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Klicken Sie hier für nähere Informationen !
Sommer in Wien
in historischen Straßenbahnwagen
der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“
Bei Tag ...

... und Nacht.

Bei warmer Witterung können die Fenster bei unseren Wagen GANZ
geöffnet werden !
WTM -Tramway-Sonderfahrten
!
Die
WTM - Tramway-Sonderfahrten mit seinen historischen Straßenbahnzügen
sind aus Wiens Straßenbild nicht mehr wegzudenken
und bilden mit den historischen Bauten ein Ensemble, wie es die
meisten nur aus einem Geschichtsbuch kennen.

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WTM - Wiener Tramwaymuseum
Tramway-Sonderfahrten

Ing. Helmut
Portele Elisabeth M. Portele
Gründer und Vorsitzender
Kundenbetreuung historische Tramway-Sonderfahrten
der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ (WTM)

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Gertrude Fröhlich-Sandner
†
Kuratoriumvorsitzende
des Wiener Tramwaymuseum

Unsere Kuratoriumsvorsitzende und langjährige Freundin des
Wiener Tramwaymuseums ist am Freitag,
dem 13. Juni 2008 im 83. Lebensjahr von uns gegangen.
Gertrude Fröhlich-Sandner wurde am 25. April 1926 als
Gertrude Kastner in Wien geboren. Nach Volks- und Hauptschule
besuchte sie die Lehrerbildungsanstalt in Wien und schloss sie mit
der Volksschullehrerprüfung ab. 1946 begann sie ihre Tätigkeit als
Erzieherin bei den Wiener Kinderfreunden, 1947 wechselte sie in das
Landesbüro der Wiener Kinderfreunde und übernahm dort die Betreuung
des Hortsekretariates.
Ab 1948 war sie Volksschullehrerin, 1959 wurde sie in
Mariahilf
in den Wiener
Gemeinderat
gewählt, 1965 zur Stadträtin für Kultur, Schulverwaltung und
Sport ernannt und 1969 als erste Frau zur Vizebürgermeisterin und
Landeshauptmann-Stellvertreterin, ein Amt, das sie unter den
Bürgermeistern
Bruno Marek,
Felix Slavik
und
Leopold Gratz
ausübte.
Am 25. November 1972
wurde unsere Sammlung offiziell als „Wiener Tramwaymuseum“
von Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin Gertrude
Fröhlich-Sandner, „unserer Gerti“ eröffnet und damit die
ständige öffentliche Zugänglichkeit für die interessierten Wiener
und Besucher von außerhalb hergestellt.

Frau Vizebürgermeister und Kultustadträtin Gertrude
Fröhlich-Sandner bei der Eröffnungsrede im Wiener Tramwaymuseum
1979 übernahm Fröhlich-Sandner als Amtsführende Stadträtin die
Bereiche Bildung, Jugend und Familie.
1984 schließlich trat Gertrude Fröhlich-Sandner als Bundesministerin
für Familie, Jugend und Konsumenten-
schutz in die Regierung ein, der sie bis zu ihrer Pensionierung im
Jahr 1987 angehörte.
„Miteinander reden“ war stets die Devise ihrer politischen Arbeit,
getreu ihrer Überzeugung, dass „wo Worte fehlen, nur mehr die Gewalt
bleibt“.
Als Kulturstadträtin führte sie den Dialog mit den Besetzern von
Arena, Amerlinghaus oder Gassergasse. Die Rettung des
Spittelberg-Viertels ist ihr ebenso zu verdanken wie der Erhalt des
Raimundtheaters.
Fröhlich-Sandner gründete die „Streetworker“ und schuf
sozialtherapeutische Wohngemeinschaften. In ihrer Amtszeit wurden
auch die städtischen Heime umstrukturiert, anstelle von Schlafsälen
traten familienähnliche Kleingruppen.
Gertrude Fröhlich-Sandner war von 1969 an 21 Jahre lang
Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinder-
freunde und seit 1990 aktive Ehrenvorsitzende dieser Organisation.
Gertrude Fröhlich-Sandner war
immer für uns da und hat sich für unsere Anliegen eingesetzt.
Mit ihr verlieren wir eine echte Freundin.
Wir werden sie nie vergessen!

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Zum sechsten Mal:
Eine Tramway am Stephansplatz !
Vom 28. April bis 5. Mai 2008 fand der
Steffl-Kirtag am Wiener Stephansplatz statt. Die Firma Manner
als
langjähriger Sponsor des Domes - das Gehalt eines Steinmetzes der Wiener
Dombauhütte wird nun schon seit 30 Jahren von der Firma Manner
bezahlt - hatte wieder unseren Manner-Beiwagen als
Verkaufsstand zum
Vertrieb von Manner-Produkten zu Gunsten des Domes aufstellen lassen.
Die Überstellung des Beiwagens k3 Nummer 1620 fand diesmal
am Abend des 28. April mit einem Straßenroller der Firma
Prangl über die selbe
Strecke wie voriges Jahr statt. Während der gesamten Veranstaltung
blieb der Beiwagen - wie letztes Mal - auf dem Straßenroller, sodass das
Auf- und Abladen wieder im Heimatbahnhof Speising erfolgen konnte.
Dank der guten Zusammenarbeit von Prangl und WTM
verlief sowohl der Hin- als auch der Rücktransport am 5. Mai problemlos.



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Vor 50 Jahren: 17. Februar 1958
-
Erster Linieneinsatz des ersten österreichischen Gelenktriebwagens
Type D Nr. 4301

Der erste österreichische Gelenktriebwagen D 4301 bei seiner
Ausfahrt aus dem Wiener Tramwaymuseum in Ottakring im Jahre 1982
Gebaut 1957 von Waggonfabrik
Gräf & Stift FbNr.7614
unter Verwendung der Untergestelle der n1-Beiwagen 5782
und 5784,
welche 1926 von Simmeringer Waggonfabrik gebaut wurden.
Länge über Puffer: 21280 mm, Achsstand: 3600/10700/3600 mm,
Eigengewicht: 28875 kg, Leistung: 184 kW,
30 Sitzplätze / 91 Stehplätze.
Museumsfahrzeug seit 30.12.1974
Fahrzeugeigentümer: WTM -Wiener Tramwaymuseum
Rekonstruktionszustand 1958
Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
Unser Museumswagen Type D Nr.4301 war der erste
Straßenbahn-Gelenktriebwagen Österreichs. Zu seinem Bau wurden
die Fahrgestelle der Stadtbahn-Beiwagen n1 5782 und
5784 verwendet, welche am 23. Juli 1956 an Gräf & Stift zum
Umbau geliefert wurden. Die beiden, darauf neu in geschweißter
Stahlbauweise gebauten Wagenkastenteile entsprechen der Bauart der T2
und wurden durch ein schwebendes Gelenk mit waagrechten und
senkrechten Teleskopwänden nach dem Patent der italienischen Firma
Savigliano aus Turin verbunden.
Der
Wagen hat, wie die Type T2, elektro-motorisch
angetriebene Falttüren, einen festen Schaffnerplatz für Fahrgastfluß
von hinten nach vorne, Feinstufen-Nockenfahrschalter in
Winkelbauweise für Hebelbetätigung Type N56.5H, Rangierfahrschalter
Type RFS1957 im Heck, vier Motore der Type WD571 (ursprünglich Type
U158), elektrische Kurzschlußbremse als Betriebsbremse,
Druckluftbremse mit Pedalbedienung als Feststellbremse,
Schleuderschutzeinrichtung, Handbremse, Notbremspedal am
Schaffnerplatz, vier Schienenbremsmagnete mit je fünf Tonnen
Anpreßdruck, Druckluft- und Handbremse wirkend auf je vier
Bremsklötze pro Achse, wobei die Handbremse nur auf den ihr
zugehöriger Wagenteil wirkt, vier Entgleisungsventile, welche eine
Einbremsung beim Durchfahren von zu engen Kurven bewirkt.
Der
Fahrschalter war ursprünglich für wahlweise Hebel- oder
Kurbelbedienung eingerichtet, im Betrieb wurde dann allerdings nur
der Hebel verwendet.
Der
Gelenktriebwagen D 4301 wurde am
3. Juli 1957 von Gräf
& Stift an die Hauptwerkstätte ausgeliefert, am 16.8.1957 offiziell
übernommen und am 20. August 1957 für Probefahrten durch Ewv nach
Favoriten überstellt. Am 14. Dezember 1957 kam er nach Erdberg für
Probefahrten auf den Strecken 80/81 und schließlich am 2. Jänner
1958 nach Simmering, wo er erstmal unter großer Anteilnahme von
Bevölkerung und Presse am 17. Februar 1958 auf der Linie 71
eingesetzt wurde.

Am
8. August 1960 wurden die Motore der Type U158 gegen WD571
und die Vielfachkupplungsdosen ELIN ED10 gegen ED16 getauscht. Auch
erhielt er das Zweisicht-Dachsignal auch am Heckteil.
Am
12. August 1960 kam er zum Bahnhof Währing, am 31.8.1960 aber wieder
nach Simmering, um am 5.10.1960 wieder in Währing zu sein, aber
am 14. Dezember 1961 nach Floridsdorf überstellt zu werden.
Am
22. März 1962 kam er wieder zurück nach Währing, wo er bis zu seiner
Ausscheidung aus dem Betriebsstand und der Übernahme durch das WTM
blieb.
Der Prototypwagen D 4301 wurde offiziell am 30.12.1974 vom WTM
übernommen.
Nach dem Muster des Prototypwagens 4301 wurden in den Jahren 1959
und 1960 noch 15 fast gleichartige Wagen mit der Typenbezeichnung D1
und die Betriebsnummern 4302-4316 beschafft. Augenfälliger
Unterschied zwischen den Typen D und D1 ist eine
dreiteilige Hecktüre bei der Type D1.
Die
sehr schweren Fahrzeuge waren in der Folge ausschließlich im
Betriebsbahnhof Währing beheimatet, wo sie auf den
Linien 41, 42, 9 und E2
verwendet werden. Obwohl ursprünglich der Betrieb mit einem c2
oder c3-Beiwagen vorgesehen war, wurden die D, D1,
wegen des Überschreitens der Zuglänge von 35 Metern immer nur als
Solotriebwagen eingesetzt.
Am
20.7.1976 wurde als Serien-D1 der Wagen Nr.
4310 in den Stand des WTM übernommen. Der 4310 wurde per
30.6.1982, im Zuge der von den Verkehrsbetrieben angeordneten
Wagenreduzierung wegen Platzmangels, an den Verein
AOT-Arbeitsgemeinschaft Oldtimertramway abgegeben, welcher ihn am
18.4.1984 wieder an das WTM zurückstellte, wo er wieder in den
WTM-Betriebswagenstand aufgenommen wurde. Eine Abstellung und
Inbetriebnahme beim WTM wurde von den Verkehrsbetrieben verhindert.
Der
Wagen war seit der offiziellen Ausscheidung aus dem WTM im Bahnhof
Simmering im Freien und später bis 1986 in Erdberg abgestellt.
Daraufhin kam er wieder nach Simmering auf das Freigelände. Dort
rostete er vor sich hin und durfte nicht betreut werden, bis er
schließlich in der Zentralwerkstätte verschrottet wurde.

Unsere
Geburtagskinder:
Zum 80.
Geburtstag gratulieren wir
dem Motorwagen Type M
Nr. 4048,
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Motorwagen Type M Nr. 4077,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 17.09.1981, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Motorwagen Type M Nr. 4078,
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug
im Wiener
Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5194
gebaut 1928 in den Lohner Werken,
Museumsfahrzeug
seit 15.12.1978, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5200
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 24.12.1975, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5210
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 19.1.1979, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m2
Nr. 5211
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1974, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5311
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 30.12.1972, WTM-Betriebsfahrzeug
dem Beiwagen Type m3
Nr. 5337
gebaut 1928 in der Waggonfabrik Simmering,
Museumsfahrzeug
seit 20.11.1976, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
Zum 100.
Geburtstag gratulieren wir
dem Kabeltrommelwagen Type kt
Nr.7131
gebaut 1908 in der Hauptwerkstätte der
Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen, Rudolfsheim,
Museumsfahrzeug
seit 29.10.2002, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
Zum 140.
Geburtstag gratulieren wir
dem zweispännigen
Pferdebahn-Sommerwagen
Nr. 53
gebaut 1868 bei Spiering, Wien-Leopoldsstadt, Taborstraße
Museumsfahrzeug
seit 19.01.1979, WTM-Ausstellungsfahrzeug im Wiener
Straßenbahnmuseum
Details über die
Museumsfahrzeuge finden Sie unter
Ausstellungsfahrzeuge und
Betriebsfahrzeuge

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Jubiläen im
Jahre 2008:
Vor 40
Jahren am 11. Mai 1968:
Jubiläumsfestzug und Ausstellung
„100 Jahre Wiener Tramway“
Vor 35 Jahren
am 13. Mai 1973:
1. Tramway-Stadtrundfahrt „Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)
Vor 30 Jahren
am 24. Juni 1978:
Jubiläumsfestzug „75 Jahre Städtische Straßenbahnen“
Vor 25 Jahren
am 10. Juli 1983:
Jubiläumsausstellung
„80 Jahre Städtische Straßenbahnen“
im Wiener Tramwaymuseum in Ottakring

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1907 - 2007:
100 Jahre „Rund um Wien“
Vor 35 Jahren am 13. Mai
1973:
1. Tramway-Stadtrundfahrt
„Rund um Wien“
durch das Wiener Tramwaymuseum (WTM)
Wegen der immer größer werdenden
Beliebtheit der Straßenbahn und um den Besuchern die
Sehenswürdigkeiten Wiens zeigen zu können, wurden in den
Jahren 1907 bis 1914 Stadtrundfahrten mit besonders hiefür
gebauten „Exkursions- und Ausflugswagen“ auch „Salonwagen“ genannt,
durchgeführt.
Die vier großen bogenförmigen Seitenfenster und die transportable
Sitzgelegenheiten im Wageninneren boten gute Sichtverhältnisse und
Bequemlichkeit, wobei der Galawagen Nr. 2001 besonders luxuriös
ausgestatten war und daher für Eröffnungsfahrten und besonders
wichtiger Fahrgäste eingesetzt wurde.
Das Interesse an diesen Sonderfahrten war so groß, dass man
nicht weniger als sieben Triebwagen und fünf gleich aussehende
Beiwagen dieser Sondertype beschaffte und zwei weitere Wagen für
diese Fahrten adaptierte. Der Erste Weltkrieg setzte diesen
Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien“ am 4. August 1914 ein jähes
Ende.
Am 26. August 1907, also vor über 100 Jahren, war die
allererste der „Wiener Rundfahrten“ mit den neu beschafften
Ausflugstriebwagen der Type AW Nr. 2001-2004 vom Neuen Markt aus. Ab
dem Jahre 1909 war der Abfahrtspunkt beim Liebenberg-Denkmal
gegenüber der neuen Universität. In diesem Jahr wurde auch mit dem
2101 ein weiterer AW-Triebwagen und im selben und folgenden Jahr
fünf gleich aussehende Beiwagen Type aw Nr. 1277-1279 und 3405-3406,
gebaut. Den Abschluss bildeten die beiden 1912 gebauten
AW-Triebwagen Nr. 2281-2282. Die Wagen wurden im Jahre 1913 in der
Nummerngruppe AW 76 bis 82 und aw 1277 bis 1281 zusammengefasst.
Zusätzlich wurden im Jahre 1910 die normalen Triebwagen der Type G2
Nr. 2075 und der Mitteleinstiegbeiwagen Type h Nr. 3001 zu
Salonwagen (Ausflugswagen) adaptiert.
Alle Excursionswagen wurden in den Jahren 1925, 1931 und 1937 für
den normalen Linienverkehr umgebaut und bei allen Wagen, außer bei
drei aw-Beiwagen 1277 bis 1279, später mit den Nummern 3198 bis
3200, die Plattformen verglast.

Der erste Serien-Ausflugswagen AW Nr.2002 jetzt Schulwagen GS
Nr.6857 und der AW 2004, dahinter der 2002 bei der Abfahrtsstelle
Liebenberg-Denkmal gegenüber der Universität bei den
"Salonwagenfahrten" RUND UM WIEN vor dem ersten Weltkrieg. Die
Fahrten gab es von 1907 bis 1914 und waren bei Einheimischen und
Besuchern sehr beliebt.
Außer bei einigen Sonderfahrten, wie für den
Jockey-Club in die Freudenau und bei der Wiener Herbstmesse 1921 und
Frühjahrsmesse 1922, blieben die Ausflugswagen nach Einstellung der
regelmäßigen Stadtrundfahrten 1914 bis zur ihrer Adaption zu
Linienfahrzeugen in den Jahren 1925 und 1931 abgestellt.
Erst im Jahre 1973,
also nach 59 Jahren, wurde diese einzigartige
Tourismus-Attraktion
durch das Wiener Tramwaymuseum wieder aufgenommen.
Als erfreuliche Renaissance der schon in der „guten,
alten Zeit“ der Donaumonarchie veranstalteten „Salonwagen“-Stadtrundfahrten
, fuhr ein historischer Straßenbahnzug aus dem Wiener
Tramwaymuseum jeden Sonntag von Anfang Mai bis Ende Oktober
vom Karlsplatz zum Schloss Belvedere (Führung durch den Park), über
die Wiener Ringstraße, in den Prater (Führung mit Riesenrad,
Liliputbahn und Vergnügungspark), zum Schloss Schönbrunn (mit
Kurz-Führung) und zurück über Mariahilferstraße und Stiftsgasse zum
Karlsplatz. Ein geprüfter Fremdenführer
informierte über alle interessanten Bauwerke entlang der Fahrtroute
und erzählte auch sonst noch Wissenswertes „Rund um Wien“.
Offizielle Eröffnungsfahrt
der WTM-Tramway-Stadtrundfahrten „Rund um Wien" mit Bürgermeister
Felix Slavik, Vizebürgermeisterin Gertrude Fröhlich-Sandner und
Stadtrat Franz Nekula am 20. Mai 1973,
nachdem bereits eine Woche vorher, am 13. Mai 1973, eine spezielle
Pressefahrt für die Fotoreporter stattfand.
Anfangs wurden diese Fahrten mit dem
ehemaligen Ausflugswagen Nr. 2101 mit nahezu in Originalzustand
rekonstruiertem Innenraum mit Original-Korbstühlen und zwei
Beiwagen der Type d2 Nr. 5032 und 5064 durchgeführt,
da "normale" Altwagen noch zu unattraktiv gewesen wären. Später
wurden zur Schonung der Korbsessel des Salonwagens die Wagen Type
Gaw Nr.2003 (ex AW mit Längsbänken) und Type H Nr.
2215 mit Beiwagen Type u2 Nr. 3832 und als
„Verstärker“ der vom WTM rekonstruierte K Nr. 2380 (alle noch
ohne Schienenbremse) eingesetzt und schließlich bis zur Übernahme
dieser planmäßigen Stadtrundfahrten durch die Wiener
Verkehrsbetriebe die Garnitur Type K Nr. 2319 (Baujahr 1912) mit
dem k5 Nr. 3965 (beide mit Schienbremse).
-RUW-Parlament-10-18-Rigl_001.jpg)
Diese
Stadtrundfahrten „Rund um Wien“
wurden bis 1985 durch das WTM - Wiener Tramwaymuseum durchgeführt
- ohne Subventionen aus
Steuergeld - und waren sehr erfolgreich. Das Presse-Echo in
der ganzen Welt war groß und wir konnten auch viele Gäste aus
Australien, Japan, Kanada und den USA bei unseren
Tramway-Stadtrundfahrten begrüßen.
1985 mussten
diese regelmäßigen Stadtrundfahrten dann an die Wiener
Verkehrsbetriebe jetzt „Wiener Linien“ abgegeben werden,
welche diese Fahrten als „Oldtimerfahrten“ nun mit eigens
dafür adaptierten Einrichtungs-Zweiwagenzügen der Typen
M+m3 (mit Kühlschrank, Stereoanlage etc.)
4033 + 5356 (Beiwagen ex WTM) und 4137 + 5418
durchführen.
Erhalten blieben von den ehemaligen AW der 2101
(Baujahr 1909) als für den Linienbetrieb umgebauter G2(aw)
Nr. 2003 (vom WTM in den Zustand von 1938 rekonstruiert)
und der 2282 (Baujahr 1912), als im Innenraum als Ausflugswagen
adaptierter mit der Letztnummer bezeichneter 2101, dessen
Kasten-Rekonstruktion mit offenen Plattformen und der Nummer 82
(welcher er von 1913 bis 1931 hatte) vorsehen ist. Weiters ist das
Untergestell des ehemaligen AW 2002 (Baujahr 1906) als umgebauter
Schulwagen GS 6857 der Nachwelt erhalten geblieben.
Der 2003 und der 2101 sind als
Ausstellungsfahrzeuge im
Wiener Straßenbahnmuseum zu besichtigen,
der 6857 als Manner-Werbewagen im
Sonderzugsbetrieb des WTM.

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1972 - 2007: 35 Jahre
Sammlung „Wiener
Tramwaymuseum“ öffentlich zugänglich
Vor 35 Jahren, am
25. November 1972,
wurde das „Wiener
Tramwaymuseum“ durch Frau Vizebürgermeister und
Kulturstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner in der Halle 4 des
Betriebsbahnhofes Ottakring
offiziell eröffnet,
nach dem die Sammlung bereits seit Sommer 1969 für Gruppen
und interessierte Einzelpersonen nach Vereinbarung im Rahmen von
Führungen kostenlos zugänglich war.

Offizielle Eröffnung der Sammlung am 25.
November 1972 durch Frau Vizebürgermeister und Kulturstadträtin
Gertrude Fröhlich-Sandner (Bild links). Helmut Portele führt durch
„sein“ Museum in der Halle 4 des Betriebsbahnhofes Ottakring die
prominenten Festgäste (Bild rechts - Fotos: Peter Seelmann)

Das „Wiener
Tramwaymuseum“ im Bahnhof Ottakring zeigte - trotz beengter
Platzverhältnisse - im Rahmen von Führungen, die interessantesten
Wiener Straßenbahnwagen und ihre Einrichtungen von außen und innen.
Das Bild links oben zeigt die Besichtigungsmöglichkeit von
Hilfsfahrzeugen, welche der Wiener Bevölkerung kaum bekannt sind
(z.B. Fahrer-Schulungstriebwagen 6858 und Krantriebwagen 6112). Am
Foto oben rechts sieht man Züge mit Liniensignalen eingestellter Linien.
Links im Bild zum Beispiel der berühmte „Amerikaner“ auf der Linie
11, seinem letzten Einsatzgebiet.

Stündliche Führungen durch die Sammlung
erklärten auch die letzten Geheimnisse des Tramwaybetriebes sowohl
des historischen als auch des aktuellen. Der Besuch war übrigens die
gesamte Öffnungszeit des Museums von 1972 bis Februar 1986, für
Gruppen und interessierte Einzelpersonen schon seit 1969, jederzeit
im Rahmen von Führungen durch Experten kostenlos möglich. Um immer
wieder zum Besuch des Museums anzuregen und so das Interesse an der
Sammlung zu erhalten, wurden regelmäßig Sonderausstellungen wie z.B.
„Krieg und Nachkriegszeit 1939-1955“ mit dem 2260 mit
Luftschutzverdunklung veranstaltet.

Von 31. Mai 1986 bis Ende der Saison 1991 war am
neuen Standort Erdberg sogar weniger Platz für Exponate als in
Ottakring (Bild links). Seit 1992 ist, nach Auflassung des
Betriebsbahnhofes Erdberg und 26 Jahre nach Gründung der Sammlung
Wiener Tramwaymuseum, endlich genug Platz für die
Ausstellungsexponate (rechtes Foto).
Das Hauptproblem seit Gründung der
Sammlung war der permanente Platzmangel in den Ausstellungshallen.
Nach langwierigen Verhandlungen mit den Wiener Verkehrsbetrieben
konnte schließlich ein neues Übereinkommen für die Zusammenarbeit,
den weiteren Ausbau der Sammlung in dem damals zur Auflassung
bestimmten Betriebsbahnhof Erdberg und den Einsatz von historischen
Straßenbahnwagen bei Sonderfahrten für den Wien-Tourismus,
abgeschlossen werden.
Im Jahre 1986 übersiedelte dann ein Teil der Sammlung vorerst in
eine Halle des Betriebsbahnhofes Erdberg und wurde,
unter Leitung der Wiener Verkehrsbetriebe, als
„Wiener Straßenbahnmuseum“ am 31. Mai 1986 eröffnet.
Schließlich konnte im Jahre 1992 die
gesamte von Helmut Portele seit 1966 aufgebaute Sammlung als
Ausstellung samt dazugehörender Einrichtungen auf das ganze
Areal der ehemaligen Straßenbahnremise ausgedehnt werden.
Auch das große unersetzliche Ersatzteillager des WTM wurde
nach Erdberg verlagert.
So besteht in der Stadt Wien mit einem der
größten Straßenbahnbetriebe der Welt auch eine der
vollständigsten und interessantesten Sammlungen des öffentlichen
Stadtverkehrsmittel. Eine fast lückenlose Dokumentation - von
der Pferdebahn und Dampftramway bis zum modernen
Gelenktriebwagen - und ein umfangreiches Zeichnungs- Foto- und
Schriftenarchiv sowie eine Sammlung von dazugehörenden Einrichtungen
und Bestandteilen zeigen die Entwicklung der Wiener
Tramway vom Jahre 1865 bis zur Gegenwart.
Das „Wiener
Straßenbahnmuseum“ der Wiener Linien in der ehemaligen
Straßenbahnremise Erdberg in
Wien 3, Zugang
"Ludwig-Koeßler-Platz",
Station "Schlachthausgasse"
der U-Bahnlinie U3
und der Straßenbahnlinie
18,
ist im Jahre 2007 noch
bis 7. Oktober 2007 jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 9 bis 16
Uhr zu besichtigen. Eintritt für Erwachsene 3 EURO.

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1907-2007: 100 Jahre
Liniensystem der Wiener Straßenbahn |
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Im Jahre 1907 wurden die, von der Pferdebahn
übernommenen, hieroglyphenartigen Linienkennzeichen durch ein
neues, klug durchdachtes System von Buchstaben und Ziffern
ersetzt, das als eines der besten der Welt galt und
sofort eine eindeutige Orientierungshilfe gab. |
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Zahlen 1 bis 20 „Rundlinien“
z.B. Linie 2, 5, 6, 18 ... , |
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das sind rund um bzw. tangential zum Stadtkern
verlaufende Linien, |
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Zahlen 21 bis 99 „Radiallinien“
z.B. Linie 21, 38, 46, 58, 62, 71 ... , |
das sind von der Stadtmitte strahlenförmig
auswärts führende Linien,
beginnend bei der so genanten Direktionslinie – Praterstraße –
Ausstellungsstraße (Strecke 21) gegen den Uhrzeigersinn (damals
Linksverkehr !) |
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Buchstaben bzw. Buchstaben und Ziffern
sogenannte „Durchgangslinien“ z.B. Linie C, D, J, H2,
S8, TK, 25R ... , |
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das sind Linien,
welche sowohl über Rund- als auch Radiallinien führen,
wobei reine Buchstabenlinien ursprünglich immer über
Ring oder Kai, bzw. über die im Index angeführte
Rundlinie, fuhren.
Mit
der Einführung des neuen Linenbezeichnungssystems wurden auch in
Wien die 350 mm Durchmesser großen, zwei Millimeter starken,
Blechscheiben mit der Linienbezeichnung eingeführt, welche bis
heute bei allen Wiener Triebwagen, außer der Type E2
und den ULFs, verwendet werden. Diese haben sich in den
vergangenen 100 Jahren ebenso bewährt, weil sie einfach, robust
und flexibel sind.
-ZF-2606-k8-k8.jpg)
Die Linie 4 vom Südbahnhof zur
Hauptallee fuhr nur bis 28. September 1941. Hier WTM-Filmzug in
der Kundmanngasse am 5. August 1973. Unser 2606 auf der
Zentralfriedhofslinie 7 vom Margaretenplatz zum Dritten Tor am
1. November 1958.
-Speisingerstr-Lin162-4031-3939-w.jpg)
Die kürzeste Linie Wiens war die Linie
158 Unter St. Veit – Ober St. Veit. Sie war die erste
Straßenbahnlinie nach 1945, die am 27. Juli 1958 auf Autobus
umgestellt wurde. Die Sonntags-Linie 162 Bhf. Favoriten – Mauer
wurde am 6. Juni 1960 das letzte Mal betrieben.

Die zahlenmäßig höchste Linie war die Linie 360 von Mauer,
später von Rodaun nach Mödling. Hier ein Zug (2124+3416) vor der
Haltestelle „Gaswerk“ am 23.4.1959. Die Linie 60 wurde von 1932 bis 1969 mit
Stadtbahnwagen betrieben. Hier der 2721 mit 5795 und 5796 am
2.6.1957 in Speising Richtung Hietzing.
Die
Ausnahme waren ab 1925 die Liniensignalscheiben der Stadtbahn
und der Straßenbahnlinien auf denen die Stadtbahnwagen
verkehrten, welche rechteckig waren.
Leider wurde das
System in den letzten Jahrzehnten, hauptsächlich durch
Einbeziehung der Autobuslinien, sehr verwässert, sodass die
verbliebenen vier Buchstabenlinien eigentlich längst abgeschafft
gehören. Sie verwirren nur Nicht-Wiener; z.B. mit der Linie O
(von vielen Touristen als die Linie "NULL" bezeichnet).
Besser wäre D = 4, J = 3, N = 12, O = 14.
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Das besondere Geschenk:

Ein Gutschein für eine exklusive Tramway-Sonderfahrt
bereitet jedem Freund des historischen Wiens Freude! |
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WTM-Tramway-Sonderfahrten
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Sonderfahrtentarif 2007
/ 2008 |
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Der Mietpreis
(Einsatzzeit der Züge inklusive Personal) richtet sich nach der Fahrtdauer
und wird immer ab und bis unserem Heimatbahnhof
Speising in Wien 13 berechnet.
Die Zugseinheit wird durch
die Anzahl der Sitzplätze bestimmt. Der
Mietpreis pro Stunde
beträgt inklusive
10 % gesetzlicher Mehrwertssteuer für einen |
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Triebwagenzug |
Triebwagen
mit maximal 24
Sitzplätzen
€ 264,00
Leerfahrten ohne Fahrgäste € 222,20
(€ 72,60 pro Wartestunde) |
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Zweiwagenzug |
Triebwagen + Beiwagen
mit maximal 48 Sitzplätzen
€ 396,00
Leerfahrten ohne Fahrgäste € 333,30
(€ 108,90 pro Wartestunde) |
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Dreiwagenzug |
Triebwagen + 2
Beiwagen mit maximal 72 Sitzplätzen
€ 528,00
Leerfahrten ohne Fahrgäste € 444,40
(€ 145,20 pro Wartestunde) |
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Minutengenaue Fahrtzeitenberechnungen
nach dem Fahrzeitenplan (Planfahrzeit) der Wiener Linien. |
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Die Sonderfahrten
können an Werktagen Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr und ab 17.00 Uhr bis
Betriebsschluss, Samstag, Sonntag und Feiertag ganztägig durchgeführt werden.
Jeweils ab unserem Heimatbahnhof Speising. |
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| Die Erträge
unserer Sonderfahrten mit historischen Straßenbahnwagen aus der Sammlung
„Wiener Tramwaymuseum“ und die Erlöse aus dem Verkauf von Artikel im „Museums-Shop“ dienen dem Verein
als finanzieller Rückhalt für die umfangreichen Rekonstruktions-,
Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an den unersetzlichen
Museumsexponaten, ohne Steuergelder oder Subventionen der öffentlichen Hand
zu benötigen. |
Individuelle
Beratung und Bestellannahme durch |
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WTM -
Wiener Tramwaymuseum
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Tramway-Sonderfahrten |
Büro-Adresse:
A-1150 Wien,
Holochergasse 24 |
Tel:
+43-1-786 03 03 |
Fax:
+43-1- 98 24 124 |
E-mail:
info@tram.at
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[ Allgemeine
Geschäfts- und Beförderungsbedingungen (AGB) ]
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