7.1987,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 105.
Geburtstag gratulieren wir
der
Anhängerlowry Type al Nr. 7008
gebaut 1904 als
Nr. 369 in der Hauptwerkstätte der Gemeinde
Wien - Städtische Straßenbahnen, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978,
WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising
Zum 100.
Geburtstag gratulieren wir
dem Motorwagen Type G3
Nr. 2103
gebaut 1909 in der Grazer Wagen- und
Waggonfabrik,
Museumsfahrzeug
seit 12.4.1970,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Schulungswagen Type GS
Nr. 6858
gebaut 1909 als G3 2130 in der
Grazer Wagen- und Waggonfabrik,
Museumsfahrzeug
seit 10.9.1973,
WTM-Betriebsfahrzeug im Heimatbahnhof Speising
Zum 95.
Geburtstag gratulieren wir
dem
Schienenschleifwagen Type SS Nr. 6047
gebaut 1914 als SP 6047 von der
Wagenfabrik J. Rohrbacher in Wien 13
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1972,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 90.
Geburtstag gratulieren wir
dem Beiwagen Type k5
Nr. 3940
gebaut 1919 als gm1 7398 in der
Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1937
Museumsfahrzeug
seit 18.4.1984,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Beiwagen Type k5
Nr. 3964
gebaut 1919 als gm1 7338 in der
Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1938
Museumsfahrzeug
seit 27.10.1970,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Beiwagen Type k5
Nr. 3965
gebaut 1919 als gm1 7339 in der
Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1938
Museumsfahrzeug
seit 27.10.1970,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Beiwagen Type k5
Nr. 3984
gebaut 1919 als gm1 7367 in der
Waggonfabrik Simmering, umgebaut 1938
Museumsfahrzeug
seit 28.12.1970,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 85. Geburtstag gratulieren wir
der Fahrrad-Draisine Type fd
Nr. 7291
gebaut 1924 in der Signalwerkstätte der
Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen,
Museumsfahrzeug
seit 20.7.1976, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 80.
Geburtstag gratulieren wir
dem Motorwagen Type P2
Nr. 462,
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 16.7.1971, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Motorwagen Type M Nr.
4101,
gebaut 1929 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 29.6.1975, WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Motorwagen Type M Nr. 4148,
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Motorwagen Type M1
Nr. 4151
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 20.11.1976,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Motorwagen Type P Nr.
4153
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 16.7.1971,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5358
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1974,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5364
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 19.1.1979,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5412
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5417
gebaut 1929 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1974,
WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
Zum 65. Geburtstag gratulieren wir
dem Triebwagen Type A Nr.
1,
gebaut 1944 mit der Vorprogramm-Nr.45 in der
Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1972, WTM-Betriebsfahrzeug
im Heimatbahnhof Speising
dem Triebwagen Type A Nr.
25,
gebaut 1944 mit der Vorprogramm-Nr.41 in der
Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1972, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 50. Geburtstag gratulieren wir
dem Beiwagen Type c3
Nr. 1110,
gebaut 1959 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 13.12.1985, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type l
Nr. 1702,
gebaut 1959 als l3 1702
bei Gräf&Stift,
Museumsfahrzeug
seit 01.10.1987, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 40.
Geburtstag gratulieren wir
dem Schulungswagen Type GS1
Nr. 6859,
gebaut 1969 in der Hauptwerkstätte der
Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug
seit 30.5.1986,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Details über die
Museumsfahrzeuge finden Sie unter
Ausstellungsfahrzeuge und
Betriebsfahrzeuge

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Am Samstag,
15. und Samstag, 22. November 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz
bis 18:00 Uhr.
Samstag, 29. und
Sonntag, 30. November 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00
Uhr,
Freitag, 5. Dezember 2008 (Krampus),
ab 9:50 Uhr Karlsplatz bis 13:00 Uhr und ab 17:50 Uhr Karlsplatz bis
21:00 Uhr.
Samstag, 6. und
Sonntag, 7. Dezember 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00
Uhr,
Samstag, 13. und
Sonntag, 14. Dezember 2008, ab 14:00 Uhr Karlsplatz bis 18:00
Uhr,
Samstag,
20. und
Sonntag, 21. Dezember 2008, ab 14:00
Uhr Karlsplatz bis 18:00 Uhr,
sowie Montag, 22. und Dienstag, 23.Dezember 2008,
ab 9:20 Uhr Karlsplatz bis 13:20 Uhr und ab 17:50 Uhr Karlsplatz bis
21:00 Uhr.
ist die
Manner-Tramway wieder am Ring und Kai
unterwegs.
Es werden in unserem
Manner-Sonderzug kleine
Kostproben aus dem Manner-Sortiment
verteilt, um die die kleinen und großen Gäste auf Weihnachten
einzustimmen.

Unser Manner-Christkindl-Sonderzug am Karlsplatz vor der
Abfahrt am 22.11.2008. (Foto: Heckl)
Der Manner
Christkindl-Sonderzug
fährt vom
Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon
-
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien
U1, U2, U4,
Tram-Linie 1, 62, Badner Bahn & Autobuslinie 4A -
über den Ring im Uhrzeigersinn
(also Innerer Ring) über Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater-MQ
U3, Burgtheater-Rathaus
(Christkindlmarkt),
Schottentor-Universität U2,
Schwedenplatz U1-U4
zurück zum Karlsplatz.

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Soeben erschienen !

Der erste Sonderband der „Wiener Verkehrsblätter“
– Der Stadtverkehr zur UEFA EURO 2008TM –
ist erschienen!
Auf 34 Seiten im A4-Format werden alle planmäßigen und viele
außerplanmäßigen Verkehrsmaßnahmen in jenen acht österreichischen
Städten beschrieben, in denen die Fußball-Europameisterschaft
2008 ausgetragen wurde. In ausführlichen Texten und zahlreichen
Farbbildern findet sich eine Vielzahl von Besonderheiten, etwa dem
allerletzten Sonderverkehr mit Straßenbahnen zum Wiener
Ernst-Happel-Stadion, dem Einsatz von Leihbussen aus Linz und
Koper in Klagenfurt, teils private Anhängerzüge und etliche sonstige
Leihfahrzeuge im erheblich ausgeweiteten regionalen
Autobus-Linienverkehr um Innsbruck, viele themenbezogene
Totalwerbungswagen bei den Schweizer Stadtverkehrsbetrieben
und so manche „Schmankerln“ mehr!
Bezug zum Preis von € 16,90 (exkl. Versand)
beim Phoibos-Verlag, Anzengrubergasse 16, A-1050 Wien, Tel. 01-544
03 191, Fax 01-544 03 199, E-Mail
office@phoibos.at oder beim „Wiener Arbeitskreis Nahverkehr“
an der E-Mail-Adresse
verkehrsblaetter@gmx.at.

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Sonntag, 26. Oktober 2008
Neue Linienführung der Linien 1 &
2
Zur Einführung der neuen Linienführung der
Linie 1
Stefan-Fadinger-Platz über Ring Oper - Schottentor zur Prater
Hauptallee und der
Linie 2 von Ottakring
Erdbrustgasse über Ring – Schwedenplatz zum Friedrich-Engels-Platz
wurden in Zusammenarbeit mit den Wiener Linien
zusätzlich zu den planmäßig in 10-Minuten-Intervall fahrenden
Linienzügen, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr, historische
Tramwayzüge in 20-Minuten-Intervall eingesetzt.

Die WTM-Züge 2597+3940, 4013+5358,
4101+5211 vor der Abfahrt im Heimatbahnhof Speising und
im Einsatz der 2597 und der geschmückte Linienzug der
Linie 2 in Ottakring in der Endstation.
Zum Einsatz kamen je fünf historische Züge
der
Betriebsgemeinschaft WTM-VEF und zwar
auf der Linie 1
drei Züge mit Wagen der Typen
M + m3, ein Zug mit dem T1 408 + m3
und der F 711.
Auf der Linie 2
ein Zug mit
L1 2597 + k5
3940, ein Zug mit
M 4048 + k3 1608,
ein Zug mit
M 4101 + m2 5211
und zwei Züge mit
M 4013 + m3 5358
und
M 4148 + m3 5364.

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Das war der Tramwaytag 2008
am 13. September 2008
Der traditionelle Tramwaytag der
Wiener Linien fand heuer zum 24. Mal statt. Schauplatz war diesmal
die Straßenbahnremise Simmering in der Simmeringer Hauptstraße 156.
Neben den im Bahnhof Simmering
abgestellten Linienzügen, konnte man auch mit den Museumswagen
K
2283+ u3 1948 und dem ersten
österreichischen Gelenkwagen
Type D Nr. 4301, welcher
vor 50 Jahren auf der Linie 71 in Betrieb genommen wurde, eine
Rundfahrt zwischen Bahnhof Simmering und Zentralfriedhof 3. Tor
unternehmen.
In der Halle abgestellt war der
erste sechsachsige Gelenktriebwagen
Type E Nr. 4401 aus dem Jahre 1959, welcher sich
auch bereits im Museum befindet.
Am Vorkopf war auch der
vorbildlich von der "MT Eisenbahnbedarf HandelsgmbH" in Osteuropa
rekonstruierte
K 2307 im Zustand des Umbaus
mit vier Doppeleinstiegen zu besichtigen.

Der Zug K 2283 + u3
1948 als Linie 106 kommt von seiner Rundfahrt zurück und
unser D 4301 steht neben der modernen WLB-Garnitur zur
Heimfahrt bereit. (Fotos: Portele)

Der rekonstruierte K 2307 als
Linie 72 am Vorkopf des Bahnhofes Simmering als Blickfang und der E
4401 als Linie 71 in der Veranstaltungshalle. (Fotos: Portele)
Wie immer, wurde auch diesmal, ein
Zubringerdienst mit historischen Tramwaywagen zwischen
Grillgasse (U3-Station "Enkplatz) und Kaiserebersdorf von
der
Betriebsgemeinschaft WTM-VEF eingerichtet. Es waren vier
Zweiwagenzüge und ein Solo-Triebwagen im Einsatz.
Das WTM setzte den selten
in Betrieb stehenden Heidelberger
Type A Nr. 1 mit dem k5 3964 in
Lieferzustand 1938 und den
M 4048 mit dem k6
1530 ein.
 
Die historischen Zubringerzüge des WTM A Nr.1 + k5 3964
und M 4048 + k6 1530 gut besucht vor dem Bahnhof
Simmering. (Fotos: Portele) 
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Letzter Zug auf den Strecken
11 und 21
Nach dem gegenwärtigen Stand
war
unser L1 2597 der letzte Zug
auf der Reststrecke 11 vom Stadion zum Elderschplatz und auf der
Strecke 21 vom Elderschplatz zum Praterstern.
Am
Montag, 30. Juni 2008 um 0:10 Uhr verließ der
Sonderzug des WTM mit dem 2597 und mit VIP-Gästen
auf der Rückfahrt vom Schluss-Spiel der UEFA EURO-2008 an Bord,
die Haltestelle „Meiereistraße“ Richtung Praterstern.
Die Stimmung war gut, obwohl die prominenten Gäste, unter
anderen der berühmte Schauspieler Mario Adorf, aus
Deutschland waren und das Fußballmatch nicht nach ihren Wünschen
endete.

Als die Prominenten Fahrgäste Richtung Stadion
unterwegs waren, war die Welt für alle noch in Ordnung. Die Strecke
zum Stadion war noch befahrbar und auch die Gäste in
Deutschland-Dress, wie Schauspieler Mario Adorf, waren in froher
Erwartung eines Deutschland-Sieges. Am Nebenbild der Sonderzug bei
seiner Zufahrt in der Nacht, um die Gäste abzuholen, nochmals für
Erinnerungsfotos mit dem Liniensignal 21 und der
Brustwandtafel „Krieau-Stadion“ besteckt vor dem Neubau des
Stadion-Centers. (Fotos: Portele)

Der letzte Sonderzug verlässt den, zum Schutz der Autofahrer,
mit Gitter abgesperrten Streckenbereich vor dem Stadion-Center.
Am 30. Juni 2008 um 0:10 fährt, als letzter Straßenbahnzug, der
WTM-Tramway-Sonderzug mit dem 2597 und prominenten Gästen an
Bord, von der Haltestelle „Meiereistraße“ ab. (Fotos: Portele)

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Gertrude Fröhlich-Sandner
†
Kuratoriumvorsitzende
des Wiener Tramwaymuseum

Unsere Kuratoriumsvorsitzende und langjährige Freundin des
Wiener Tramwaymuseums ist am Freitag,
dem 13. Juni 2008 im 83. Lebensjahr von uns gegangen.
Gertrude Fröhlich-Sandner wurde am 25. April 1926 als
Gertrude Kastner in Wien geboren. Nach Volks- und Hauptschule
besuchte sie die Lehrerbildungsanstalt in Wien und schloss sie mit
der Volksschullehrerprüfung ab. 1946 begann sie ihre Tätigkeit als
Erzieherin bei den Wiener Kinderfreunden, 1947 wechselte sie in das
Landesbüro der Wiener Kinderfreunde und übernahm dort die Betreuung
des Hortsekretariates.
Ab 1948 war sie Volksschullehrerin, 1959 wurde sie in
Mariahilf
in den Wiener
Gemeinderat
gewählt, 1965 zur Stadträtin für Kultur, Schulverwaltung und
Sport ernannt und 1969 als erste Frau zur Vizebürgermeisterin und
Landeshauptmann-Stellvertreterin, ein Amt, das sie unter den
Bürgermeistern
Bruno Marek,
Felix Slavik
und
Leopold Gratz
ausübte.
Am 25. November 1972
wurde unsere Sammlung offiziell als „Wiener Tramwaymuseum“
von Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin Gertrude
Fröhlich-Sandner, „unserer Gerti“ eröffnet und damit die
ständige öffentliche Zugänglichkeit für die interessierten Wiener
und Besucher von außerhalb hergestellt.

Frau Vizebürgermeister und Kultustadträtin Gertrude
Fröhlich-Sandner bei der Eröffnungsrede im Wiener Tramwaymuseum.
(Foto: Seelmann)
1979 übernahm Fröhlich-Sandner als Amtsführende Stadträtin die
Bereiche Bildung, Jugend und Familie.
1984 schließlich trat Gertrude Fröhlich-Sandner als Bundesministerin
für Familie, Jugend und Konsumenten-
schutz in die Regierung ein, der sie bis zu ihrer Pensionierung im
Jahr 1987 angehörte.
„Miteinander reden“ war stets die Devise ihrer politischen Arbeit,
getreu ihrer Überzeugung, dass „wo Worte fehlen, nur mehr die Gewalt
bleibt“.
Als Kulturstadträtin führte sie den Dialog mit den Besetzern von
Arena, Amerlinghaus oder Gassergasse. Die Rettung des
Spittelberg-Viertels ist ihr ebenso zu verdanken wie der Erhalt des
Raimundtheaters.
Fröhlich-Sandner gründete die „Streetworker“ und schuf
sozialtherapeutische Wohngemeinschaften. In ihrer Amtszeit wurden
auch die städtischen Heime umstrukturiert, anstelle von Schlafsälen
traten familienähnliche Kleingruppen.
Gertrude Fröhlich-Sandner war von 1969 an 21 Jahre lang
Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinder-
freunde und seit 1990 aktive Ehrenvorsitzende dieser Organisation.
Gertrude Fröhlich-Sandner war
immer für uns da und hat sich für unsere Anliegen eingesetzt.
Mit ihr verlieren wir eine echte Freundin.
Wir werden sie nie vergessen!

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Zum sechsten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz !
Vom 28. April bis 5. Mai 2008 fand der
Steffl-Kirtag am Wiener Stephansplatz statt. Die Firma Manner
als langjähriger Sponsor des Domes - das Gehalt eines Steinmetzes
der Wiener Dombauhütte wird nun schon seit 30 Jahren von der Firma
Manner
bezahlt - hatte wieder unseren Manner-Beiwagen als
Verkaufsstand zum Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes
aufstellen lassen. Die Überstellung des Beiwagens k3 Nummer
1620 fand diesmal
am Abend des 28. April mit einem Straßenroller der Firma
Prangl über die selbe Strecke wie voriges Jahr statt. Während der
gesamten Veranstaltung blieb der Beiwagen - wie letztes Mal - auf dem
Straßenroller, sodass das Auf- und Abladen wieder im Heimatbahnhof
Speising erfolgen konnte. Dank der guten Zusammenarbeit von Prangl und
WTM verlief sowohl der Hin- als auch der Rücktransport am 5. Mai
problemlos.

 
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Vor 50 Jahren: 17. Februar 1958
-
Erster Linieneinsatz des ersten österreichischen Gelenktriebwagens
Type D Nr. 4301

Der erste österreichische Gelenktriebwagen D 4301 bei seiner
Ausfahrt aus dem Wiener Tramwaymuseum in Ottakring im Jahre 1982
Gebaut 1957 von Waggonfabrik
Gräf & Stift FbNr.7614
unter Verwendung der Untergestelle der n1-Beiwagen 5782
und 5784,
welche 1926 von Simmeringer Waggonfabrik gebaut wurden.
Länge über Puffer: 21280 mm, Achsstand: 3600/10700/3600 mm,
Eigengewicht: 28875 kg, Leistung: 184 kW,
30 Sitzplätze / 91 Stehplätze.
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Fahrzeugeigentümer: WTM -Wiener Tramwaymuseum
Rekonstruktionszustand 1958
Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
Unser Museumswagen Type D Nr.4301 war der erste
Straßenbahn-Gelenktriebwagen Österreichs. Zu seinem Bau wurden
die Fahrgestelle der Stadtbahn-Beiwagen n1 5782 und
5784 verwendet, welche am 23. Juli 1956 an Gräf & Stift zum
Umbau geliefert wurden. Die beiden, darauf neu in geschweißter
Stahlbauweise gebauten Wagenkastenteile entsprechen der Bauart der T2
und wurden durch ein schwebendes Gelenk mit waagrechten und
senkrechten Teleskopwänden nach dem Patent der italienischen Firma
Savigliano aus Turin verbunden.
Der
Wagen hat, wie die Type T2, elektro-motorisch
angetriebene Falttüren, einen festen Schaffnerplatz für Fahrgastfluß
von hinten nach vorne, Feinstufen-Nockenfahrschalter in
Winkelbauweise für Hebelbetätigung Type N56.5H, Rangierfahrschalter
Type RFS1957 im Heck, vier Motore der Type WD571 (ursprünglich Type
U158), elektrische Kurzschlußbremse als Betriebsbremse,
Druckluftbremse mit Pedalbedienung als Feststellbremse,
Schleuderschutzeinrichtung, Handbremse, Notbremspedal am
Schaffnerplatz, vier Schienenbremsmagnete mit je fünf Tonnen
Anpreßdruck, Druckluft- und Handbremse wirkend auf je vier
Bremsklötze pro Achse, wobei die Handbremse nur auf den ihr
zugehöriger Wagenteil wirkt, vier Entgleisungsventile, welche eine
Einbremsung beim Durchfahren von zu engen Kurven bewirkt.
Der
Fahrschalter war ursprünglich für wahlweise Hebel- oder
Kurbelbedienung eingerichtet, im Betrieb wurde dann allerdings nur
der Hebel verwendet.
Der
Gelenktriebwagen D 4301 wurde am
3. Juli 1957
von Gräf & Stift an die Hauptwerkstätte ausgeliefert, am 16.8.1957
offiziell übernommen und am 20. August 1957 für Probefahrten durch
Ewv nach Favoriten überstellt. Am 14. Dezember 1957 kam er nach
Erdberg für Probefahrten auf den Strecken 80/81 und schließlich am
2. Jänner 1958 nach Simmering, wo er erstmal unter großer
Anteilnahme von Bevölkerung und Presse am
17. Februar 1958 auf der Linie 71 eingesetzt wurde.

Am
8. August 1960 wurden die Motore der Type U158 gegen WD571
und die Vielfachkupplungsdosen ELIN ED10 gegen ED16 getauscht. Auch
erhielt er das Zweisicht-Dachsignal auch am Heckteil.
Am
12. August 1960 kam er zum Bahnhof Währing, am 31.8.1960 aber wieder
nach Simmering, um am 5.10.1960 wieder in Währing zu sein, aber am
14. Dezember 1961 nach Floridsdorf überstellt zu werden.
Am
22. März 1962 kam er wieder zurück nach Währing, wo er bis zu seiner
Ausscheidung aus dem Betriebsstand und der Übernahme durch das WTM
blieb.
Der Prototypwagen D 4301 wurde offiziell am 30.12.1974 vom WTM
übernommen.
Nach dem Muster des Prototypwagens 4301 wurden in den Jahren 1959
und 1960 noch 15 fast gleichartige Wagen mit der Typenbezeichnung D1
und die Betriebsnummern 4302-4316 beschafft. Augenfälliger
Unterschied zwischen den Typen D und D1 ist eine
dreiteilige Hecktüre bei der Type D1.
Die
sehr schweren Fahrzeuge waren in der Folge ausschließlich im
Betriebsbahnhof Währing beheimatet, wo sie auf den
Linien 41, 42, 9 und E2
verwendet werden. Obwohl ursprünglich der Betrieb mit einem c2
oder c3-Beiwagen vorgesehen war, wurden die D, D1,
wegen des Überschreitens der Zuglänge von 35 Metern immer nur als
Solotriebwagen eingesetzt.
Am
20.7.1976 wurde als Serien-D1 der Wagen Nr.
4310 in den Stand des WTM übernommen. Der 4310 wurde per
30.6.1982, im Zuge der von den Verkehrsbetrieben angeordneten
Wagenreduzierung wegen Platzmangels, an den Verein
AOT-Arbeitsgemeinschaft Oldtimertramway abgegeben, welcher ihn am
18.4.1984 wieder an das WTM zurückstellte, wo er wieder in den
WTM-Betriebswagenstand aufgenommen wurde. Eine Abstellung und
Inbetriebnahme beim WTM wurde von den Verkehrsbetrieben verhindert.
Der
Wagen war seit der offiziellen Ausscheidung aus dem WTM im Bahnhof
Simmering im Freien und später bis 1986 in Erdberg abgestellt.
Daraufhin kam er wieder nach Simmering auf das Freigelände. Dort
rostete er vor sich hin und durfte nicht betreut werden, bis er
schließlich in der Zentralwerkstätte verschrottet wurde.

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Unsere
Geburtagskinder 2008:
Zum 80.
Geburtstag gratulieren wir
dem Motorwagen Type M
Nr. 4048,
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Motorwagen Type M Nr.
4077,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 17.09.1981, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Motorwagen Type M Nr. 4078,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5194
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5200
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 24.12.1975,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5210
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 19.1.1979,
WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5211
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1974,
WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5311
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1972,
WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5337
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 20.11.1976,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 100.
Geburtstag gratulieren wir
dem Kabeltrommelwagen Type kt
Nr.7131
gebaut 1908 in der Hauptwerkstätte der
Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug
seit 29.10.2002,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Zum 140.
Geburtstag gratulieren wir
dem zweispännigen
Pferdebahn-Sommerwagen Nr. 53
gebaut 1868 bei Spiering, Wien-Leopoldsstadt, Taborstraße
Museumsfahrzeug
seit 19.01.1979,
WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener Straßenbahnmuseum
Details über die
Museumsfahrzeuge finden Sie unter
Ausstellungsfahrzeuge und
Betriebsfahrzeuge

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Am
Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. März 2008 war die
Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs.
Helfer des Osterhasens verteilten in unserem
Manner-Sonderzug kleine
Kostproben aus dem Manner-Sortiment.
Abfahrt vom Karlsplatz
war
jeweils um 9:20, 10:10, 11:00, 11:50, 12:40,
letzter Zug an 13:20 Karlsplatz am Vormittag
und 17:50, 18:40, 19:30, 20:20, letzter Zug an Karlsplatz 21:00 am
Abend.
Der
Manner
Oster-Sonderzug
fuhr vom
Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon
-
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien
U1, U2, U4,
Tram-Linie 62, 65, Badner Bahn & Autobuslinie 4A -
über den Ring gegen den Uhrzeigersinn (wie Linie 2) über
Stubentor U3
und Kai
über Schwedenplatz
U1-U4, Schottentor-Universität
U2, Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater
U3, Staatsoper
U1, zurück zum Karlsplatz.

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Von Donnerstag, 20. bis Sonntag,
23. Dezember 2007 war die
Manner-Tramway wieder am Ring und Kai unterwegs. Als
Helfer des Christkindls verteilten der Weihnachtsmann und ein Engerl
in unserem Manner-Sonderzug
kleine Kostproben aus dem Manner-Sortiment.

Der Manner Christkindl-Sonderzug
fuhr vom
Karlsplatz vor dem Otto-Wagner Stadtbahn-Pavillon
-
Haltestelle „Karlsplatz“ der Linien
U1, U2, U4,
Tram-Linie 62, 65, Badner Bahn & Autobuslinie 4A -
über den Ring im Uhrzeigersinn (wie Linie 1) über Haltestelle
Oper
U1, Dr. Karl-Renner-Ring-Volkstheater
U3, Burgtheater-Rathaus
(Christkindlmarkt),
Schottentor-Universität U2,
Schwedenplatz U1-U4,
Stubentor U3 zurück zum Karlsplatz.

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Jubiläen im
Jahre 2008:
Vor 40
Jahren am 11. Mai 1968:
Jubiläumsfestzug und Ausstellung
„100 Jahre Wiener Tramway“
Vor 35 Jahren
am 13. Mai 1973:
Erste planmäßige Tramway-Stadtrundfahrt „Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)
Vor 30 Jahren
am 24. Juni 1978:
Jubiläumsfestzug „75 Jahre Städtische Straßenbahnen“
Vor 25 Jahren
am 10. Juli 1983:
Jubiläumsausstellung
„80 Jahre Städtische Straßenbahnen“
im Wiener Tramwaymuseum in Ottakring

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6. Oktober 2007
„Lange Nacht der
Museen“
im Wiener Straßenbahnmuseum
6. - 7. Oktober 2007
Aktionstage im
Wiener Straßenbahnmuseum
Saisonschluss im Wiener Straßenbahnmuseum

Bis 21. Oktober 2007:
„Als
die erste Elektrische fuhr ...“
Ausstellung
„110 Jahre elektrische Straßenbahn in der
Brigittenau“
im Bezirksmuseum Brigittenau
1897-2007

Am 28. Februar 2007 fand im
Bezirksmuseum Brigittenau in der Dresdnerstraße 79 (S-Bahn und
Straßenbahnlinie N-Station „Traisengasse“ / U6-Station „Dresdner
Straße“ und eine Haltestelle zur Traisengasse.) die Eröffnung
der Ausstellung „110 Jahre elektrische Straßenbahn in der
Brigittenau“ durch Herrn Bezirksvorstehen Karl Lacina statt.



Die von Museumsleiter Prof. Roland Peter Herold und
Kollegen gestaltete Ausstellung zeigt Bilder und Exponate der
Tramway von der ersten "Elektrischen" - der heutigen Linie
5, der so genannten Transversallinie, welche am 28. Jänner 1897
ihren Betrieb aufnahm und durch die Brigittenau fuhr - bis zum
Niederflurwagen ULF (Ultra Low Floor Tram).
Ausstellungsöffnungszeiten im
Bezirksmuseum: jeden Donnerstag 17 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 12
Uhr.

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1907 - 2007:
100 Jahre „Rund um Wien“
Vor 35 Jahren am 13. Mai
1973:
1. Tramway-Stadtrundfahrt
„Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)
Wegen der immer größer werdenden
Beliebtheit der Straßenbahn und um den Besuchern die
Sehenswürdigkeiten Wiens zeigen zu können, wurden in den
Jahren 1907 bis 1914 Stadtrundfahrten mit besonders hiefür
gebauten „Exkursions- und Ausflugswagen“ auch „Salonwagen“ genannt,
durchgeführt.
Die vier großen bogenförmigen Seitenfenster und die transportable
Sitzgelegenheiten im Wageninneren boten gute Sichtverhältnisse und
Bequemlichkeit, wobei der Galawagen Nr. 2001 besonders luxuriös
ausgestatten war und daher für Eröffnungsfahrten und besonders
wichtiger Fahrgäste eingesetzt wurde.
Das Interesse an diesen Sonderfahrten war so groß, dass man
nicht weniger als sieben Triebwagen und fünf gleich aussehende
Beiwagen dieser Sondertype beschaffte und zwei weitere Wagen für
diese Fahrten adaptierte. Der Erste Weltkrieg setzte diesen
Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien“ am 4. August 1914 ein jähes
Ende.
Am 26. August 1907, also vor über 100 Jahren, war die
allererste der „Wiener Rundfahrten“ mit den neu beschafften
Ausflugstriebwagen der Type AW Nr. 2001-2004 vom Neuen Markt aus. Ab
dem Jahre 1909 war der Abfahrtspunkt beim Liebenberg-Denkmal
gegenüber der neuen Universität. In diesem Jahr wurde auch mit dem
2101 ein weiterer AW-Triebwagen und im selben und folgenden Jahr
fünf gleich aussehende Beiwagen Type aw Nr. 1277-1279 und 3405-3406,
gebaut. Den Abschluss bildeten die beiden 1912 gebauten
AW-Triebwagen Nr. 2281-2282. Die Wagen wurden im Jahre 1913 in der
Nummerngruppe AW 76 bis 82 und aw 1277 bis 1281 zusammengefasst.
Zusätzlich wurden im Jahre 1910 die normalen Triebwagen der Type G2
Nr. 2075 und der Mitteleinstiegbeiwagen Type h Nr. 3001 zu
Salonwagen (Ausflugswagen) adaptiert.
Alle Excursionswagen wurden in den Jahren 1925, 1931 und 1937 für
den normalen Linienverkehr umgebaut und bei allen Wagen, außer bei
drei aw-Beiwagen 1277 bis 1279, später mit den Nummern 3198 bis
3200, die Plattformen verglast.

Der erste Serien-Ausflugswagen AW Nr.2002 jetzt Schulwagen GS
Nr.6857 und der AW 2004, dahinter der 2002 bei der Abfahrtsstelle
Liebenberg-Denkmal gegenüber der Universität bei den
"Salonwagenfahrten" RUND UM WIEN vor dem ersten Weltkrieg. Die
Fahrten gab es von 1907 bis 1914 und waren bei Einheimischen und
Besuchern sehr beliebt.
Außer bei einigen Sonderfahrten, wie für den
Jockey-Club in die Freudenau und bei der Wiener Herbstmesse 1921 und
Frühjahrsmesse 1922, blieben die Ausflugswagen nach Einstellung der
regelmäßigen Stadtrundfahrten 1914 bis zur ihrer Adaption zu
Linienfahrzeugen in den Jahren 1925 und 1931 abgestellt.
Erst im Jahre 1973,
also nach 59 Jahren, wurde diese einzigartige
Tourismus-Attraktion
durch das Wiener Tramwaymuseum wieder aufgenommen.
Als erfreuliche Renaissance der schon in der „guten,
alten Zeit“ der Donaumonarchie veranstalteten „Salonwagen“-Stadtrundfahrten
, fuhr ein historischer Straßenbahnzug aus dem Wiener
Tramwaymuseum jeden Sonntag von Anfang Mai bis Ende Oktober
vom Karlsplatz zum Schloss Belvedere (Führung durch den Park), über
die Wiener Ringstraße, in den Prater (Führung mit Riesenrad,
Liliputbahn und Vergnügungspark), zum Schloss Schönbrunn (mit
Kurz-Führung) und zurück über Mariahilferstraße und Stiftsgasse zum
Karlsplatz. Ein geprüfter Fremdenführer
informierte über alle interessanten Bauwerke entlang der Fahrtroute
und erzählte auch sonst noch Wissenswertes „Rund um Wien“.
Offizielle Eröffnungsfahrt
der WTM-Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien" mit Bürgermeister
Felix Slavik, Vizebürgermeisterin Gertrude Fröhlich-Sandner und
Stadtrat Franz Nekula am 20. Mai 1973,
nachdem bereits eine Woche vorher, am 13. Mai 1973, eine spezielle
Pressefahrt für die Fotoreporter stattfand.
Anfangs wurden diese Fahrten mit dem
ehemaligen Ausflugswagen Nr. 2101 mit nahezu in Originalzustand
rekonstruiertem Innenraum mit Original-Korbstühlen und zwei
Beiwagen der Type d2 Nr. 5032 und 5064 durchgeführt,
da "normale" Altwagen noch zu unattraktiv gewesen wären. Später
wurden zur Schonung der Korbsessel des Salonwagens die Wagen Type
Gaw Nr.2003 (ex AW mit Längsbänken) und Type H Nr.
2215 mit Beiwagen Type u2 Nr. 3832 und als
„Verstärker“ der vom WTM rekonstruierte K Nr. 2380 (alle noch
ohne Schienenbremse) eingesetzt und schließlich bis zur Übernahme
dieser planmäßigen Stadtrundfahrten durch die Wiener
Verkehrsbetriebe die Garnitur Type K Nr. 2319 (Baujahr 1912) mit
dem k5 Nr. 3965 (beide mit Schienbremse).
-RUW-Parlament-10-18-Rigl_001_small.jpg)
Diese
Stadtrundfahrten „Rund um Wien“
wurden bis 1985 durch das WTM - Wiener Tramwaymuseum durchgeführt
- ohne Subventionen aus
Steuergeld - und waren sehr erfolgreich. Das Presse-Echo in
der ganzen Welt war groß und wir konnten auch viele Gäste aus
Australien, Japan, Kanada und den USA bei unseren
Tramway-Stadtrundfahrten begrüßen.
1985 mussten
diese regelmäßigen Stadtrundfahrten dann an die Wiener
Verkehrsbetriebe jetzt „Wiener Linien“ abgegeben werden,
welche diese Fahrten als „Oldtimerfahrten“ nun mit eigens
dafür adaptierten Einrichtungs-Zweiwagenzügen der Typen
M+m3 (mit Kühlschrank, Stereoanlage etc.)
4033 + 5356 (Beiwagen ex WTM) und 4137 + 5418
durchführen.
Erhalten blieben von den ehemaligen AW der 2101
(Baujahr 1909) als für den Linienbetrieb umgebauter G2(aw)
Nr. 2003 (vom WTM in den Zustand von 1938 rekonstruiert)
und der 2282 (Baujahr 1912), als im Innenraum als Ausflugswagen
adaptierter mit der Letztnummer bezeichneter 2101, dessen
Kasten-Rekonstruktion mit offenen Plattformen und der Nummer 82
(welcher er von 1913 bis 1931 hatte) vorsehen ist. Weiters ist das
Untergestell des ehemaligen AW 2002 (Baujahr 1906) als umgebauter
Schulwagen GS 6857 der Nachwelt erhalten geblieben.
Der 2003 und der 2101 sind als
Ausstellungsfahrzeuge im
Wiener Straßenbahnmuseum zu besichtigen,
der 6857 als Manner-Werbewagen im
Sonderzugsbetrieb des WTM.

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1972 - 2007: 35 Jahre
Sammlung „Wiener
Tramwaymuseum“ öffentlich zugänglich
Vor 35 Jahren, am
25. November 1972,
wurde das „Wiener
Tramwaymuseum“ durch Frau Vizebürgermeister und
Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner in der Halle 4 des
Betriebsbahnhofes Ottakring
offiziell eröffnet,
nach dem die Sammlung bereits seit Sommer 1969 für Gruppen
und interessierte Einzelpersonen nach Vereinbarung im Rahmen von
Führungen kostenlos zugänglich war.

Offizielle Eröffnung der Sammlung am 25.
November 1972 durch Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin
Gertrude Fröhlich-Sandner (Bild links). Helmut Portele führt durch
„sein“ Museum in der Halle 4 des Betriebsbahnhofes Ottakring die
prominenten Festgäste (Bild rechts - Fotos: Peter Seelmann)

Das „Wiener
Tramwaymuseum“ im Bahnhof Ottakring zeigte - trotz beengter
Platzverhältnisse - im Rahmen von Führungen, die interessantesten
Wiener Straßenbahnwagen und ihre Einrichtungen von außen und innen.
Das Bild links oben zeigt die Besichtigungsmöglichkeit von
Hilfsfahrzeugen, welche der Wiener Bevölkerung kaum bekannt sind
(z.B. Fahrer-Schulungstriebwagen 6858 und Krantriebwagen 6112). Am
Foto oben rechts sieht man Züge mit Liniensignalen eingestellter
Linien. Links im Bild zum Beispiel der berühmte „Amerikaner“ auf der
Linie 11, seinem letzten Einsatzgebiet.

Stündliche Führungen durch die Sammlung
erklärten auch die letzten Geheimnisse des Tramwaybetriebes sowohl
des historischen als auch des aktuellen. Der Besuch war übrigens die
gesamte Öffnungszeit des Museums von 1972 bis Februar 1986, für
Gruppen und interessierte Einzelpersonen schon seit 1969, jederzeit
im Rahmen von Führungen durch Experten kostenlos möglich. Um immer
wieder zum Besuch des Museums anzuregen und so das Interesse an der
Sammlung zu erhalten, wurden regelmäßig Sonderausstellungen wie z.B.
„Krieg und Nachkriegszeit 1939-1955“ mit dem 2260 mit
Luftschutzverdunklung veranstaltet.

Von 31. Mai 1986 bis Ende der Saison 1991 war am
neuen Standort Erdberg sogar weniger Platz für Exponate als in
Ottakring (Bild links). Seit 1992 ist, nach Auflassung des
Betriebsbahnhofes Erdberg und 26 Jahre nach Gründung der Sammlung
Wiener Tramwaymuseum, endlich genug Platz für die
Ausstellungsexponate (rechtes Foto).
Das Hauptproblem seit Gründung der
Sammlung war der permanente Platzmangel in den Ausstellungshallen.
Nach langwierigen Verhandlungen mit den Wiener Verkehrsbetrieben
konnte schließlich ein neues Übereinkommen für die Zusammenarbeit,
den weiteren Ausbau der Sammlung in dem damals zur Auflassung
bestimmten Betriebsbahnhof Erdberg und den Einsatz von historischen
Straßenbahnwagen bei Sonderfahrten für den Wien-Tourismus,
abgeschlossen werden.
Im Jahre 1986 übersiedelte dann ein Teil der Sammlung vorerst in
eine Halle des Betriebsbahnhofes Erdberg und wurde,
unter Leitung der Wiener Verkehrsbetriebe, als
„Wiener Straßenbahnmuseum“ am 31. Mai 1986 eröffnet.
Schließlich konnte im Jahre 1992 die
gesamte von Helmut Portele seit 1966 aufgebaute Sammlung als
Ausstellung samt dazugehörender Einrichtungen auf das ganze
Areal der ehemaligen Straßenbahnremise ausgedehnt werden.
Auch das große unersetzliche Ersatzteillager des WTM wurde
nach Erdberg verlagert.
So besteht in der Stadt Wien mit einem der
größten Straßenbahnbetriebe der Welt auch eine der
vollständigsten und interessantesten Sammlungen des öffentlichen
Stadtverkehrsmittel. Eine fast lückenlose Dokumentation - von
der Pferdebahn und Dampftramway bis zum modernen
Gelenktriebwagen - und ein umfangreiches Zeichnungs- Foto- und
Schriftenarchiv sowie eine Sammlung von dazugehörenden Einrichtungen
und Bestandteilen zeigen die Entwicklung der Wiener
Tramway vom Jahre 1865 bis zur Gegenwart.
Das „Wiener
Straßenbahnmuseum“ der Wiener Linien in der ehemaligen
Straßenbahnremise Erdberg in
Wien 3, Zugang
"Ludwig-Koeßler-Platz",
Station "Schlachthausgasse"
der U-Bahnlinie U3
und der Straßenbahnlinie
18,
ist im Jahre 2007 noch
bis 7. Oktober 2007 jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 9 bis 16
Uhr zu besichtigen. Eintritt für Erwachsene 3 EURO.

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1907-2007: 100 Jahre
Liniensystem der Wiener Straßenbahn |
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Im Jahre 1907 wurden die, von der Pferdebahn
übernommenen, hieroglyphenartigen Linienkennzeichen durch ein
neues, klug durchdachtes System von Buchstaben und Ziffern
ersetzt, das als eines der besten der Welt galt und
sofort eine eindeutige Orientierungshilfe gab. |
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Zahlen 1 bis 20 „Rundlinien“
z.B. Linie 2, 5, 6, 18 ... , |
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das sind rund um bzw. tangential zum Stadtkern
verlaufende Linien, |
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Zahlen 21 bis 99 „Radiallinien“
z.B. Linie 21, 38, 46, 58, 62, 71 ... , |
das sind von der Stadtmitte strahlenförmig
auswärts führende Linien,
beginnend bei der so genanten Direktionslinie – Praterstraße –
Ausstellungsstraße (Strecke 21) gegen den Uhrzeigersinn (damals
Linksverkehr !) |
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Buchstaben bzw. Buchstaben und Ziffern
sogenannte „Durchgangslinien“ z.B. Linie C, D, J, H2,
S8, TK, 25R ... , |
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das sind Linien,
welche sowohl über Rund- als auch Radiallinien führen,
wobei reine Buchstabenlinien ursprünglich immer über
Ring oder Kai, bzw. über die im Index angeführte
Rundlinie, fuhren.
Mit
der Einführung des neuen Linenbezeichnungssystems wurden auch in
Wien die 350 mm Durchmesser großen, zwei Millimeter starken,
Blechscheiben mit der Linienbezeichnung eingeführt, welche bis
heute bei allen Wiener Triebwagen, außer der Type E2
und den ULFs, verwendet werden. Diese haben sich in den
vergangenen 100 Jahren ebenso bewährt, weil sie einfach, robust
und flexibel sind.
-ZF-2606-k8-k8_small.jpg)
Die Linie 4 vom Südbahnhof zur
Hauptallee fuhr nur bis 28. September 1941. Hier WTM-Filmzug in
der Kundmanngasse am 5. August 1973. Unser 2606 auf der
Zentralfriedhofslinie 7 vom Margaretenplatz zum Dritten Tor am
1. November 1958.
-Speisingerstr-Lin162-4031-3939-w_small.jpg)
Die kürzeste Linie Wiens war die Linie
158 Unter St. Veit – Ober St. Veit. Sie war die erste
Straßenbahnlinie nach 1945, die am 27. Juli 1958 auf
Autobus umgestellt wurde. Die Sonntags-Linie 162 Bhf. Favoriten
– Mauer wurde am 6. Juni 1960 das letzte Mal betrieben.

Die zahlenmäßig höchste Linie war die Linie 360 von Mauer,
später von Rodaun nach Mödling. Hier ein Zug (2124+3416) vor der
Haltestelle „Gaswerk“ am 23.4.1959. Die Linie 60 wurde von 1932
bis 1969 mit Stadtbahnwagen betrieben. Hier der 2721 mit 5795
und 5796 am 2.6.1957 in Speising Richtung Hietzing.
Die
Ausnahme waren ab 1925 die Liniensignalscheiben der Stadtbahn
und der Straßenbahnlinien auf denen die Stadtbahnwagen
verkehrten, welche rechteckig waren.
Leider wurde das
System in den letzten Jahrzehnten, hauptsächlich durch
Einbeziehung der Autobuslinien, sehr verwässert, sodass die
verbliebenen vier Buchstabenlinien eigentlich längst abgeschafft
gehören. Sie verwirren nur Nicht-Wiener; z.B. mit der Linie O
(von vielen Touristen als die Linie "NULL" bezeichnet).
Besser wäre D = 4, J = 3, N = 12, O = 14.

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Ehrenpräsident
des Wiener Tramwaymuseums
Leopold Gratz
†
Heute am
Donnerstag, dem 2. März 2006 in den frühen Morgenstunden,
starb unser Ehrenpräsident an den Folgen eines Herzinfarkts.
Leopold Gratz wurde am 4. November 1929 in
Wien-Ottakring als Sohn eines Bankbeamten geboren, arbeitete
bereits in seiner Jugend aktiv in verschiedenen Organisationen der
SPÖ mit und gehörte unter anderem der Gründergeneration des
Verbandes Sozialistischer Studenten Österreichs nach 1945 an. Gratz
studierte Rechtswissenschaften und begann seine berufliche
Karriere als Vertragsbediensteter im Landesarbeitsamt Wien. Er
wechselte jedoch bald in die Politik und wurde Klubangestellter.
1963 wurde Leopold Gratz Zentralsekretär der SPÖ und in den
Bundesrat entsandt. 1966 zog er als Abgeordneter in den
Nationalrat ein, dem er bis 1973 sowie neuerlich von 1986 bis 1989
angehörte. Von Bundeskanzler Bruno Kreisky wurde Gratz 1970 als
Bundesminister für Unterricht und Kunst in die Regierung geholt.
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1973 trat
Leopold Gratz
das schwierige Erbe von Felix Slavik als Wiener Bürgermeister
an. Gratz förderte die direkte Demokratie (Volksbefragung 1980),
holte den populären Helmut Zilk als Stadtrat für Kultur und
Bürgerdienst und den noch weitgehend unbekannten Michael Häupl für
die von der Stadt lange Zeit vernachlässigte Umweltpolitik.
Unter seiner elf Jahre dauernden Ära als Wiener Bürgermeister
(von 5.7.1973 bis 10.9.1984) wurde die erste U-Bahnlinie
eröffnet, nahm die Donauinsel
Gestalt an, wurde das Freizeitzentrum Oberlaa eröffnet und mit
dem Bau der EBS und der neuen Hauptkläranlage begonnen.
Als Freund der großen und der kleinen Eisenbahn war er
auch ein leidenschaftlicher Befürworter des Schienenverkehrs und
damit oftmals seiner Zeit voraus. Seine Amtsführung war bestimmt
von dem Bestreben für die Sorgen und Wünsche der Wiener stets ein
offenes Ohr zu haben und für alle im wahrsten Sinne des Wortes
"greifbar" zu sein.
Er war seit April 1978
Ehrenpräsident des „Wiener Tramwaymuseums“ (WTM) und es war
ihm ein persönliches Anliegen die Aktivitäten des WTM zu
unterstützen. Wir behalten Leopold Gratz als einen Menschen in
Erinnerung, dessen Wort stets gehalten hat und bei dem das
Menschliche immer im Vordergrund stand.
Mit Leopold Gratz haben wir einen wahren Freund verloren.


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Das war der
Tramwaytag 2005
am Samstag, dem 11. Juni 2005 im Bahnhof Brigittenau von 10 bis 16
Uhr
Großer Erfolg war wieder der
heurige Wiener Tramwaytag im Betriebsbahnhof Brigittenau der
Wiener Linien.
In der Halle war eine Fahrzeugausstellung mit dem G
777 + k1 3210, M 4078 + c3 1110, F 746 + l3
1840, KO2 6133 + ks 7026 und BH 6398 des "Wiener
Straßenbahnmuseums".

Die Eröffnungsansprachen von Vizebürgermeister Dr.
Sepp Rieder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener
Linien Direktor Dipl.-Ing. Günter Steinbauer und Bezirksvorsteher
des 20. Bezirks Karl Lacina von der Festbühne in der Wagenhalle.
Unser 105 Jahre alter G 777 als Linie 3.
Rundfahrten gab es mit den historischen Fahrzeugen D1
314, G4 345 und H1 2260 aus der
Ausstellung des Straßenbahnmuseums auf der Strecke Bhf.
Brigittenau - Wexstraße - Klosterneuburger Straße -
Wallensteinstraße - Jägerstraße - Wexstraße - Bhf. Brg.. Eine
Fahrt dauerte etwa 15 Minuten.

Der D1 Nr. 314 als Linie 34 bei der
Ausfahrt aus dem Bahnhof Brigittenau und unser G4 Nr. 345
als Linie 33 beim Einbiegen aus der Jägerstraße in die Wexstraße.
Eine Besonderheit waren die Fahrten mit dem H1 2260 -
welcher vom WTM als Eigentümer des Wagens bereits im Jahre 1983 in
dem Zustand der „Luftschutzverdunklung“ der Kriegsjahre versetzt
wurde - aus Anlass des Gedenkens „60 Jahre Kriegsende“.

Der „verdunkelte“ H1 2260 als Linie 28 und ein gut
besuchter historischer WTM-Zubringerzug.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder den traditionellen „Zubringerdienst“
mit historischen Fahrzeugen der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
auf folgender Strecke: (Betriebsbahnhof Floridsdorf) -
Floridsdorf S/U - Linie 31 - Bahnhof Brigittenau - Linie 31 -
Schottenring U - Franz-Josephs-Kai - Schwedenplatz U -
(Matthäus-Schleife).
Offizielle Ein- und Aussteigestellen für den Zubringerverkehr
waren bei folgenden Haltestellen eingerichtet:
Floridsdorf S/U, Friedrich-Engels-Platz, Höchstädtplatz; Bhf.
Brigittenau, Wallensteinstraße, Schottenring U und Schwedenplatz U.

Der M Nr. 4048 mit den k3 Nr.1608 -
den einzigen Original erhalten gebliebenen - in der Schleife im
Betriebsbahnhof Floridsdorf und der A Nr. 1 mit den m3
Nr. 5364 vor dem Bahnhof Brigittenau.

Nochmals der Heidelberger A Nr. 1 - auch schon
61 Jahre alt - mit Beiwagen und der M 4013 - der älteste erhalten
gebliebene M - bei der Rückkehr in Bahnhof Speising.
Zum Vergrößern Fotos anklicken !
Vom WTM waren der M 4048 mit dem k3 1608, der
Heidelberger A 1 mit dem m3 5364 und der 4013 mit dem m3
5358 im Einsatz.

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Zum dritten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz
Zum dritten Mal war nun schon vom 20. bis 26.
April 2005 unser Manner-Beiwagen k3 Nr.
1620 beim Steffl-Kirtag am Stephansplatz.
Wie immer führte die Überstellung von unserem
Heimatbahnhof - diesmal Speising - die Nostalgie-Abteilung des
Kraftwagendienstes der ÖBB - offiziell ÖBB-Personenverkehr
Mobilitätsservice BahnBus / Fahrzeugtechnik - unter bewährter
Leitung von Herrn Ing. Mario Tallian durch.

Vorbereitung für die Überstellung auf
ÖBB-Straßenroller von Bahnhof Speising zum Stephansplatz (Bild
links).
Gut angekommen am Stephansplatz neben dem Stephansdom. (Bild rechts)

Eröffnungsansprache unseres Wiener Bürgermeisters
Dr. Michael Häupl vor prominenten Gästen und vielen Wienerinnern und
Wienern.
Nach Entfernen der Festbühne am 26. April, steht unser Manner-1620
bereit zum Rücktransport nach Speising.

Abfahrt vom Stephansplatz vor dem Stephansdom und
durch die Rotenturmstraße zum Donaukanal.

Der 1620 auf dem Weg zur Votivkirche und Ankunft
und Abladung im Bahnhof Speising.
Zum Vergrößern Fotos anklicken !

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Zum zweiten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz !
Vom 22. bis 25. April 2004 fand zum zweiten Mal der
Steffl-Kirtag am Wiener Stephansplatz statt. Die Firma Manner als
langjähriger Sponsor des Domes - das Gehalt eines Steinmetzes der Wiener
Dombauhütte wird nun schon seit fast 30 Jahren von der Firma Manner
bezahlt - hatte wieder unseren Manner-Beiwagen als Verkaufsstand zum
Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufstellen lassen. Die
Überstellung des Beiwagens k3 Nummer 1620 fand diesmal am Abend
des 20. April mit einem Straßenroller der ÖBB über die selbe Strecke wie
vor zwei Jahren statt. Während der gesamten Veranstaltung blieb der
Beiwagen - wie letztes Mal - auf dem Straßenroller, sodass das Auf- und
Abladen wieder im Heimatbahnhof Rudolfsheim erfolgen konnte. Dank der
guten Zusammenarbeit von ÖBB-Geschäftsbereich Nostalgie und WTM verlief
sowohl der Hin- als auch der Rücktransport am 26. April problemlos.
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Zum Vergrößern Fotos anklicken !
1. Aufladen des 1620 in Rudolfsheim
2. Am Straßenroller 3. Bereit zur Abfahrt 4. Unterwegs am
Gürtel
5. Bergauf in die Salztorgasse 6. Ecke Tuchlauben/Brandstätte
7. "Einparken" am Stephansplatz 8. Geschafft !
9. Am Tag vor der Veranstaltung 10. Viel Prominenz:
Wirtschaftskammerpräsident Nettig, Kardinal Schönborn, Bürgermeister
Häupl
11. Wirtschaftskammerpräsident Nettig im Gespäch mit Manner-Prokurist
Otto W. Riedl 12. Dompfarrer Anton Faber mit Otto W. Riedl
13. Ansprache von Otto W. Riedl 14. Immer im Hintergrund: Unser
1620 mit Prominenz auf der Bühne
15. Bürgermeister Dr. Michael Häupl 16. Mit viel Medieninteresse:
Interview mit ORF-Radio Wien
17. Der Mittelpunkt am Stephansplatz: Unser 1620 18. Alles vorbei
! .19. Eine Tramway vor dem Stephansdom sieht man nicht oft
20. Alles bereit zum Abtransport 21. Angekuppelt am historischen
ÖBB-Zugfahrzeug 22. Abfahrt vom Stephansplatz
23. In der Rotenturmstraße 24. Wieder angekommen in
Rudolfsheim. 
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Saison im Wiener Straßenbahnmuseum
Samstag, 7. Mai bis
Sonntag, 2. Oktober 2005
Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!
Von der Pferdebahn über die Dampftramway
und der ersten „Elektrischen“ bis zum modernen
Gelenkwagen
zu besichtigen
im „Wiener Straßenbahnmuseum“
in der ehemaligen
Straßenbahnremise Erdberg
in Wien 3, Eingang „Ludwig-Koeßler-Platz“
Station „Schlachthausgasse“
der U-Bahnlinie U3 und Straßenbahnlinie 18.
Geöffnet Samstag, Sonntag, Feiertag von 9 bis 16 Uhr
Eintritt € 2.-

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Wiener
Tramwaytag 2004
Samstag, 19. Juni 2004
»30 Jahre
Hauptwerkstätte der Wiener Linien«
Am 29.
Mai 1974 eröffnete Bürgermeister Leopold
Gratz (Ehrenpräsident des
WTM-Wiener
Tramwaymuseums)
in der Simmeringer Hauptstraße 252 auf einem
damals 264.000 Quadratmeter großen Arial eine neue Werkstätte
für Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse, welche die damalige
Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe in Rudolfsheim
ersetzte.
Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens lud die
Hauptwerkstätte der Wiener Linien am 19. Juni 2004 zum
Tramwaytag 2004 ein - mit einem umfangreichen
Unterhaltungs- und Informationsprogramm, Führungen durch die
Werkstätten, Publikumsfahrten mit Straßenbahn, U-Bahn und
Autobus unter sachkundiger Aufsicht und Präsentationsfahrten mit
historischen und modernen Fahrzeugen.
Die Betriebsgemeinschaft WTM - VEF führte wieder einen
Zubringerverkehr mit historischen Straßenbahnzügen von
der U-Bahn-Station Reumannplatz (U1) - ab 9.10 Uhr
alle 12 Minuten - über Simmering (U3) zur
Hauptwerkstätte, wo, wie in alten Zeiten ohne
Gleisschleifen, umgekuppelt wird.
Rückfahrt ab Hauptwerkstätte - ab 10.00 Uhr -
letzter Zug ab 16.40 Uhr - zum Reumannplatz (U1).
4101 + 1627 und Stoßtriebwagen 408 beim
Zubringerverkehr 1999 vor der ZW
Zum Vergrößern bitte
aufs Bild klicken!
Freifahrt mit Sonderfahrschein
Ab 7. Juni waren in den Informations- und
Vorverkaufsstellen der Wiener Linien spezielle
Gratis-Fahrscheine erhältlich.
Diese hatten Gültigkeit am Tramwaytag von 9 bis 19 Uhr als
Netzkarte auf allen Wiener Linien. |
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1903
- 2003:
100
Jahre Städtische Straßenbahnen in Wien

... und diese Veranstaltungen im Rahmen
„100 Jahre Städtische Straßenbahnen in Wien“ gab es 2003:
Freitag, 23. Mai bis Donnerstag, 30. Oktober 2003
Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!
im Bezirksmuseum Margareten
Wien 5., Schönbrunner Straße 54 (Amtshaus)
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.00 bis 15.30 Uhr, Donnerstag bis 18.00
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte
der Wiener Tramway und wie in ihr und mit ihr Politik gemacht wurde. Die
Wienerinnen und Wiener haben den kommunikativen Unterhaltungs- und
Öffentlichkeitswert der Straßenbahn von Anfang an gelebt und ein
ausgeprägtes Verhältnis zu ihrer Tramway entwickelt, das im Lied, in
Lyrik, im Witz, in Anekdoten und Sprachspielen sichtbar wird.
Der Bezirksvorsteher des 5. Bezirkes, Ing. Kurt Wimmer, nahm am
Donnerstag, 22. Mai, um 19 Uhr, gemeinsam mit dem Museumsleiter Mag.
Heinrich Spitznagl, die Eröffnung der sehenswerten Präsentation vor.
Die einführenden Worte sprach der Generaldirektor der Wiener Stadtwerke
Holding AG, Kommerzialrat Dipl.Ing. Günter Grois.
Bezirksvorsteher Ing. Kurt Wimmer, Generaldirektor
Dipl.Ing. Günter Grois und Museumsleiter Mag. Heinrich Spitznagl bei der
Eröffnungsansprache (von links nach rechts).
Generaldirektor Dipl.Ing. Günter Grois im Gespräch mit dem
Ausstellungsmacher Direktor Bruno Josef Sauer (Bild rechts).
Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!

Schautafeln zeigen Geschichte, Alltag und Besonderheiten des Wiener
Straßenbahnverkehrs. Und auch Modelle der einmal in Margareten
verkehrenden Straßenbahnwagen sind zu sehen.

Samstag, 14. Juni 2003
10 bis 16 Uhr
Tramwaytag 2003
in der Straßenbahnremise Hernals
Hernalser Hauptstraße 138
mit
Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft
WTM-VEF

Von der Pferdebahn bis
zum ULF
Liebhaber historischer Tramwaywagen kamen am
Tramwaytag 2003 genauso auf ihre Kosten wie Freunde von
Niederflurfahrzeugen, den Ultra-Low-Floor-Triebwagen (ULF). Die
Fahrzeugschau bot einen Überblick über die Entwicklung des öffentlichen
Verkehrs in Wien. Eine kleine Fahrzeugschau aus dem Wiener Straßenbahnmuseum
inklusive Pferdebahn konnte man hier ebenso bestaunen wie die Fahrzeuge der
„Hernalser Linien“ und den modernen ULF, dessen Technik genau erklärt wurde.

Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und der Generaldirektor
der Wiener Stadtwerke Dipl.-Ing. Günter Grois bei der Eröffnungsansprache
(Bild links). Die Pferdebahn Baujahr 1868 von der ersten Tramwaylinie
Schottentor - Hernals (Bild rechts) und die "Elektrische" aus dem Jahre 1901
(Bild links unten). Die Wagenhallen der Remise Hernals wurden zum
Ausstellungsgelände (Bild unten Mitte). Auch der Hofsalonwagen Nr. 200 der
Wiener Lokalbahnen war, wie immer, ein gern gesehener Gast am Tramwaytag
(Bild rechts unten).

Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!
Eine Ausstellung über die
U-Bahn-Verlängerung der Linien U1 und U2 zeigte eindrucksvoll alle
Details über die neuen Bauabschnitte und stellte auch die
U-Bahn-Ombudsmänner vor. Eine Computeranimation entführte mit einer
virtuellen Fahrt in die Zukunft der U1 und U2.
Die Straßenbahnremise
Hernals
Der Betriebsbahnhof Hernals wurde bereits 1865 als Remise der ersten
Pferdetramwaystrecke Schottentor - Hernals eröffnet.
Die erste Wagenhalle befand sich östlich
der Wattgasse. Nach Grundstückankäufen und Umstellung auf elektrischen
Betrieb konnte am 2. März 1901 eine neue Wagenhalle in Betrieb genommen
werden.
Im Laufe der Jahre erfolgten diverse Erweiterungen und Umbauten und
der Bahnhof Hernals nahm nach und nach die Form an, in der er sich heute
präsentiert.
Derzeit werden von hier aus insgesamt fünf Straßenbahnlinien
betrieben. Es sind dies die beiden Ringlinien 1 und 2, die Linie 9 sowie die
Linien 43 und 44.
Ein ULF auf der Linie 43.
Zubringerdienst mit historischen
Straßenbahnzügen
der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF
Auch heuer gab es als besondere Attraktion den beliebten
Zubringerdienst mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft
WTM-VEF.
Die Züge verkehrten während der Veranstaltung im 12-Minuten-Intervall
zwischen dem Schottentor und dem Betriebsbahnhof Hernals.

Durch den Verein Wiener Tramwaymuseum wurde der
"Heidelberger" Type A Nr. 1 mit dem Beiwagen Type m3 Nr. 5364 und der "Sitzer-M"-Triebwagen
Nr. 4148 mit dem Beiwagen Type k3 Nr. 1608 für den Zubringerdienst
eingesetzt.
Freifahrt mit Sonderfahrschein
Der Tramwaytag war „Freifahrt-Tag“ mit einem Sonderfahrschein und zwar für
beliebig viele Fahrten innerhalb Wiens (Netzkarte) zwischen 9 und 18 Uhr auf
allen Wiener Linien, auf der Wiener Schnellbahn, der Badner Bahn und den
Bussen des VOR.

Das war der
Nostalgietag
zwischen Börse und Augasse
Samstag, 28. Juni 2003
Nostalgiefahrten mit historischen Fahrzeugen aus dem Wiener
Straßenbahnmuseum
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Am Samstag, 28. Juni 2003, also drei Tage vor dem
"echten" 100. Geburtstag, fuhren zwischen 10 und 15 Uhr
Straßenbahn-triebwagen aus dem Wiener Straßenbahnmuseum auf der Strecke
Börseschleife / Ring und der Schleife Augasse mit der Möglichkeit der
Gratismitfahrt.
Am 1. Juli 1903 wurden die privaten Wiener Straßenbahngesellschaften von der
Gemeinde Wien übernommen, deshalb feiern die Wiener Linien heuer das
100-Jahre-Firmenjubiläum.
Zum Einsatz kamen die Triebwagen Type D Nr. 244 - Baujahr 1901 Ringhoffer,
Type D1 Nr. 314 - Baujahr 1899 Graz / Umbau 1925 Simmering - G2
(aw) Nr. 2003 - Baujahr 1909 Graz als Salonwagen Nr. 2101 / Umbau für
Linienbetrieb1931 durch die Hauptwerkstätte der Gemeinde Wien-städtische
Straßenbahnen, Type K Nr. 2380 - Baujahr 1912 Simmering und der
Hofsalonwagen der AG der Wiener Lokalbahnen WLB Nr. 200 (Nummer nicht
angeschrieben) - Baujahr 1899/1903 als Versuchstriebwagen Umbau 1911 in
Hofsalonwagen.
Leider mussten zwei Triebwagen, wegen eines
Lagerschadens am D 244 aus dem Verkehr genommen werden. Der schadhafte 244
und der ihm abschleppende 2003. So verblieben nach 13:30 Uhr nur noch die
Triebwagen 2380, WLB 200 und 314, welche bis nach 15 Uhr unermüdlich im
Einsatz standen.
Trotzdem war die Veranstaltung ein voller Erfolg und es
konnten, dank des herrlichen Wetters, viele schöne Foto- und Videoaufnahmen
mit den Museumswagen außerhalb der Ausstellung gemacht werden.

Der 2003 am Verbindungsbogen zwischen Börseschleife und
Ring wartet auf den Abtransport des 244, der bereits auf Achsbruchwagerln ab3
7612 und 7627 aufgeladen ist.

Der 314 in der Wipplinger Straße. Wären nicht die modernen
Autos zu sehen und der 2380 nicht eindeutig im Rechtsverkehr, könnte
das Foto von der Begegnung des 2380 mit dem 314 in der Schlickgasse, auch in
den Zwanziger-Jahren gemacht worden sein.

Die Roßauer Kaserne ist ein würdiger Hintergrund für den
314 und den WLB-Hofsalonwagen 200.

Unser 2380 in der Porzellangasse vor dem vorbildlich
renovierten alten Direktionsgebäude der Lohnerwerke und weiter stadtauswärts
bei der Haltestelle Seegasse.

Das war die
Jubiläumsfeier
am Rathausplatz
mit großem
Unterhaltungsprogramm,
Sonderpostamt, Münzprägestelle, Flohmarkt
und der
Jubiläumsparade „100
Jahre Wiener Linien“
am Sonntag, 21.
September 2003
Zum
Vergrößern bitte aufs Bild klicken! |


Auf den Fotos sind einige der Fahrzeuge im
Eigentum des Vereins "Wiener Tramwaymuseum" (fast nicht) zu sehen:
Pferdebahnwagen Nr. 53 (rekonstruiert aus vl 7071), der G 777, K 2380,
G4 345, B-Zug 51+1401+1482, D 4301, A 25+k5 3984, nochmals der B-Zug
bereits bei der Rückfahrt von der Oper, C1 141+c1 1241 und der D 244.
Blick auf die Bühne vor dem Rathaus, flankiert von Fotos des 2380 und
des 314. Am mittleren Bild sieht man die mit dem Äußeren des neuen
U-Bahnzuges dekorierten Verkaufsstände, in der Mitte der
Freiluft-Gastgarten mit Tischen und Bänken. Auf dem letzten Bild ist das
Video über den eben zu Ende gegangenen Festzug zu sehen, welches aber
leider auch nur von Musik untermalt wurde.
So wie auf den Fotos oben, präsentierte sich die Jubiläumsparade für die
oft von weit angereisten Zuschauer. Die Züge fuhren durch die
Menschenmassen und kaum jemand sah wirklich etwas. Personen, welche bis
auf wenige Zentimeter neben den Fahrzeugen standen, teilweise sogar aus
dieser Entfernung fotografierten (um wahrscheinlich einen bestimmten
Schrauben im Bild festzuhalten) machten ein Festhalten der Parade
unmöglich. Wer nicht bei der Zu- und Abfahrt der Züge zu der
Veranstaltung fotografieren konnte, ging ohne vernünftige Fotos wieder
nach Hause.
Leider hat die Organisation der wirklich interessanten Fahrzeugparade
nicht Rechnung getragen - zum Beispiel wäre ein abgesperrter Bereich,
der den Abstand zum Fotografieren ermöglicht hätte (wie bei bisherigen
Veranstaltungen üblich), ein nicht allzu großer Aufwand gewesen) - und
so ging die Veranstaltung vor dem Rathaus - dem offiziellen
Veranstaltungsort - in lauter Musik kommentarlos unter.
Um ca. 13.00 Uhr startet die Jubiläumsparade beim Schottentor, die
Fahrzeuge fuhren zuerst über das Gleis der Linie 2 zum Rathaus, weiter
zum Parlament und über den Ring bis zur Schleife Karlsplatz.
Von dort zurück am Gleis der Linie 1 über Ring –
Parlament – Rathaus bis zum Schottentor, wo sich die Parade um ca. 14.45
Uhr auflöste.
Insgesamt 45 Fahrzeuge von einst und jetzt gaben einen Überblick über
die Fahrzeugentwicklung der letzten 100 Jahre bei den "Wiener Linien".
Eine Pferdetramway aus dem Jahr 1868 war dabei ebenso vertreten sein wie
verschiedene Generationen der elektrischen Straßenbahn und Stadtbahn
(Baujahre von 1901 bis 2003) sowie des Autobusbetriebes (Baujahre 1949
bis 2003).
Bei der Fahrzeugparade waren folgende Wagen eingesetzt:
- Jubiläumstriebwagen G2 (Gaw) 2003 -
ehemaliger Ausflugstriebwagen für Stadtrundfahrten
- Pferdetramway WT 53
- G 777 + u2 3802 - Stückzahlgrößte zweiachsige
Triebwagentype Baujahr 1900 mit Kobelverglasung
- K 2380 + s2 1504 - Achtfenstriger zweiachsiger
Triebwagen Baujahr 1912 mit ehemaligem Pferdebahnwagen
- M 4082 + m2 5200 + m3 5412 - Großer
zweiachsiger Dreiwagenzug Baujahr 1928-29
- D1 314 - Kleiner Triebwagen mit
Holzkobel-Fahrerstandverglasung
- Benzindraisine BD 6120
- Stadtbahnzug der Linie 60 N 2714 + n1 5814 + n1
5786
- Umbautriebwagen G4 345 - Umbaujahr 1948 aus Type G -
Baujahr 1900
- "Schnauzenbus“ OGW
- Kriegsstraßenbahnwagen ("Heidelberger") A 25 + k5
3984
- "Schnauzenbus“ 5GF
- „Zischer“ B 51 + b 1401 + b 1482 - die ersten
Nachkriegs-Neubauzüge am Ring
- Großraumzug C1 141 + c1 1241
- Erster Wiener Gelenktriebwagen D 4301
- Bus U 10
- K 2283 + c3 1110 - sogenannter „Halbstarker“ - alter
Triebwagen + moderner Großraumbeiwagen 1. Generation
- Doppeldeckerbus DD 2FU
- L 502 + l 1702 + l 1776 - Moderner zweiachsiger
Dreiwagenzug mit schaffnerlosen Beiwagen
- F 746 + l3 1840 - Vierachsiger Gelenktriebwagen +
zweiachsiger Beiwagen
- E1 + c4 - Sechsachsiger Gelenktriebwagen
mit vierachsigem Großraumbeiwagen 2. Generation
- „Donaubus“ GU 230 - Gelenkbus, der beim Reichsbrückeneinsturz
am 1.8.1976 „baden“ ging.
- Citybus
- E2 + c5 - Sechsachsiger
Gelenktriebwagen mit vierachsigem Großraumbeiwagen 3. Generation
- Normalbus LU
- Niederflurtriebwagen ULF-Type A
- Niederflurbus NL
- Niederflurtriebwagen ULF-Type B
- Niederflur-Gelenkbus NGZ
- Parade-Abschluß D 244 - Triebwagen mit offenem Fahrerstand -
Baujahr 1901
Das „Wiener Straßenbahnmuseum“ war am Wochenende des 20.-21.September
2003 wegen der Vorbereitungsarbeiten zur Jubiläumsparade geschlossen!
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Das WTM beim
Wiener Ferienspiel 2003
„wienspielt“

Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!
Die Teilnehmer genossen sichtlich die Fahrt bei
schönem Wetter und offenen ganz herablassbaren Fenstern im historischen
Triebwagen.
Am Freitag, dem 18. Juli 2003 war das Wiener Ferienspiel - eine
Initiative der Stadt Wien - Gast bei der Sammlung "Wiener
Tramwaymuseum". Im Rahmen des Bezirksferienspiels organisierte die
Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus für die jüngsten Bürger des
Bezirks eine kurze Fahrt vom Betriebsbahnhof Rudolfsheim zum Westbahnhof
und wieder zurück, um die Unterschiede zwischen der modernen Straßenbahn
der Gegenwart mit Niederflurwagen und schaffnerlosem Betrieb und der
Tramway der Vergangenheit mit Schaffnerbesetzten Zweirichtungswagen zu
zeigen und ein wenig über die Geschichte der Wiener Tramway, welche
heuer die hundertste Wiederkehr ihrer Kommunalisierung feiert, zu
erfahren. Zum Einsatz kam der Triebwagen Type L1 Nummer
2597. Als Andenken konnten alle Teilnehmer einen original gelochten
Fahrschein aus der Zeit von 1951 bis 1955 mit nach Hause nehmen. 
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„Lange Nacht der
Museen“
Zubringerdienst mit historischen
Straßenbahnzügen
der Betriebsgemeinschaft WTM - VEF
zum Wiener Straßenbahnmuseum
Samstag, den 5. Oktober 2002
von etwa 18.00 Uhr ab Ring / Schottentor bis
1.00 Uhr Nachts
im 30-Minuten-Intervall
Die Strecke führt in einem Rundkurs von der
Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18 -
Schlachthausgasse - Rennweg - Strecke 71 - Grillgasse -)
Schwarzenbergplatz - (über Schubertring - Parkring -
Franz-Josefs-Kai) Schwedenplatz
[U1]
[U4]
- (Kai -Schottenring - Börse) - Schottentor /
Universität [U2]
- (Rathaus - Burgtheater - Parlament) -
Dr.Karl-Renner-Ring / Bellaria
[U3] (vorbei an den Museen und Burgtor) -
Staatsoper [U1][U2][U4]
- (Kärntnerring) - Schwarzenbergplatz -
Rennweg / Schlachthausgasse -
Grillgasse - Rennweg / Schlachthausgasse -
zurück zur Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum,
wobei nur die oben rot bezeichneten Haltestellen
zum Ein- und Aussteigen verwendet werden dürfen.

Unser Heidelberger A Nr. 1 neben dem Buszubringer in
der Schlachthausgasse
Zum Vergrößern bitte aufs Bild
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Eine Tramway am
Stephansplatz !
Manner-Tramway beim
Steffl-Fest
Von 19. bis 23. April 2002 fand am Wiener Stephansplatz, aus Anlass
des 50 Jahr-Jubiläum der Wiedereröffnung des Wiener
Stephansdomes nach der Zerstörung zu Ende des 2. Weltkrieges, zum
ersten mal der "Dom-Kirtag" zu Gunsten des Stephansdomes statt. Die
Firma "Manner" als langjähriger Sponsor
des Domes (der Gehalt eines Steinmetzes der Wiener Dombauhütte wird
nun schon seit 25 Jahren von der Firma "Manner"
bezahlt), hatte die Idee einen der
Manner-Tramwaywagen
als Verkaufsstand zum Vertrieb von
Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufzustellen. Nach
Genehmigung durch die zuständigen Magistratsabteilungen und die Direktion
der Wiener Linien wurde der Manner-Beiwagen
Type k3 Nummer 1620 am Abend des 17. April mit einem
Straßenroller der ÖBB, Geschäftsbereich Nostalgie, über die äußere
Mariahilfer Straße, den Gürtel, Roßauer Lände, Franz-Josefs-Kai,
Salztorgasse, Vorlaufstraße, Marc-Aurel-Straße, Tuchlauben, Brandstätte,
zum Stephansplatz überstellt. Während der gesamten Veranstaltung blieb der
Beiwagen auf dem Straßenroller, sodass das Auf- und Abladen im
Heimatbahnhof Rudolfsheim erfolgen konnte. Dank der guten Zusammenarbeit
der Mitarbeiter von ÖBB und WTM verlief sowohl der Hin- als auch der
Rücktransport problemlos.
Die Veranstaltung insgesamt war ein überragender Erfolg, sodass der Wunsch
nach einer Wiederholung geäußert wurde.

Der Manner-Beiwagen Type k3
Nr. 1620 bereit zur Abfahrt im Bahnhof Rudolfsheim (Bild links).
Der Transport auf der Tuchlauben (Bild rechts).

Einbiegen in die Brandstätte (Bild links). Genaues Hinschieben auf den
Zielpunkt auf dem Stephansplatz (Bild rechts).

Der Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Dr. Michael Häupl,
der Landeshauptmann von Niederösterreich Dipl-Ing. Dr. Erwin Pröll,
der Dompfarrer der Pfarre Sankt Stephan Kan. Mag. Anton Faber und
der Präsident der Wirtschaftkammer Wien Kommerzialrat Sen. h.c. Walter
Nettig unterstrichen durch ihre Anwesenheit die Bedeutung der
Veranstaltung (Bild links). Der Initiator der
Manner-Tramway auf dem Stephansplatz,
Manner-Prokurist Otto W. Riedl beim ersten Schluck des frisch
gezapften Steffl-Bräu (Bild rechts).
Ständige Kulisse: Unser 1620.

Noch nie stand ein Wiener Tramwaywagen auf dem Wiener Stephansplatz.

Nach Ende des Festes am Abend des 23. April. Der Straßenroller ist
durch die Bühne verdeckt und stört so überhaupt nicht (Bild links). Am
nächsten Tag nach Demontage der Bühne wieder bereit zum Rücktransport
(Bild rechts).
Rücktransport am 24. April. Die Tramway vor dem Riesentor des
Steffls.

Eine Straßenbahn in der Rotenturmstraße. Das gab's noch nie!

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Straßenbahn-Post:
Sonderpostbeförderung mit dem WTM

Im Rahmen der "Numiphil 2002" in
der Wiener Börse wurde am 16. März 2002 auch eine
Sonderpostbeförderung
mit einem historischen Zug aus der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum"
durch die POST AG durchgeführt. Das linke Bild zeigt den "Personenzug mit
Postbeförderung" 2319 mit 3964 des WTM, das rechte Bild den
offiziellen Vertreter der Post AG mit dem Postgut.

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Das war der
»Tramwaytag 2001«
im "Wiener
Straßenbahnmuseum"
im ehemaligen Betriebsbahnhof Erdberg
am Samstag, 9. Juni 2001 von 10 bis
16 Uhr.
Die Remise
Erdberg
war am 3. Juli
2001
nämlich
100 Jahre alt.

Am 3. Juli 1901 wurde die Remise Erdberg von der "Bau- und
Betriebsgesellschaft für städtische Straßenbahnen in Wien" (BBG) eröffnet,
die die am 7. November 1889 eröffnete Wagenhalle Erdbergstraße für die
Pferde-Tramway der "Wiener Tramway-Gesellschaft" (WTG) ersetzte.
Aus diesem Grund haben wir heuer den Wiener
Tramwaytag in Erdberg gefeiert.
Auch 35 Jahre
Sammlung "Wiener Tramwaymuseum", welche sich jetzt
seit 15 Jahren im
"Wiener Straßenbahnmuseum" der "Wiener Linien" befindet, war ein
Grund dafür !

Die Eröffnung des Tramwaytages 2001 erfolgte stilecht durch den
Direktor der Wiener Linien Herrn Dipl-Ing. Günther Grois, assistiert
von der beliebten Moderatorin Elisabeth Vitouch, vom
Hilfstriebwagen GP 6408 aus, welcher als Bühne diente (Bild links).
Der Andrang zu den Demonstrationsfahrten "rund ums Museum" mit den beiden
ältesten - "Hundertjährigen" - Museumstriebwagen D 244 und
G 777 (Bild rechts).
Neu im Museum: Triebwagen 244 mit offenen Plattformen
Gezeigt wurde auch der
neu rekonstruierte Triebwagen Nummer 244 der Type D -
erstes Baujahr 1899 - welcher wieder aus dem Salzstreubeiwagen sz1
7174 entstanden und betriebsbereit ist.
Einzelheiten weiter unten!
Zubringerverkehr mit
historischen Straßenbahnwagen
Wie bei jedem Tramwaytag wurde auch heuer
wieder von der Betriebsgemeinschaft WTM-VEF ihr bereits zur Tradition
gewordenen Zubringerdienst mit sechs historischen Zweiwagenzügen im 15
Minuten-Intervall durchgeführt.

Der Zubringerdienst der Betriebsgemeinschaft
WTM-VEF vor der Abfahrt aus dem Heimatbahnhof Rudolfsheim.
Die Strecke führte diesmal von der
Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18
Schlachthausgasse - Landstraßer Gürtel) - Schleife
Südbahnhof - (über die Strecke 69 [Linie D] Prinz-Eugen-Straße) -
Schwarzenbergplatz - von dort wieder zum
Südbahnhof - zurück zur Remise Erdberg
/ Wiener Straßenbahnmuseum.

Der Zubringerdienst mit dem WTM-Zug Type
A Nr. 1 + m3 Nr.
5417 neben dem WTM-Ausstellungstriebwagen Type G Nr. 777 (Bild
links) und der WTM-Zug Type M Nr. 4148 + m3
Nr. 5311 neben dem neuen Ausstellungstriebwagen Type
D Nr. 244 (Bild rechts).
Da es sich um keinen Linienverkehr handelte waren nur die Haltestellen
Schwarzenbergplatz, Südbahnhof und
Remise Erdberg/ Wiener
Straßenbahnmuseum zum Ein- und Aussteigen vorgesehen.
Wiener
Straßenbahnmuseum bei der Kulturveranstaltung"Lange Nacht der Museen"
An diesem Tag beteiligte sich auch das "Wiener
Straßenbahnmuseum"
an der Kulturveranstaltung "Lange Nacht der Museen" und daher
wurde der
Zubringerverkehr über die ursprünglich auch für den Tramwaytag
vorgesehene Strecke über den Ring von etwa 18.00 bis 1.00 Uhr des
Folgetages im 30-Minuten-Intervall geführt.
Die Strecke führte von der
Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum (über die Strecke 18
Schlachthausgasse - Landstraßer Gürtel) - Schleife
Südbahnhof - (über die Strecke 69 [Linie D] Prinz-Eugen-Straße) -
Schwarzenbergplatz - (über Schubertring - Parkring) -
Stubentor [U3]
- (Franz-Josefs-Kai)
Schwedenplatz
[U1]
[U4]
- (Kai -Schottenring - Börse) - Schottentor /
Universität [U2]
- (Rathaus - Burgtheater - Parlament) -
Dr.Karl-Renner-Ring / Bellaria
[U3] (vorbei an den Museen und Burgtor) -
Staatsoper [U1][U2][U4]
- (Kärntnerring) - Schwarzenbergplatz -
Südbahnhof - (Gürtel - Schlachthausgasse)
zurück zur Remise Erdberg / Wiener Straßenbahnmuseum,
wobei nur die oben rot bezeichneten Haltestellen zum Ein- und Aussteigen
verwendet werden durften.

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Der neue alte D-Triebwagen 244
"Gut Ding braucht
Weile". Dieses Sprichwort gilt auch für unseren neuen
Triebwagen 244 der alten Type D - erstes Baujahr 1899. Diese
Rekonstruktion war bereits bei Gründung der Sammlung im Jahre
1966 vorgesehen. Damals war der ehemalige d2-Beiwagen
5025 - mit Regenleisten erhalten geblieben - zuletzt
Salzstreubeiwagen sz1 7176, dafür ausgewählt worden.

Bei den Vorbereitungen zur Rekonstruktion wurde jedoch
festgestellt, dass der Wagenkasten des 7176 in einem solch
schlechten Zustand war, dass er das Abheben vom Untergestell
nicht ausgehalten hätte. Daher wurde der am 10.9.1973 vom WTM
gekaufte (und im Jahre 1981 "wegen Platzmangels im Netz der WVB"
an die Museumstramway Mariazell abgegebene),
Salzstreubeiwagen 7174 ex d2 5110 - umgebaut aus
dem Triebwagen D 244 - als der besser zur
Rekonstruktion in den D-Triebwagen geeignete Wagen, ausgewählt.
Das der Wiener Type D gleichartige
Peckham-Fachwerklaufgestell stammt vom Grazer
Lastbeiwagen Nr. L 3, vormals entnommen aus einem Grazer
Triebwagen der Serie 80-88, welches das WTM seinerzeit für
diesen Rückbau von den Grazer Verkehrsbetrieben gekauft hat. Der
Radstand des Fahrgestells musste wieder auf 1800 mm verkürzt,
ein neues Bremsgestänge hergestellt und passende Motore
eingebaut werden. Die Fahrschalter der Type Union B8 entsprechen
dem Stand der Technik dieser Zeit und mussten wieder in einen
sicheren funktionsfähigen Zustand gebracht werden.
Damit entstand ein wahres Juwel, auf das man wirklich Stolz sein
kann.

Der rekonstruierte D 244 noch ohne fertiger Beschriftung (Bild
links) und bei der Fahrt "rund ums Museum" am Tramwaytag
2001 in der Schlachthausgasse mit Besuchern der Veranstaltung
(Bild rechts). Ein wahres Schmuckstück.
Die Rekonstruktion des Fahrzeuges, welches dem Wiener
Straßenbahnmuseum endlich einen Personen-Triebwagen mit
gänzlich offenen Plattformen bescherte, führte in bewährte Weise
die osteuropäische Vertragswerkstätte der "MT
Eisenbahnbedarf HandelsgmbH" (Geschäftsführer Alfred
Fleissner) durch, die bereits die erfolgreichen
Rekonstruktionen des Pferdebahnwagens Nr. 53 (Baujahr
1868) aus dem Klappdeckelwagen vl 7071, sowie des D1-Triebwagens
Nr. 314 mit Holzkobelverglasung aus dem WLB-Hilfstriebwagen
02 (System Gebus) durchführte.
Und ein Jubiläum feierte der D 244 auch noch. Auch er wurde vor 100
Jahren - im Jahre 1901 in Betrieb genommen.

Wiens erste elektrische Garnitur: Triebwagen Type A & Beiwagen Type q
Eine weitere Sensation, welche
hoffentlich auch bald als Dauerleihgabe im Wiener Straßenbahnmuseum zu
bewundern sein wird, ist die Auferstehung der bereits als verloren
geglaubten ersten elektrischen Garnitur Wiens aus dem Jahre 1897.
Durch die Rekonstruktion eines aufgefundenen Original Wiener A-Fahrgestell
und des dazugehörenden q-Beiwagen, welcher als Gartenhaus endete, konnte
von der selben Werkstätte, die die obigen Wagen wiederherstellte, der
A-Triebwagen Nr.7m - gebaut 1896 in Graz - und des Beiwagen
Type q BBG-Nummer 1020 (gebaut 1884 in Simmering als
Pferdebahnwagen der WT Nr. 623 - BBG Type q Nr. 1020 - WStB
Nr. 1446, im Jahre 1917 an die Grazer Straßenbahn abgegeben) für die
Nachwelt gerettet
werden.

Der A-Triebwagen 7m vor der Fertigstellung in der
Werkstätte und am Eröffnungstag in seiner ganzen Schönheit.

Der A 7m auf der neu elektrifizierten Strecke und
das Wageninnere.

Der q-Beiwagen als erste Beiwagentype für den elektrischen Betrieb in Wien
im Jahre 1897. Auch ein Schmuckstück.
Wer die Wagen in natura besichtigen wollte, konnte
es am ersten elektrischen Betriebtag der
Museumstramway Mariazell, am 16. Juni 2001 ab 10 Uhr, wo die
Garnitur der Öffentlichkeit in Betrieb vorgestellt wurden. Das große Fest
wurde zum 25 jährigen Jubiläum der Museumstramway
Mariazell unter dem Motto "Tram Tam Tam" veranstaltet!
Und niemand wurde enttäuscht. Trotz schlechtem Wetter, konnte man die
vorbildliche Rekonstruktion dieser für die Darstellung der Geschichte der
Wiener Tramway bisher fehlenden Ausstellungsstücke im Betrieb bewundern.

Ältester Originaltriebwagen der Wiener Tramway
feiert auch ein 100-Jahr-Jubiläum

Der G 777 in seinem alten Heimatbahnhof im Wiener
Tramwaymuseum in Ottakring und bei einer Jubiläumssonderfahrt am
Franz-Josefs-Kai.
Auch unser Triebwagen Type G Nummer 777, der älteste in nahezu
der Ursprungsform erhalten gebliebene Triebwagen der Wiener Tramway,
feiert das Jubiläum der Inbetriebnahme vor 100 Jahren !
Gebaut im Jahre 1900 in der Grazer Wagen- und Waggonfabrik
Johann Weitzer, als einer von 520 Stück Triebwagen der Type G, wurde er am
28. Dezember 1900 an die Bau- und Betriebsgesellschaft für städtische
Straßenbahnen in Wien übergeben, aber erst am 29. Mai 1901 in den
Linienbetrieb genommen. Im Jänner 1907 erhielt er die neuen
Dachliniensignallampen, 1909 einen Stromzähler und als
Schutzeinrichtung neue Fangkörbe, und schließlich wurde 1915 die
Unterleitungseinrichtung ausgebaut.
Im Juli 1923 wurde die Fenstereinteilung von zwei großen und
vier kleinen Fenster auf acht Fenster umgebaut (sogenannte
"Säulenvermehrung") und 1929 wurden dann die ursprünglich komplett
offenen Plattformen mittels der
sogenannten "Kobelverglasung" - eine vorstehende Verglasung - um
Platz für die Handbremskurbel, ohne die Plattform verlängern zu müssen, zu
haben - geschlossen und in dieser Form am 21. November 1929 in
Betrieb gesetzt. Im Dezember 1931 wurden die eingebauten Motore der Type
D17/22 durch stärkere der Type D78 und die alten Union-Fahrschalter Type
Ba durch solche der Type L ersetzt. Im Februar 1939 erhielt er, nach
Vorarbeiten (Kabelverlegung) bereits im Oktober 1938,
Fahrtrichtungsanzeiger und im November 1939 wurde die doppelte
Sandstreueinrichtung vorbereitet.
In den letzten Kriegstagen erlitt er im Bahnhof Koppreiter einen
Bombenschaden, welcher im Juni 1945 in der Hauptwerkstätte Rudolfsheim
repariert wurde. Im Jahre 1952 bekam er dann eine größere
Kastenausbesserung.
Per 1. Jänner 1960 wurde er noch, zur Freimachung von Nummerngruppen
für Neubaufahrzeuge in 4777 umnummeriert und schließlich am 15. Dezember
1961 aus dem Betriebstand ausgeschieden. Er zählt zum Grundstock der
Sammlung "Wiener Tramwaymuseum", welcher sofort nach Gründung der Sammlung
in den Inventarstand übernommen wurde.
Für die Jubiläumsfeier "100 Jahre Wiener Tramway" im Jahre 1968
wurde er in den Zustand von 1929 rekonstruiert und für diese Feier auch
die Fahrtrichtungsanzeiger entfernt, welche für die folgenden
Sonderfahrten des WTM wieder montiert wurden.
Sein Betriebsleben verbrachte er auf fast allen Linien Wiens. So waren
seine Heimatbahnhöfe bis zu seiner Verglasung Hernals, Wienzeile,
Vorgarten, Grinzing, Gürtel, Floridsdorf, Währing, Favoriten, Simmering,
Erdberg, Brigittenau und Favoriten. Nach dem Umbau war er in Rudolfsheim,
Ottakring, Breitensee, Meidling, Speising und Koppreiter. Der Reparatur in
der Hauptwerkstätte in Rudolfsheim folgten Betriebsjahre in Hernals,
Floridsdorf, Koppreiter, Grinzing, Gürtel, Währing und schließlich im
letzten Betriebsjahr 1961 Favoriten, Floridsdorf und dann Abstellung in
Simmering, wo er aus dem Betriebsstand ausgeschieden wurde.

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Der Tramwaytag 2000 stand ganz im Zeichen der U-Bahn. Er war
also eigentlich ein "U-Bahn-Tag".
Der U-Bahn-Betriebsbahnhof Erdberg feiert nämlich heuer sein
10-jähriges Bestandsjubiläum.
Hier sind auch die U-Bahnzüge stationiert, die ab 2. Dezember
2000 auch auf der neuen U3-Strecke nach Simmering zum Einsatz
kommen.

Ein halbes Jahr vor der offiziellen Eröffnung bot sich den
Besuchern des Tramwaytages 2000 die einmalige Gelegenheit, bei
einer "Schnupperfahrt" die neue, drei Kilometer lange Strecke
kennen zu lernen.

Und auch die genaue Besichtigung des neuen U-Bahnzuges mit
durchgehenden Innenraum war möglich.
Weiters waren U-Bahn-Hilfs- und Sonderfahrzeuge ausgestellt,
welche Fahrgäste üblicherweise nicht zu Gesicht bekommen.

Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!

Der bereits zur Tradition gewordene Zubringerdienst der
Betriebsgemeinschaft WTM - VEF zum Tramwaytag, diesmal zur
zukünftigen Endstation der U3 und Umsteigestelle "Simmering
Schnellbahn / U-Bahn", wurde mit sechs historischen
Tramway-Zügen vom "Reumannplatz U-Bahn" und "Kaiser-Ebersdorf
durchgeführt. Zum Unterschied zu den bisherigen Veranstaltungen
konnte aber nur in 6 Haltestellen ("Reumannplatz", "Grillgasse",
Simmering Schnellbahn / U-Bahn", "Zentralfriedhof 3.Tor", "Svetelskystraße"
und "Kaiser-Ebersdorf") ein- bzw. ausgestiegen werden, was
einiges Unverständnis bei den Besuchern des Tramwaytages
hervorrief.


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Das
war der Tramwaytag 1999
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25
Jahre Zentralwerkstätte der Wiener Linien
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Am 29. Mai 1974 eröffnete Bürgermeister
Leopold Gratz (Ehrenpräsident des Vereins "Wiener
Tramwaymuseum") in der Simmeringer Hauptstraße
252 auf einem damals 264.000 Quadratmeter großen Arial
eine neue Werkstätte für Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse,
welche die damalige Hauptwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe
in Rudolfsheim ersetzte.
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Aus
Anlaß des 25-jährigen Bestehens dieser weltweit
einmaligen Einrichtung lud die Zentralwerkstätte der
Wiener Linien am 19. Juni 1999 zum "Tramwaytag
1999" ein.
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Dabei
bot sich erstmals die Gelegenheit, einmal die Tätigkeit jener
Mitarbeiter der Wiener Linien, die sonst eher im Hintergrund
stehen, zu präsentieren. Im Zuge von Führungen konnten alle
Abteilungen der Werkstätte besichtigt werden.
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Gleichzeitig
war der 19. Juni auch der 60. Geburtstag des
Vorstandes der Gruppe Zentralwerkstätte Herrn Senatsrat
Dipl-Ing. Josef Michlmayr, welchem wir an dieser
Stelle nochmals herzlich gratulieren möchten.
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Der
Zubringerdienst von der Station "Reumannplatz" der
U-Bahn-Linie U1 zur "Zentralwerkstätte" in Simmering
mit historischen Straßenbahnzügen der Betriebsgemeinschaft
WTM-VEF, war diesmal, dank des idealen Wetters, besonders stark
frequentiert.

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Fahrten
zur Eröffnung des Technischen Museums Wien Am 19.
Juni 1999 fanden auch Fahrten zur Wieder-Eröffnung des
Technischen Museums Wien in der äußeren Mariahilfer Straße
statt. Dieser Zubringerdienst wurde von den Geschäftsleuten der
äußeren Mariahilfer Straße - ehemals "Kaiser-Allee"
genannt - finanziert, um so die Attraktivität dieser Wiener
Geschäftsstraße zu zeigen. Unter dem Motto "Wissenschaft
und Wirtschaft".

Als Besonderheit
war der Triebwagen der Type K Nr. 2319 - Baujahr 1912 im Zustand
des Jahres 1928 - aus der Sammlung "Wiener Tramwaymuseum"
solo eingesetzt.

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WTM
- Wiener Tramwaymuseum
Fahrzeugerhaltung, Dokumentation und Betriebsmuseum |
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